Kirchlicher Kita-Träger und Bezahlung von Gottesdiensten am Wochenende?

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2 Antworten

Hallo,

Du kannst Deiner Freundin Folgendes mit auf den Weg geben:

"Eine Verweigerungshaltung muss man sich leisten können!"

Will heißen:

° Kirchliche Arbeitgeber sind (paradoxer Weise) mit die härtesten Arbeitgeber, die wir hier in Deutschland haben - nichts zu spüren von Christlichkeit. Sie werfen Leute raus, die aus der Kirche austreten (und dennoch an Gott glauben), usw. Dies hätte Deine Freundin berücksichtigen müssen, als sie dort anfing.

° Moralisch ist sie meiner Meinung nach durchaus im Recht, nur wenn sie gegen die verwerfliche Vorgehensweise opponiert, wird der Arbeitgeber wahrscheinlich kurz- oder mittelfristig irgendwelche Gründe finden, sie hinauszuwerfen.

° Ergo: Wenn sie eine andere Arbeitsstelle in Aussicht hätte, könnte sie einen Vorstoß wagen, und sich auf einen arbeitsrechtlichen Streit einlassen, der bei positivem Ausgang dann auch allen anderen (und zukünftigen) Mitarbeiter/innen nutzen würde.

Ich wünsche Deiner Freundin die Fähigkeit einer weisen Entscheidung.

Gruß @Nightstick

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Manchmal gibt die Kirche sogar nur 10% zu den Kosten zB. des Kindergartens hinzu und der Kindergarten darf sich dann christlich nennen.Zum Kirchengeld/Kirchensteuer (über 1,2 Milliarden EUR in Bayern/Jahr) gibt es in Bayern für die Kirchen zusätzlich noch fast 90 Millionen für Gehälter und noch weitere Millionen. Ausserdem lässt man noch den Klingelbeutel rumgehen und gibt sich arm!Da muss halt überall anders gespart werden:

Und wenn man in einer Arztpraxis in Bayern krtitisiert, dass der Papstbesuch 40 Millionen EUR kostet, die man auch hätte besser wo anders anlegen können, dann kommt das Sondereinsatzkommando geschickt von der Justiz mit Maschinenpistolen:

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