Kirchenaustritt: Warum darf das Geld kosten?

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42 Antworten

Wenn du dich immer über irgend etwas beschwerst, wirst du es nie zu etwas bringen. Und "Freistaat", dieses Wort, dass dir ja so missfällt, ist einfach ein deutscher Ausdruck für "Republik".

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Hochgerechnet sind die 30 Euro einmalig aber billiger als 10 Jahre Kirchensteuer

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Welche Gebühren welche Gemeinde / Stadt für welche Tätigkeit festlegt wird im Rathaus festgelegt. Dich zwingt also der von Dir gewählte - falls Du schon wahlberechtigt bist - Gemeinde- bzw. Stadtrat diese Gebühr in der von den dort tätigen Menschen festgelegten Höhe zu entrichten.

Gut. Das mag nicht gefallen. Es spielt hier keine Rolle ob ich Dir zustimme oder nicht. Eine Rolle spielt für mich dass Du berechtigt bist vor Ort für Veränderung zu sorgen. Wie Du da tätig werden kannst findest Du in geltendem Landes- und Kommunalrecht beschrieben.

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Ich verstehe auch nicht, warum ein Austritt nicht, wie der Eintritt, intern mit der Kirche selbst geregelt werden kann. Aber in Deutschland sind die beiden dominanten Kirchen eng mit dem Staat verbunden, und so wird auch der laufende finanzielle Beitrag als festgesetzte Kirchensteuer nicht durch die Kirche, sondern durch den Staat erhoben und von ihm an die Kirchen und verschiedenen kirchlichen Einrichtungen weitergeleitet. Also muss auch das Ende der Zugehoerigkeit zu einer dieser beiden Kirchen durch den Staat geregelt werden.

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omikron 10.09.2014, 15:04

Das kann ich dir ganz leicht erklären: die Kirche ist kein Verein, und die Taufe keine Mitgliedschaft. Sondern die Kirche versteht unter der Taufe, dass Gott den Täufling in seine Gemeinschaft aufnimmt. Und da Gott sein Tun nicht rückgängig macht, sieht die Kirche nicht vor, dass man aus der Gemeinschaft wieder ausscheiden kann.

Da man mit der Taufe also kein "Kirchenmitglied" wird, kann man auch keine Mitgliedschaft kündigen. Und genauso wie das Standesamt keine "Kirchenmitglieder" aufnehmen kann, kann die Kirche keine "Kirchenmitglieder" entlassen.

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pinkyitalycsb 10.09.2014, 23:52
@omikron

Deine Erklaerung ist sehr logisch! Also geht es wirklich nur um die Kirchensteuer, und jemand, der bei einer staatlichen Behoerde seinen Austritt erklaert hat, ist in Wirklichkeit gar nicht ausgetreten und noch immer Mitglied seiner Kirche? Das leuchtet mir schon eher ein, als dass eine staatliche Stelle einen Kirchenaustritt, bzw. "Glaubensaustritt" vornimmt!

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Die Grundlage der deutschen Kirchensteuer geht auf das Reichskonkordat vom 20. Juli 1933 zwischen dem Heiligen Stuhl und der deutschen Nazi-Regierung zurück.

Ich vermute, dass die Gebühr zum Kirchenaustritt nicht der verlassenen Kirche zukommt, sondern der jeweiligen Behörde, die den Vorgang bearbeitet. Die streicht dann in einigen Bundesländern eine reine Verwaltungsgebühr ein wie bei ähnlichen Verwaltungsakten auch.

Der Ausschlag eines unerwünschten Erbes z.B. wird bei den Verwaltungsgebühren gewöhnlich viel teurer, ob mit oder ohne Beteiligung eines Notars. Wer dann diese Gebühr nicht fristgemäß aufbringt, kann Millionenschulden erben. Dabei sagt dem armen Erben vorher niemand, ob ihn der Erblasser mit Reichtümern oder mit Schulden bedacht hat. Das bemerkt er erst, wenn er sich entschieden hat, das unbekannte Erbe anzunehmen oder abzulehnen. Das sind echte Lebensrisiken im Vergleich zum Kirchenaustritt.

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Karl37 10.09.2014, 15:57

Man sollte die Frage der Kirchensteuer pragmatisch sehen. Warum hat wohl Franz von Papen im Auftrag des A.H. die im Sande verlaufenen Verhandlungen der Regierungen der WR mit dem Vatikan plötzlich wieder aufgenommen?

A.H. ging es um die Kontrolle der Kirche, Geistliche von politischen Ämtern fernzuhalten und eine Übersicht über finanzielle Mittel zu bekommen. Daher das Angebot Kirchensteuer im Auftrag der Kirche gegen eine Inkassogebühr einzutreiben. Für den Staat ist das bis heute ausgesprochen lukrativ, denn die Einnahmen aus dem Geldeintreiben bringt bedeutend mehr ein als die geplante Dobrindt-Maut. Dabei ist der Arbeitsaufwand eigentlich im Zeitalter der IT ein Nichts.

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dompfeifer 10.09.2014, 18:45
@Karl37

Und letztlich wollten die Nazis ihre NSDAP auch für Katholiken akzeptabel machen. Wer mit dem Heiligen Vater paktiert, kann schließlich nicht so böse sein!

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Fangen wir mit den Steuern an;

Die Steuer dient dazu die Kosten der Kirche hierzulande zu decken. Dazu gehören die Instandshaltung der Kirchen, die Gehälter der Pfarrer,...

In anderen Ländern wird dies nicht durch Steuern geschehen, sondern durch das, was der Prediger sich durch seine "Gottesdienste" in den Klingelbeutel erwirtschaftet. Ob das noch viel mit dem Grundgedanken der Religion und sinnvoll ist, sei mal dahingestellt.

Die Verwaltungsgebühr für den Austritt bekommt auch die Verwaltung als Entschädigung für ihre Bearbeitung. Bei der Gemeinde musst du für alles bezahlen. Sei es nun die Heirat, der neue Ausweis oder wenn du bestimmte Unterlagen für eine Bewebung benötigst. Es kostet.

Um austreten zu können, musst man erst mal im Verein dabei sein. Diese Entscheidung haben damals deine Eltern für dich getroffen. Immerhin gibt es keinen Zwang, dass man als Kind zu einer Religionsgemeinschaft dazu gehören muss.

Also, beruhige dich wieder! Von 30€ könntest du auch niemanden zum essen einladen.

Und austreten hättest du eigentlich schon mit 14 können.

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Gute Frage. Seltsam, wie wenig hier in den Antworten auf sie eingegangen worden ist. Ja, es ist so wahr wie banal, daß das, was Du zahlen sollst, eine Verwaltungsgebühr für eine staatliche Dienstleistung ist, und daß der Staat sie bekommt. Interessant daran ist die Frage: In wessen Auftrag erbringt der Staat diese Dienstleistung? Er erbringt sie im Auftrag der Kirche, die dies ja sonst selbst tun müßte und diese Bequemlichkeit nur deshalb in Anspruch nehmen darf, weil sie sich als Körperschaft des öffentlichen Rechts hat anerkennen lassen. Mithin wäre es, sagen wir mal: korrekt, die Kirche übernähme als Veranstalterin des Ganzen auch die anfallenden Unkosten für Kirchenaustritte ‒ so wie sie ja auch die Kirchensteuern entgegennimmt, die der Staat aufgrund genau desselben Rechtsverhältnisses für sie von den Gehältern und Renten der Mitglieder einzieht.

Schließlich verlangt ja, wenn ich mich nicht irre, auch kein Fußballclub und kein Gesangsverein, daß du im Falle Deines Austritts die dadurch anfallenden Schreibtischtätigkeiten bezahlst, obwohl sie getan werden müssen und irgendjemandem ein paar Augenklicke lang Arbeit machen. Und das auch, wenn Du als Erwachsener aus freien Stücken in den Verein eingetreten bist.

Daß so etwas legal ist, erklärt sich daraus, daß unser Rechtsempfinden und das Gesetz eben nicht selten verschiedene Wege gehen. Nun müßte es aber, nur weil es legal ist, noch lange nicht faktisch so getan werden. Es stünde den Kirchen ja auch frei, sich für einen honorigeren Umgang mit den Austretenden zu entscheiden und die Gebühren "aufs Haus" gehen zu lassen. Ich denke, das könnte ein wenig dazu beitragen, die Atmosphäre zwischen den Kirchen und den Unzufriedenen im Kirchenvolk zu reinigen.

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schnappi1234 11.09.2014, 17:59

Dies ist ein guter Beitrag von Dir und sehr hintergründig und tiefsinnig. Ich riet dem Frager aber sich an dem jeden Monat sichtbat gesparten Geld bewußt einen Silber- Schatz aufzubauen,eben nicht einfach" vereinnahmen,verplempern." Wer sich überhaupt einen Kopf wegen der 30,-macht,aber ein kleines Vermögen spart!,,wenn der Austritt frühzeitig erfolgt!),der hat keinen Maßstab und überhöht eine dämliche Verwaltungsgebühr.Wir müssen beispielsweise einen Personalausweis besitzen,und müssen alle 10 Jahre einen Neuen" kaufen."Früher konnten die immer wieder verlängert werden,es sei denn die Person war auf dem Foto irgendwann nicht mehr zu identifizieren.Viele Gebühren sind einfach nicht nachzuvollziehen. Aber wenn ich dadurch 15TDE sparen kann,lache ich trotzdem und feiere! Dies wäre intelligent und schafft Raum für das Wesentliche! Nur so meine Meinung!

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martin7812 14.09.2014, 10:26

Schließlich verlangt ja, wenn ich mich nicht irre, auch kein Fußballclub und kein Gesangsverein, daß du im Falle Deines Austritts die dadurch anfallenden Schreibtischtätigkeiten bezahlst

Bei den meisten Vereinen muss man eine Eintrittsgebühr bezahlen. Bei dem Sportverein, in den ich eventuell eintreten werde, sind dies 50 Euro; bei einem Verein, in dem ich einmal Mitglied war, über 100 Euro.

Die Kirche verlangt keine Eintrittsgebühr. Dadurch hat man beim Eintritt in die Kirche schon einmal mindestens 50 Euro im Vergleich zu einem solchen Sportverein gespart - das ist mehr als die Austrittsgebühr von 10-30 Euro.

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Franz1957 15.09.2014, 16:05
@martin7812

Bei den meisten Vereinen muss man eine Eintrittsgebühr bezahlen. Bei dem Sportverein, in den ich eventuell eintreten werde, sind dies 50 Euro; bei einem Verein, in dem ich einmal Mitglied war, über 100 Euro.

Das ist ja noch eine eher geringfügige Einstiegshürde, wenn man Jesu Aufforderung an einen jungen Mann dagegenhält, sein ganzes Vermögen umzuverteilen. (Mk 10, Mt 19, Lk 18). Es spricht wenig dafür, daß diese Anweisung sich nur an die richtet, die, wie dieser junge Mann, sehr reich sind. In Lk 14,25ff fordert Jesus auf, sich über die Konsequenzen des Christwerdens klar zu sein und veranschaulicht den Entschluß zur Nachfolge mit dem Plan eines Bauherrn, der sich vorher überlegen sollte, ob seine Mittel für das Vorhaben ausreichen. Vielleicht wären die Kirchen besser beraten, wenn sie es hielten wie die Sportvereine. Mit Sicherheit täten sie gut daran, sich an der Urgemeinde zu orientieren, in der laut Apg Kap. 2 und 4 die Güter konsequent geteilt wurden und keiner Mangel litt.

Die Kirche verlangt keine Eintrittsgebühr. Dadurch hat man beim Eintritt in die Kirche schon einmal mindestens 50 Euro im Vergleich zu einem solchen Sportverein gespart - das ist mehr als die Austrittsgebühr von 10-30 Euro.

Um das Geldsparen geht es dem Fragesteller doch gar nicht. Die Austrittssgebühr beschäftigt ihn deshalb, weil sie mit einer Verletzung seines individuellen Selbstbestimmungsrechtes zusammengeht. Er ist dieser Vereinigung schließlich nicht freiwillig beigetreten. Und die läßt nun ihre "Inkassofirma" ganz ungeniert bei ihm kassieren, weil er raus will. Das gehört sich nicht ‒ so sage ich ‒ für eine Vereinigung, die in der Nachfolge Jesu stehen will, der den Gebundenen verkündet hat, daß sie frei sein sollen (Jes 61, Lk 4).

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Es ist gerechtfertigt wegen der entstehenden Kosten, die immer der Verursacher tragen soll, egal wie legal sein Anliegen ist. ( Eine Gebühr für einen Gewerbeschein bedeutet eben nicht das es keine Gewerbefreiheit gäbe..) Aber es muss eine Regelung geben für Leute die diese Gebühr nicht zahlen können.

Guggst Du hier:

http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/gebuehren-bei-kirchenaustritt-wenn-religionsfreiheit-unbezahlbar-ist/

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das ist nur eine einmalige Bearbeitungsgebuehr (Verwaltungsgebuehr), der eben den Aufwand des Austritts abdeckt (muss ja jemand im Computer bearbeiten, was ausdrucken, mit dir reden und unterschreiben lassen). Kriegt wohl auch eher das Amt/ Land/die Staat wie die Kirche.

Und das ist in jedem Bundesland so, bei uns tritt man auf dem Standesamt aus und muss dort bezahlen. Das Geld sparen die meisten dann ja schon ab dem 2. Monat ein, weil sie dann keine Kirchensteuer mehr zahlen.

Wenn man einen neuen Ausweis beantragt, kostet das auch Verwaltungsgebuehr und wenn man eine Meldebescheinigung braucht fuer ein Amt, dann auch. Und wenn man die Heirat beantragt. Das ist nun mal so. Da ist man vorher auch nirgends eingetreten.

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petrapetra64 10.09.2014, 10:37

wegen dem Kircheneintritt, da koenntest du ja deine Eltern zur Verantwortung ziehen, die haben dich ja wohl taufen lassen, oder? Vielleicht zahlen die dir ja das Geld zurueck.

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surfenohneende 11.09.2014, 02:25
@petrapetra64
wegen dem Kircheneintritt, da koenntest du ja deine Eltern zur Verantwortung ziehen, die haben dich ja wohl taufen lassen, oder? Vielleicht zahlen die dir ja das Geld zurueck.

könnte das ein Vertrag zu Lasten Dritter ( = Illegal) sein ? ^^

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Mewchen 11.09.2014, 06:56
@surfenohneende

die Eltern schließen in deiner Kindheit viele Verträge für dich ab. sind das dann auch Verträge Lasten dritter?

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Ein Kirchenaustritt ist ein Verwaltungsakt, der bezahlt werden muss, weil dafür Dienstleistungen für dich gemacht werden, die du wünscht und keine Deinstleistung ist, die dem Wohl der Allgemeinheit dient. Die Beamten erhalten ihr Geld vom Staat, also vom Steuerzahler. Wieso soll der Steuerzahler für dich und damit für eine Arbeitsleistung bezahlen, die ihm nichts angeht? Denk mal darüber nach. Wenn du das Geld sparen willst, dann tritt nicht aus der Kirche aus.

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Die zuständigen Ämter, in dem Fall Standesamt, nehmen sich heraus, für ihre Arbeit zusätzliches Geld von den Bürgern zu verlangen, die diese Beamten ja ohnehin durch ihre Steuern bezahlen. Und wie jeden Verwaltungsakt muss amn auch den Kirchenaustritt bezahlen...kostet etwa soviel wie eine Firmengründung. Na, wenigstens kostet der Eintritt nichts.

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Hallo,
ich verstehe Dich weil ich schon vor langer Zeit kostenpflichtig aus der Kirche ausgetreten bin. Rechne einmal aus, was Du schon alles an Kirchensteuer ausgegeben hast, dann sind die 30€ ein Klacks.
In Zukunft kannst Du jeden Monat auf Kirchenkosten essen gehen. Es ist ein schönes Gefühl, sich auf Pastors Kosten den Bauch voll zu schlagen. Also kauf Dich frei und genieße Deine Freiheit. ((-:

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Das ist vermutlich eine Verwaltungsgebühr nach normalen irdischen Grundsätzen ! Aufwand / Kostenprinzip. Bekommst Du aber mit der Steuerklärung wieder zurück !

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Es ist ein Verwaltungsakt und jeder Verwaltungsakt kostet eben Geld. Daran ändert auch nichts die Tatsache, dass jemand anderes für dich damals die Entscheidung zum Beitritt getroffen hat. Sonderlich eilig schienst du es mit einem Austritt ja auch nicht zu haben, da du ja erst nach 30 und nicht schon nach 18 Jahren reagiert hast. 30 Euro sind doch nun wirklich ein Pappenstiel im Vergleich zu der weiter zu entrichtenden Kirchensteuer.

Wenn jemand mit deinem Auto eine falsche Parkentscheidung triffst, tritt man zu allererst doch auch an dich heran um das Bußgeld zu bezahlen

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Das Geld kassiert nicht die Kirche sondern die Verwaltungsbehörde. Falls du es schon gemerkt hast, musst du dort für jeden Handgriff bezahlen: Ausweis, Geburtsurkunde, Hochzeit, und eben auch Kirchenaustritt.

Also zahl die 30 Euro und lass dir das Essen schmecken in dem Wissen, du hast damit nicht einen Verein unterstützt, den du gar nicht unterstützen willst. Beschwere dich aber nachher nicht, dass du Bauchweh bekommen hast!

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Falls es dich beruhigt. Die Austrittskosten sind eine Verwaltungsgebür die z.B. dem Amtsgericht zufällt, aber nicht der Kirche.

Die Kosten für den Austritt könnten mit einem einfachen Gesetz (Erster Religionsautritt kostenlos oder Eintrittskosten statt Austrittskosten) abgeschafft werden.

Aber wenn man sich ansieht, was sich das Volk regelmäßig so zusammenwählt, will es die Situation wohl genau so haben, wie sie ist.

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Ja ich hielt die 20€ für die Arbeit die dieser Verwaltungsakt macht auch für überzogen. Aber dagegen kann man leider nichts machen. Glücklicherweise kriegt ja nicht die Kirche das Geld. Sieh es mal von der Seite: Klar hast du jetzt 30€ bezahlt, aber jedes weitere Jahr in der Kirche hätte dich ein vielfaches mehr gekostet. Ich müsste beispielsweise jährlich 785€ an Kirchensteuer entrichten, eine absurd hohe Summe! Hat Jesus nicht immer zur Bescheidenheit gemahnt, falls ja muss ich wundern, denn das hat mit Bescheidenheit nun wirklich gar nichts am Hut, dass ist schlichtweg gierig und dreist!

Also herzlichen Glückwunsch zu deiner Entscheidung und verwende das gesparte Geld für was Sinnvolles :D

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Du,es gibt Dinge die kannst du ändern,erkenne die,ändere die. Diese Dinge kannst Du nicht ändern und das solltest du akzeptieren.Akzeptieren heißt, nicht gut,nicht toll,aber es ist so.Politik,Verwaltung,Kirchenrecht! Hierüber könnte man Bücher schreiben,Foren gründen,Demos organisieren.Gibt es nichts wichtigeres? Du lebst in einem Freistaat der BRD! Du hast Rechte,sehr viele,einige Pflichten und lebst in relativer Sicherheit und relativer Freiheit und darfst Atheist werden! Zahl die 30 Tacken an Verwaltungsgebühr in Deinem Standesamt bzw.an Deine Stadtkasse! Du darfst Dich freuen im Laufe Deines Arbeitslebens den Betrag an Kirchensteuern zu sparen,der je nach Einkommen und Arbeitsjahren Dir den Gegenwert eines Autos erspart! Na,nun biste doch happy,oder? Und wenn Du nun jeden Monat diesen Betrag zur Seite legst,jährlich einen Silberbarren davon kaufst und wenn Du einmal in die Rente gehst,dann kaufste Dir einen Traumwagen oder machst eine Weltreise! Ist das nicht die Idee,welche Du befolgen könntest um das Thema abzuhaken und Dich auf diesen Tag zu freuen? Alles Liebe und nichts mit f.ck off.Und ausgebrannt biste ganz sicher nicht! Grüße!

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FuckingBurnOut 10.09.2014, 10:37

Ich bin natürlich absolut glücklich in der BRD geboren zu sein und hier auch all die Rechte genießen zu dürfen .. aber nur weil es uns besser geht als anderen heißt das doch noch nicht, dass es keine Ansätze für Verbesserung gäbe.

Letztlich werde ich aber sowieso aus der Kirche austreten. Wie du ja schon erwähnt hast: Das sind gut investierte 30€.

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schnappi1234 10.09.2014, 10:47
@FuckingBurnOut

Ja,3,-Euro subventionieren Dein Schwimmbad quer! ) Geh also schwimmen,damit Du etwas Gutes und Gesundes tust und Anteil an deinen Gebühren hast!) Befolgst Du meinen Rat? Du wirst es mir wirklich einmal danken! Bestens Investiert!)

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Das darf, weil Deine Eltern wohl irgendwann für Dich bestimmt haben, wie Dein imaginärer Freund heißen soll. Für Dich wurde eine Liebesbeziehung zu einem allwissenden Überwesen amtlich eingetragen.

Falls Du deine Meinung in vielen Jahren seit deiner geändert haben solltest, kannst Du für einen kleinen Unkostenbeitrag eine amtliche Änderung vornehmen.

Ich finde diese Eintragung sehr sinnvoll. Schließlich lassen wir ja auch andere Privatvergnügen wie Lieblingsfarbe, Lieblingsmusik oder Lieblingsgericht amtlich eintragen...

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Die Kirche bekommt das Geld nicht. Es handelt sich um einen sog. Verwaltungsakt und für den sind Gebühren zu entrichten, wie bei allen anderen Anträgen oder Bescheinigungen auch. Der Staat zahlt auch die Gehälter für Priester, Bischöfe ect. und nicht die Kirche. Das hat die Kirche damals gut verstanden, den Staat hierfür in die Pflicht zu nehmen und so ist das bis heute geblieben. Wenn du Forderungen stellst und die 30 € zurückhaben möchtest, wären deine Eltern die richtigen Ansprechpartner. Die haben dich taufen lassen und somit wurdest du ungefragt, Mitglied der Kirche.

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