Kindliche Ängste im Erwachsenenalter.

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es ist eigentlich auch nicht normal, als Kind im Dunkeln Angst zu haben. turalo beschreibt schon sehr schön, wie solche Ängste überhaupt entstehen. Eltern und anderen Erwachsenen, die Kindern Angst machen, gehört der Hosenboden strammgezogen!

Weshalb ist es nicht normal? Es wird doch immer gesagt, es ist eine Art Urangst aus grauer Vorzeit und recht verständlich, weil man ja nichts im Dunkeln sieht. Auch habe ich stets gelesen, viele Kinder haben diese Ängste vor Gespenstern oder Monstern unterm Bett. Wieso also genau unnormal? (Wie gesagt, bei Kindern. Bei Erwachsenen ist das mit den Monstern meines Erachtens nach nicht mehr normal, aber zuerst zu meiner Frage...)

0
@Genusssucht

Du hast es gelesen? Also diese Ängste nicht selbst gehabt? Siehste. Ich hatte die nämlich auch nicht. Alle ängstlichen Frauen die ich kenne, stammen von ängstlichen Müttern ab. Ich tippe auf ein erlerntes Verhalten, nicht auf ein angeborenes.

Und warum sollte man Angst haben, wenn man nichts sieht? Dann wären Blinde ja ständig ängstlich. Und man hätte auch Angst, die Augen zuzumachen.

0
@CrazyDaisy

Doch, ich hatte das als Kind, ich las nur, dass es bei vielen anderen auch so ist/war. Das mit der ängstlichen Mutter konnte sein, wobei ich nicht behaupten würde, meine Mutter hätte diese Angst geschürt, sondern ich wurde als Kind sehr erfolgreich getröstet. Aber Übersorgsamkeit, meintest du das?

Die Nacht war ja seit Urzeiten der Gegenstand von unheimlichen Geschichten, aber auch der Hauptzeitspanne von diversen Verbrechen in häufigerer Anzahl als am Tage. Eben aus diesem Grund, weil "böse" Dinge unbemerkter geschehen können. Vielleicht verinnerlichen manche das irgendwann, zB bei ständiger Konfrontation mit dieser Tatsache. Andere wiederum nicht... wer weiß. Aber danke dir trotzdem ;)

0
@Genusssucht

Oh, dann hatte ich Dich falsch verstanden. Deine Mutter hat es mit Sicherheit gut gemeint, leider verstärkt aber auch Trösten die Angst (in der Hundeerziehung wird das mittlerweile schon berücksichtigt).

Geschichten und Märchen, in denen von unheimlicher Dunkelheit die Rede ist, können natürlich in sensiblen Phasen auch als Auslöser in Frage kommen. Vor allem, wenn das Kind zuwenig mit Nachtsituationen in Berührung kommt und somit keine Gelegenheit hat, die Ängste als unbegründet zu erkennen. Wer als Kind auch öfter im Dunkeln draußen spielte, hat selten diesbezüglich Probleme.

0

Ich würde ja behaupten, dass solche Ängste normal sind. Wie hier schon geschrieben wurde, sind es Urängste. Und sie sind berechtigt. Denn nehmen wir das Beispiel, im Dunkeln auf die Straße gehen. Ich wohne hier in einer Gegend, in der es ab 1 Uhr Nachts stockfinster ist. Die Straßenlaternen werden ausgemacht und wenn man angenommen um halb 2 von einer Party kommt, hat man ohne Taschenlampe oder ähnliches verloren. Man sieht nichts... absolut nichts! Glück hat man, wenn der Mond günstig steht. Ich bin auch eine Person, die das Dunkel meidet. Ich hasse es im "nichts" zu stehen. Hier bei uns hat man auch schonmal versucht einzubrechen - den Nachbarn sei Dank - erfolglos. Doch wer es war weiß man bis heute nicht. Was oder wer also sagt mir, dass die nicht nach zig Jahren nicht nochmal ein Versuch starten? Wir haben mittlerweile an fast allen Fenstern Sicherheitsgitter. Hat alles vor und Nachteile. Vorteil Einbrecher versuchen es wahrscheinlich erst gar nicht, weil die Gitter in der Wand verankert sind und es ein höllen Lärm machen würde, sollte man sich an diesen zu schaffen machen. Nachteil: Man hat verloren, sollte es brennen! Weiterer Nachteil: Diese Gitter könnten rüberbringen, dass es hier was zu holen gibt, auch wenn dem nicht so ist... Also mehr Schein als sein. Könnte dennoch einen Ansporn geben. Ein weiterer Grund ist, dass hier erst vor kurzem eine Straße weiter in zwei Häuser eingebrochen wurde und hier zur Zeit ziemlich viel Pack unterwegs ist. Ich hasse es auch alleine zu sein. Also Tagsüber kein Problem aber sobald es dunkel wird, wird mir mulmig. Eigentlich ist mir bi jetzt noch nie Nachts irgendetwas in der Richtung passiert. Die Frage die sich wahrscheinlich jeder im Unterbewusstsein stellt, ist, was man machen soll, wenn es dazu kommen sollte und genau das löst meiner Meinung nach Ängste aus. Eine weitere Angst ist, dass man verbrennt oder im Schlaf von Feuer überrascht wird. Dazu kann ich nur sagen so unwahrscheinlich ist das gar nicht, ich selbst hatte es, dass ich eines Nachts aufgewacht bin und eine Defekte heizdecke angefangen hat zu brennen. Der Raum war voller Rauch man konnte nicht Atmen, kaum etwas sehen und das Ding aus dem Fenster rauswerfen war nicht, wegen den Gittern. Haben es letztendlich geschafft, die Decke in die Badewanne zu tragen und sie dort, nach einigen Eimern Wasser komplett mit der Dusche der Wanne zu löschen. Natürlich hatte die matratze ebenfalls ein Riesenloch und das genau neben mir. Ich hab die Decke aus Reflex vom Bett auf den Boden geworfen - auch nicht schlau, schließlich waren nebendran Vorhänge. Aber unter Schock macht man viele Sachen, über die man sich im Normalzustand lächerlich macht! Zum glück war nur der Boden etwas angekohkelt und die Vorhänge fingen kein Feuer. Als meine Mutter den ersten Wassereimer brachte dachte ich nur Heizdecke - brennt- Wasser- Strom- Heizdecke ausstecken. Dies sind Vorgänge, die man total unkontrolliert denkt. Man macht es einfach. Ich hab Glück gehabt - wir haben Glück gehabt. Doch jedes anderemal könnte ganz anderst und viel dramatischer ablaufen. Ich war nicht alleine und ich habe ehrlich gesagt auch keine Ahnung, was ich alleine gemacht hätte. Genau daher kommen unsere Ängste. Letztendlich sind sie nur ein Warnsignal, auf das wir hören sollten. Wenn unsere innere Stimme sagt, dass wir nicht im unkeln rausgehen sollten, dann sollten wir auf sie hören und dies auch nicht tun. Denn wenn 1000 mal nichts/nichts schlimmes passiert ist, dann kann das 1001. mal alles schief gehen. ;)

vlg. :)

Hallo, Ich kenne diese Ängste auch. Vor allem in der Dunkelheit ist es ganz schlimm. Ich bin mir sicher, dass es an Erfahrungen in der Kindheit liegt und an fehlender Sicherheit. Die innere Sicherheit, sowie die äußere die man eig von zu Hause mitbekommt. Ich habe zu Hause mittlerweile sogar ein Nachtlicht, wenn ich alleine bin. ^^ Ansonsten kann ich dir nur den Tip geben, diese "ängste" zu bekämpfen, indem du genau in diesem Moment aufstehst und dort hingehst und zB nachschaust. Nach einer Weile hat es sich bei mir gelockert. Lg 🌹

War das Vergewaltigung als Kind?

Hallo ihr lieben, ich musste gerade an meine Kindheit denken. Ich hatte eine schöne Kindheit. Dennoch gabs da noch was, was ich nicht so toll fand und noch nie irgendjemandem erzählt habe.

Im Kindergarten haben zwei Jungs immer an meiner Scheide rumgefummelt. Das haben sie hinter einem Vorhang in der Kuschelecke heimlich gemacht. Sie waren so alt wie ich. Ich fands ziemlich unangenehm, aber hab nichts gesagt. Sie haben gesagt sie untersuchen mich und spielten Doktor. Ich hab mal gefragt wie lange das noch dauert bis sie fertig sind aber wirklich was gesagt dagegen hab ich nicht. Ich weiß echt blöd, bin da wohl auch selbst schuld. Sie haben das häufiger in der Kindergartenzeit gemacht.

Mit dem einen jungen (Felix) hab ich später in der Grundschule nochmal einmal gespielt, da waren wir beide, bei einem anderen Freund (jan) und felix sagte zu mir ich soll meine Hose runterziehen und durfte sie erst dann wieder hochziehen als er das gesagt hat. Sonst durfte ich nicht mit den Traktoren und Spielzeugen spielen. Ich hab's dann gemacht und beide haben gelacht. Das musste ich an dem Tag mehrmals machen, immer wenn ich mit etwas anderem spielen wollte.
Jan hat dann am Abend seiner Mama  davon erzählt und die hat bei meiner Mama angerufen und ihr davon berichtet. Ich hab dann voll Ärger von meiner Mama bekommen, dass ich so blöd war und die Hose runterziehe wenn man mir das sagt. Das war in der ersten Klasse.

Dann, so zweite, dritte Klasse hatte ich dann einen Freund. Ich hab ihn nicht wirklich geliebt, ich wusste gar nicht was das bedeutet, aber er mich wohl sehr. Ich hab gern mit ihm gespielt. Er wollte aber immer mehr und wir haben uns dann geküsst und ausgezogen und versucht miteinander zu schlafen. Mir war das unangenehm und ich wollte ihn eigentlich nicht küssen und mich nackt ausziehen und mit ihm schlafen, hab's aber trotzdem gemacht. Wir wussten gar nicht wirklich was sex haben ist, hatten das nur mal in der zweiten Klasse im Sexualunterricht. Aber wir haben uns einfach nur übereinander gelegt im Bett und gekuschelt. Wir wussten gar nichts von Orgasmus und dass man den Penis einführen muss.

Ich glaub ich hab's mitgemacht, weil ich Angst hatte ihn als Freund zu verlieren. Er hat sogar einmal gesagt dass ich sagen soll, wenn ich was nicht mag, hab's aber nicht gemacht. wir haben das öfter gemacht.

Jetzt bin ich 21. Manchmal denk ich ganz automatisch wenn ein Mann bei mir ist wie wir sex haben, keine schönere sondern dreckig unangenehmen sex. Das find ich immer voll eklig, dass ich das denk und ich fühl mich dann sehr unwohl. Aber das Bild kommt immer. Aber ich glaub das ist noch nicht seit ich ein Kind bin so. Mit jemandem geschlafen hab ich noch nie.

Meint ihr die Sachen waren Vergewaltigung und irgendwie schlimm? Oder werden oft so Spielchen gespielt als Kind? Sind die Gedanken von mir darauf zurückzuführen? Sollte ich da mal mit nem Therapeuten reden?

...zur Frage

Warum habe ich mich damals so gefühlt (Solipsismus)?

Hallo zusammen,

Letzter Zeit frage ich mich oft, warum ich mich als Kind so gefühlt habe.

Zwischen meinen Lebensjahren von ca. 9-13 dachte ich, dass ich die einzige "logische" Person auf dieser Erde bin. Also, dass alles nur in meinem eigenen Bewusstsein existiert und alle Menschen um mich nicht wirklich "echt" sind. Später bin ich dann auf einen Artikel im Internet gestoßen, welcher mich wirklich beruhigte, denn ich bin nicht die einzige welche so dachte. Der Begriff dafür ist Solipsismus.

Nun frage ich mich, wie ich mit dem jungen Alter von 9 Jahren auf solche Gedanken gekommen war? Ich wurde ganz bestimmt nicht vom Internet oder dem Fernsehen beeinflusst. Könnte das an einer Depression liegen? Ich war noch nie bei einem Psychologen und wurde auch noch nie diagnostiziert, aber ich hatte damals schon sehr dunkle Gedanken. Jetzt geht es mir aber schon viel besser und ich glaube nicht mehr an den Solipsismus.

Könnte mir da jemand weiterhelfen?

Vielen lieben Dank!

...zur Frage

Verschwinden Ängste wirklich, wenn man sich ihnen stellt?

...zur Frage

Ist eine Hundehaltung trotz Hundehaarallergie möglich?

Hallo liebe Community!

Ich habe schon versucht im Internet etwas zu dem Thema zu finden, bin aber noch nicht wirklich fündig geworden, deshalb frage ich mal hier an, was ihr zu dem Thema wisst.

Zum Hintergrund: Mein Bruder hat seit dem Kindesalter eine Tierhaarallergie. Ursprünglich hatte er 'nur' auf Katzen, Hase, Meerschweinchen etc. reagiert und nicht auf Hunde und Pferde. Wir haben uns dann auch einen Hund genommen, allerdings hat er dann mit 8 Jahren allergisches Asthma auf den Hund entwickelt, sodass wir ihn trotz allerhand Therapieversuchen abgeben mussten. In der Pubertät hat sich dann die Allergie deutlich verbessert und er hatte jetzt seit sicher 10 Jahren keinen Asthmaanfall mehr. Er spürt es immer noch deutlich, wenn er sich mit Tieren im selben Raum aufhält, aber mittlerweile hält er es 2-3 Stunden auch in geschlossenen Räumen mit ihnen aus. Kürzlich haben wir herausgefunden, dass er auf den Hund einer Freundin (Shapendoe) gar nicht reagiert, auch nach mehreren Stunden und intensiven Streicheln nicht, das haben wir mehrmals getestet. Nun hat er natürlich Hoffnung geschöpft, dass er doch mit einem Hund zusammenleben könnte, denn er ist ein ausgesprochen tierlieber Mensch.

Die oben erwähnte Freundin reagiert ebenfalls allergisch auf Hunde, lebt aber mittlerweile seit 12 Jahren mit dem Shapendoe zusammen und ist beschwerdefrei. Man hört ja auch sonst immer wieder davon, dass es Hunde gibt, die man auch als Allergiker halten kann. Aber die Angst, dass er jetzt auch als Erwachsener wieder eine Allergie entwickeln könnte, sitzt bei ihm, bei uns allen, natürlich tief. Wie wahrscheinlich ist es, dass man auch im Erwachsenenalter noch Allergien auf ein bestimmtes Tier entwickelt? Habt ihr schon Erfahrungen in solchen Fällen gemacht?

Keine Sorge, dass ist eine Sache, die gut von ihm überlegt wird, da er sich nicht nach einiger Zeit wieder von dem Tier trennen möchte. Es wäre sehr hilfreich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilen würdet...

Schon jetzt danke für eure Antworten!

...zur Frage

Warum Akzeptiert mich niemand so wie ich bin?

Ich würde mich freuen wenn ihr euch den ganzen text durch list :)

Ich bin ein Junge und vor 3 tagen 18 Geworden. Ich bin ein sehr komischer und spezieller Junge. Es ist mir ehrlich gesagt voll peinlich darüber zu reden aber irgendwie muss ich es einfach los werden. Ich bin von der Persönlichkeit etwas eigenartig und zwar bin ich immer Lieb und brav ich Finde vieles Niedlich und bin sehr sensibel. Und ich bin ehrlich gesagt Fan von Dir Eiskönigin. Ich dachte es wäre bloss eine phase doch das ist es nicht. Seit ungefähr 2 monaten hat es angefangen. Ich habe nach 4-5 jahren wieder den Film geschaut im gedanken das er schrott ist wie als ich damals 14 war. Jedoch gefiel er mir ich bin total Fan davon und ich liebe den Film über alles. Am meisten liebe ich Elsa und Anna die sind total niedlich und soo Hübsch 😍 Immer wenn ich den Film schaue gibt es mir ein Sicheres Gefühl. Für mich ist es mehr als ein Film es ist mega schwierig zu erklären. Es liegt mir irgendwie total am herzen und ist immer in meinem Alltag dabei. Jedoch das wichtigste ist mir Elsa sie ist für mich wie ein Vorbild und die schönste und niedlichste Princessin die es gibt. Ich habe wie eine Verbindung zu ihr und dem Film zwar weiss ich das sie nicht real ist wie der rest vom Film. Aber es ist nunmal kompliziert zu erklären. Ich würde mir am liebsten ein Poster an die Wand nageln und mir ein Elsa Stofftier kaufen um es zu knuddeln 😅 Jedoch genau das ist es niemand akzeptiert mich so wie ich bin. Jeder macht sich lustig und bezeichnet mich als Schwul. Ich lebe mit einer lüge um nicht ganz ausgeschlossen zu werden. Für alle bin ich der Coole junge der typ der alles macht damit er cool ist. Aber das alles bin ich nicht und will ich nicht. Daher habe ich alle Freundschaften gekündigt. In der hoffnung ich zu sein doch das geht immer noch nicht. Ich möchte doch einfach sagen können das ich Fan von die Eiskönigin bin. Ohne ausgeschlossen zu werden oder als Schwul bezeichnet zu werden. Es zereist mein Herz inerlich und schmerzt so sehr. Ist es den so schlimm das ich ein Junge im alter von 18 bin ? Was kann ich den dafür 😔 Was soll ich bloß tun ? Soll ich das alles aufgeben ? Helft mir bitte . . .

...zur Frage

Soziophobie vs. Sozialphobie?

Mich würde interessieren, ob die beiden Begriffe gleich zu definieren sind oder ob es unterschiedliche Ängste sind. Wenn es sich um unterschiedliche Ängste handeln sollte, würde ich mich freuen, wenn ihr mir sagen könntet was sie genau bezeichnen. Vielen Dank im voraus

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?