Kindsvater war vor und in der schwangerschaft gewalttätig?

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6 Antworten

Du kannst ihm das Kind vorenthalten und nicht hingehen und auf einer gerichtlichen Regelung bestehen.

Aber das wird Dich nicht weit bringen, außer dass das Gericht ihm den Umgang dann genehmigt.

Du hast Dir diesen Mann als Vater auserkoren - nun mußt Du damit leben.

Umgang kann man nur dann untersagen, wenn das Kind mißhandelt oder mißbraucht wird. Und selbst dann wird es zu begleitetem Umgang kommen.

Übrigens kannst Du froh sein, dass er sich für den Anfang auf Umgang mit dem Jugendamt eingelassen hat.

Das muß er nämlich nicht, festlegen kann das nur ein Gericht.

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Da hilft nur Offenheit.

Und das Problem ist, dass jetzt der Kindsvater den berühmten Schritt "vorne" ist, weil er den ersten Zug gemacht hat. Und: Er hat natürlich auch ein Recht, mit seinem Kind umzugehen. Das kannst Du zuerst auch gelassen sehen: Das Jugendamt begleitet diese Kontakte... da wird man schnell sehr viel weitersehen!!!

Trotzdem: Lege dem Jugendamt Deine Bedenken... und Deine Geschichte wie oben beschrieben vor!!!!

Die sind nicht doof und kennen so etwas aus langer Erfahrung.

Bemühe Dich um Sachlichkeit... Emotionen helfen nicht weiter,- also Schuldzuweisungen, Vorwürfe etc.

Und auch wenn Du Dich aus den genannten (und nachvollziehbaren!!!) Gründen früher nicht an die Polizei etc. wenden konntest: Es gab bestimmt Menschen, die da deutlich was mitbekommen haben: Beste Freundin, Geschwister, Eltern...   Diese nur benennen... noch nicht hervorholen.

Und Du kannst Dir wenigstens einmal kostenlose Rechtsberatung holen, wenn Du dem Jugendamt nicht traust (z.B.: https://www.rechtsanwalt.com/kostenlose-rechtsberatung )

Aber das würde ich erst wirklich dann tun, wenn die Ergebnisse mit dem Jugendamt nicht zielführend sein würden. Denn sonst würden ohne Not Hürden aufgebaut. Vertrau dem JA dass die ihren Job kennen und machen

Ich hoffe, ich konnte Dich etwas beruhigen

Sincerely, Norbert

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kindsvater will sein kind jetzt auf einmal sehen zwar in begleitung des jugendamtes aber

das ist auch sein recht und in einiger zeit, wird er das kind ohne begleitung des jugendamtes sehen. sein umgangsanspruch sind:

- 2-3 nachmittage die woche mit einer übernachtung

- jedes zweite we von fr-so

- hälftige ferien und feiertage,

- drei wochen sommerurlaub

er hat sein kind in der schwangerschaft nicht haben wollen hat ihn als basstard bezeichnet

interessiert keinen, dass liegt in der vergangenheit. momentan will er ja.

mich in der schwangerschaft geschlagen habe mich nicht getraut ihn anzuzeigen weil er mich sonst rausgeschmissen hätte

interessiert keinen, da in der vergangenheit und das kind nicht betreffend. selbst wenn du ihn angezeigt hättest und er wäre verurteilt worde, würde er immer noch seinen normalen anspruch an umgang haben und diesen auch bekommen.

wenn er sein kind kennengelernt hat, wird er zu normalen umgang übergehen. wann das sein wird entscheidet er ganz allein. welchen umfang er einfordert, ist individuell seine entscheidung. wenn du dir die übergaben allein nicht zutraust, wähle neutrale orte wie cafes, geschäfte oder die straßenbahnhaltestelle. oder lass das kind durch freunde übergeben oder einfach aus der einrichtung der kita abholen und nächsten tag wieder hinbringen. das ist verhandelbar im jugendamt. er wird seinen umgang bekommen, da du keinen einzigen grund nennst, warum ihm dies verwehrt werden sollte.

weiterhin hat er anspruch auf gemeinsames sorgerecht.

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Das Jugendamt kann dir Empfehlungen aussprechen, aber nicht Vorschriften machen. 

Ruf dort an (die Nummer auf dem Absender des letzten Schreibens, auf dem der Umgang vorgeschlagen wird) und sage, dass du Zweifel an der Eignung des Kindsvaters als Umgang für dein Kind hast und deshalb zunächst Rücksprache mit deinem Anwalt halten möchtest. Dann besorgst du dir schnellstens einen Anwalt für Familienrecht. Im besten Fall hat der KV keine Lust auf ein Gerichtsverfahren und die Sache verläuft sich im Sand.

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Kommentar von lasterfahren
18.11.2016, 22:19

wenn sie das tut, wird das jugendamt vor gericht das gegen sie verwenden. damit zeigt sie bindungsintoleranz und maßt sich an dinge zu bestimmen, die sie a) nichts angehen und b) garnicht zustehen.

du gibst der km einen rat, der ihr das sorgerecht kosten kann und das kind kommt zum vater.

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Da du den Kindesvater nicht angezeigt hast, gibt es keine Beweise für seine Schläge. Da kannst also nichts ihm gegenüber vorweisen.

Ein Vater hat das Recht, sein Kind zu sehen. Und weil das Jugendamt dabei ist, solltest du dir auch keine großen Gedanken machen.

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Dazu brauchst du wohl einen Rechtsanwalt. Alles Gute dann für dich und dein Kind.

Aber ich frage mich bei so etwas immer, merkt man das wirklich nicht früher? Verändert sich ein solcher mensch nur durch ein Kind?

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