Kino / Film: Was ist die Grundaussage des schwedischen Films: "Wie im Himmel"?

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Für mich persönlich war bzw. ist die Grundaussage des Films, dass Singen Menschen verändern kann, zusammenschweißen kann, zufrieden und glücklich machen kann - kurz, dass es sehr viel im Leben von Menschen bewirken kann. Aber ich denke mal, dass der Film bei jedem unterschiedliche Eindrücke hinterlässt, so wie jeder Mensch auch unterschiedlich ist. Was genau sich der "Macher" des Films gedacht hat, weiß ich nicht. Ich habe den Film eigentlich einfach nur gesehen und genossen....

Ja in der Filmwerbung wuden auch so große Töne gespuckt. Die erfüllt der Film meiner Meinung nach nicht. Genau genommen zeigt der Film, wie eine informelle Gruppe von Freunden (hier verbunden durch die Chormusik) zu neuem Selbstwertgefühl kommen kann, die in der formellen Gruppe (Ort, Pfarramt, Ehe) unter die Räder gekommen ist. Es ist ein schwedischer Film und evang. Pfarrer und formelle Konfession - siehe Igmar Bergmann oder Kierkegaard - sind da nicht nicht selten in der Kritik, weil an ihnen so schön die Differenz zwischem moralischem Anspruch und Lebenswirklichkeit gezeigt werden kann. Ich fand, dass der Wunsch des Dirigenten, ALLE HERZEN mit seiner Musik zu erreichen, gescheitert ist. Aber dennoch bleibt innerhalb des Chores das neue Selbstwertgefühl auch ohne den Dirigenten. Was der Film meiner Meinung nach zeigt, und das ist sehr kirchenkritisch: Der Spirit des Chores, in dem sich alle gegenseitig eine neue Wertschätzung geben, kommt nicht von außen, wie der oft beschworene Hl. Geist - er kommt aus den Schwingungen des Miteinander. Gute Bundesligatrainer wissen das oft besser als Pfarrer, die auf die "äußere Inspiration" warten. Ich halte persönlich die Figur des Hl. Geistes in der neuplatonisch geprägten Dreifaltigkeitstheologie des Augustinus für eine philosophische Verfehlung. Wenn Jesus sagt, "meine Jünger sind die, die meines Geistes sind", dann meint er den Spirit einer Gruppe, der wie durch die Inspiration des Dirigenten in dieser heranwächst und den Tod des Dirigenten überlebt! Geist entsteht zwischen den Menschen, böser Geist wie guter Geist.

Um das Erkennen und Finden des richtigen Tons in sich, um so seine Mitte zu finden. Zuvor bestanden nur Misstöne, die erst durch das Aussprechen, durch das Herauslassen und somit durch deren Auflösung die Möglichkeit geschaffen wurde, den eigenen Ton in sich zu finden, zu hören, zu spüren. Misstöne waren dementsprechend all die Frustrationen, Ärger, Zorn, Eifersucht, Erniedrigung usw., die jene aus sich heraus ließen, indem sie diese zur Sprache brachten und mittels der Verzeihensarbeit aufgelöst wurden. Nun war auch der Weg frei, den eigenen Klang des Herzens (ist übrigens auch so ein spiritueller Fim) hören zu können. Der Dirigent leitete die Chorteilnehmer mehr oder weniger bewusst zu ihren eigenen Tönen hin, und als sie alle diese in sich (wieder)fanden, hatte auch der Dirigent das gefunden, wonach er suchte: Den richtigen Ton, womit seine Arbeit erledigt war und er in Frieden sterben konnte. Das Zusammenspiel und die einzelnen Klänge der Chormitglieder, die keinen Dirigenten, also keinen Leiter mehr benötigten, da sie ihren Ton ja bereits gefunden hatten, übertrugen die Schwingungen in den Raum, wobei alle Anwesenden erfasst und angesteckt wurden.

Das Finden des eigenen inneren Tons ist die Zentrierung des eigenen Ichs, sprich das Finden der eigenen Seelenschwingung, des eigenen Seelentons. Man ist dann in und bei sich.

MfG Fantho

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