Kindesunterhalt, was kann abgesetzt werden damit der monatl. Betrag geringer ist?z.B.Schulden,Leasing,Miete

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5 Antworten

Bei erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen von minderjährigen und einkommenslosen Kindern ist der monatliche Mindestbehalt des Unterhaltspflichtigen € 890 monatlich (Angabe ohne Gewährleistung!). Mehr muss er nicht abgeben! Schaum mal in die "Düsseldorfer Tabelle". Möglich ist es auch, sich kostenlos beim Jugendamt beraten zu lassen.

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Nun das ist zwar unfair aber geltendes Recht in diesem Land ( schliesslich ist ja auch Hartz IV mit knapp 345 euro nicht verfassungswidrig ). Verzeih da ist ziemlich viel sarkasmus dahinter.

Ich selbst habe 2 Jahre lang nur mit 510 Euro gelebt von denen ich 200 Euro Miete zahlen musste. Und das geht auch.

Auf der anderen seite muss man sagen, das das Kind von deinem Freund sicherlich auf das Geld angewiesen ist. Und das dieses eine gute Versorgen erhalten sollte und die ist mit 200 Euro schon wirklich knapp bemessen.

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Da kann man eigentlich nichts absetzen; es gelten die Düsseldorfer Tabelle oder andere Tabellen (z.B. Naumburger Tabelle pp.). Das Kindergeld kann man zur Hälfte absetzen - aber das gilt auch nur bei Ex-Eheleuten, also nicht bei Lebensgemeinschaften. Wenn das Kind wesentliche eigene Einkünfte hat (nicht geringes Lehrlingsentgelt), kann man das z.T. auch absetzen, aber das sind immer Einzelfallentscheidungen, die man erstreiten muss.

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Das Problem ist, dass sein Mindestbehalt geringer ist. Wir Teilen uns eine Wohnung (350€+120NK). Da ich aber dummerweise mit im Mietvertrag stehe ist sein Mindesbehalt runtergesetzt worden. Jetzt hat er nur noch unter 750-790 genaue Zahl weiß ich noch nicht. Also er verdient praktisch so viel wie ein Azubi... das ist do unfair! Und das schlimmste ist, dass es so bleiben wird...

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Ja das stimmt, da hast du recht. Immerhin ist er Vater, dazu muss er eben stehn. Danke nochmal für die Antwort. liebe Grüße Christel

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