Kirchensteuer oder andere Steuer

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Leider sind die meisten hier gegebenen Antworten falsch. Die Antwort auf die Frage "Muss man nach einem Kirchenaustritt, durch den man zukünftig die Zahlung von Kirchensteuer spart, dafür bei einer anderen Steuer mehr  bezahlen?" ist eindeutig: JA

Die gezahlte Kirchensteuer wird bei der Berechnung der zu zahlenden Einkommensteuer als Sonderausgabe steuermindernd berücksichtigt. Fällt nun die Zahlung der Kirchensteuer weg, kann diesbezüglich auch nichts mehr als Sonderausgabe geltend gemacht werden mit der Folge, dass die Höhe der zu zahlenden Einkommensteuer steigt (und auch die Höhe des Solidaritätszuschlags).

Auch im Hinblick auf die Kapitalertragsteuer (was ja letztlich auch eine Form der Einkommensteuer ist) ist es im Prinzip dasselbe: Ist man Kirchenmitglied, zahlt man zwar rd. 2,2% Kirchensteuer auf die Kapitalerträge, muss dafür aber aufgrund des Sonderausgabenabzugs "nur" 24,4499 % Kapitalertragsteuer und 1,3447% Solidaritätszuschlag zahlen. Ist man nicht mehr Kirchenmitglied, zahlt man natürlich auch keine Kirchensteuer mehr auf Kapitalerträge, muss dafür dann aber 25% Kapitalertragsteuer und 1,375% Solidaritätszuschlag zahlen.

Nein, es gibt keine anderweitige Steuererhöhung. Das Geld hast Du dann in der Tasche. Es ist halt nur die Frage, was man beruflich machen möchte, denn es ist tatsächlich in Deutschland bei eigen Institutionen so, dass viel Wert auf die richtige Religionszugehörigkeit gelegt wird und manche es nicht gerne sehen, wenn man so religionsfrei durch die Welt geht.

oh dann werde ich ein problem haben... ich glaube nämlich an Gott aber nicht an die Kirche und will die auch nicht unterstützten

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@miwe1998

Nun ja, kommt auf den Arbeitgeber an. Was willst denn mal arbeiten ?  Sofern es kein kirchlicher AG ist, darf der AG erst gar nicht fragen oder Wert drauf legen.

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@miwe1998

Man kann ja wieder eintreten. Normalerweise wird aber nicht nach der Religionszugehörigkeit gefragt, doch z.B. bei RTL oder Pro7 wird da wohl auch Wert drauf gelegt, habe ich mal gehört. Ich bin damals, als ich beruflich noch im Sattel saß aus der Kirche ausgetreten und habe dann die Hälfte der eingesparten Kirchensteuer gespendet und von der anderen Hälfte mir was Gute gegönnt! Ich fand das toll und würde es heute wieder so machen, halt nur früher!

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Bist du nicht in der Kirche, zahlst du keine Kirchensteuer, bekommst also netto mehr raus. Eine andere Steuer gibt es nicht, allerdings kann man die gezahlte Kirchensteuer absetzen, dann bekommt man eine gewisse Steuererstattung wieder zurück, aber das ist natürlich nur ein kleiner Prozentsatz vom gezahlten, je nach Steuersatz.

Wer keine Kirchensteuer zahlt, kann sie halt auch nicht absetzen. 

Berufliche Nachteile hätte man nur bei der Kirche als Arbeitgeber, also z.B. als Erzieherin im evang. Kindergarten arbeiten. Aber selbst kirchliche Schulen kann man problemlos besuchen, wenn man am Religionsunterricht teilnimmt.

Ansonsten interessiert das einen Arbeitgeber nicht. Ich bin seit über 30 Jahren aus der Kirche ausgetreten und hatte noch nie Probleme oder Nachfragen deswegen. Auch meine Kinder nicht, die nicht getauft sind.

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