Kirchensteuer noch sinnvoll?

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10 Antworten

Das für jünge Leute eventuell wichtigste ist das Heiraten kirchl geht das dann eben nicht mehr, aber wenn man generell keine Verbindung zur Kirche hat wird das auch ein eher unwichtiges Thema sein.

Mit dem Austritt wird zukünftig keine Kirchensteuer mehr fällig, wird seiten des Finanzamts an den AG gemeldet dazu brauchst du eigentlich nichts mehr machen nach dem Austritt. Es schadet nicht deinem AG das mitzuteilen dann kann der Lohn ggf darauf achten das die Rückübertragung auch klappt bei mir gab es da z.b. eine Verzögerung. (Auf der anderen Seite kannst du dann auch keine Kirchensteuer mehr in deiner ESt-Erklärung ansetzen aber das ist nur logisch und finanziell in Summe natürlich immernoch positiv für dich :D )

Der Austritt kann auch Geld kosten, bei mir warens immerhin 40,-. Das unterscheidet sich je nach Region in der du Lebst glaube 0,- - 50,- kann das kosten ?

In Summe wüde ich raten verändert sich für dich wohl nichts außer das ein paar mehr €€ im Monat aufm Konto hast (je nach Einkommen eben) kontakt hast du offenbar eh nicht zur Kirche und suchst auch keinen.

Solange du nicht im kath. Pfelgeheim oder für ähnliche Arbeitgeber arbeitest ist auch Jobmäßig alles ok .. normale Arbeitgeber dürfen dir nichts wegen deiner Religion ... die Kirche muss sich offenbar nicht immer dran halten.

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du kannst nicht kirchlich heiraten, kein Taufpate werden und nicht kirchlich beerdigt werden. Also standesamtlich heiraten und Beerdigung durch einen Redner statt Pfarrer. Du zahlst dann keine Kirchensteuer. 

Ich bin vor 34 Jahren ausgetreten und habe bisher noch keine Nachteile gehabt. Meine Kinder sind auch nicht getauft, ebenfalls bisher keinerlei Nachteile irgendwo.

Du musst zum Standesamt (in manchen Ländern auch Amtsgericht) und dort deinen Austritt erklären, kostet so 40 Euro einmalig. 

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Horus737 01.12.2016, 13:17

Du scheidest aus aus der Solidargemeinschaft der Kirche, die in Deutschland sozial engagiert ist und auf das Kirchengeld angewiesen ist. Ein Armutszeugnis im reichen Deutschland. ..vom Glauben an Gott und die eigene Religionsgemeinschaft, die vielleicht schon seit Generationen besteht , ganz abgesehen !

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Es sind eigentlich keine Nachteile, deshalb liste ich einfach alle Veränderungen auf (bin selbst ab 18 J. aus der Kirche ausgetreten):

- Keine Kirchensteuer mehr

- Keine kirchliche Heirat (geht wg. deiner Freundin, die nicht in der Kirche ist, sowieso nicht; schöne Alternativen: Schloss oder Festsaal statt Kirche)

- Dumme Anmerkungen von älteren/altertümlichen Menschen

- Der Pfarrer ist bei mir nach dem Austritt ohne Ankündigung persönlich vorbeigekommen (hab ihn aber weggeschickt)

- Du trägst dazu bei, dass die Menschheit endlich weg von fanatischen Religionen, hin realistischem Denken oder eigenen, ungebundenen Gottesanschauungen kommt

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Die Kirchensteuer wird dazu verwendet, die Priester zu bezahlen. Auch sie bekommen einen Lohn bzw. ein Monatsgehalt und ist ein Beruf wie jeder andere. Und mit der Kirchensteuer, werden auch die Kirchen erhalten bzw. restauriert. 

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kannst nicht mehr kirchlich heiraten und du sparst geld

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Natürlich ist sie sinnvoll. Wie sollten den sonst Protzbauten wie in Limburg bezahlt werden?

Nur ein kleiner Hinweis: In den meisten Ländern gibt es KEINE Kirchensteuer und die Kirchen leben auch ganz gut. Es ist halt alles nur eine Frage der Bescheidenheit.

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Ob Kirchensteuer sinnvoll ist oder nicht, darf man fragen. Man sollte aber eine Alternative bereit halten? Wenn es die Kirchensteuer nicht mehr gibt, wer zahlt das Gehalt für die Pfarrer? Wer gibt Zuschüsse für die Renovierung des Daches der Kirche, damit es an Weihnachten nicht hinein regnet? usw.

An deiner Stelle würde ich mir neben dem Kirchenaustritt auch überlegen, doch mal wieder öfter in die Kirche reinzugehen?! Warum denn nicht?

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Meatwad 29.11.2016, 17:34

Wenn es die Kirchensteuer nicht mehr gibt, wer zahlt das Gehalt für die Pfarrer? Wer gibt Zuschüsse für die Renovierung des Daches der Kirche, damit es an Weihnachten nicht hinein regnet?

Hier hilft der Staat bereits jetzt finanziell mit.

An deiner Stelle würde ich mir neben dem Kirchenaustritt auch überlegen, doch mal wieder öfter in die Kirche reinzugehen?! Warum denn nicht?

Warum denn?

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Blitz68 29.11.2016, 21:54

die Freikirchen bekommen ihre Pfarrer und Gebäude doch auch ohne Kirchensteuer finanziert -

das sollte also funktionieren

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Vorteil ist natürlich der Wegfall der Kirchensteuer.

Nachteile können sein, daß Du z.B. nicht Pate werden oder kirchlich getraut werden kannst.

Den Austritt gibst Du beim Standesamt bekannt. Nimm Deine Geburtsurkunde mit.

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In Hamburg erklärt man den Kirchenaustritt beim Standesamt. Der Austritt wird an die Finanzverwaltung gemeldet (Stichwort ELStAM Eletronische Lohnsteuerabzugsmerkmale). Der Arbeitgeber ruft die Daten bei der Lohnabrechnung bei der Finanzverwaltung ab und nimmt keinen Kirchensteuerabzug mehr vor.

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Wenn du austreten willst kannst du das gerne machen

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