Kindesunterhalt privat regeln?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ihr habt vom JA eine Urkunde bekommen, die einen rechtlichen Beschluss darstellt. Was Ihr damit macht ist grundsätzlich Eure Sache, der KV sollte sich dringend an die Zahlung halten, sonst gibts Streß

Also, das JA kann nicht darauf bestehen, daß das mit der Zahlung vom Amt geregelt wird? Das Kind hat eine Beistandschaft beim JA, inwieweit hat diese Mitspracherecht?

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@aquaria71

Fuer den Kindesunterhalt ist im Streitfall das Familiengericht zustaendig. Das Jugendamt ist im eigentlichen Sinne nur ein Vermittler und beurkundet die Vereinbarungen kostenfrei.

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an der Urkunde braucht ihr nichts machen. Wenn der KV weniger überweist und du legst keinen Widerspruch ein, läuft alles normal weiter. Nur wenn du den kompletten Betrag haben willst, muß er zahlen

Nein, früher brauchte man das jedenfalls nicht. Der KV sollte sich aber auf jedenfall immer eine Quittung von der KM geben lassen und diese sehr gut aufbewahren. Zwei Freunde meines Mannes haben nämlich dahingehend schlechte Erfahrungen gemacht. Irgendwann gab es Streit mit der KM und dann haben die behaupten der KV hätte nie, niemals nicht bezahlt :-(

Was kann ich tun, das der KV zuviel gezahltes Kindergeld wieder zurückzahlt?

Mit Beschluß vom 07.07.2015 entschied das Finanzgericht Berlin/Brandenburg, das dem Kindsvater für die Zeit des Probewohnens unserer ältesten Tochter (von März – August 2011) die Auszahlung des Kindergeldes zusteht. Dabei wurde hinsichtlich des EStG entschieden, wonach er das Kind vorrübergehend in seinen Haushalt aufgenommen hat.

Meine Anwältin macht für diesen Zeitraum die Auszahlung des mir zustehenden Anteils als Mutter am Kindergeld geltend. Das wären 552,-€

Meine eigene Familienkasse fordert aber für besagten Zeitraum die komplette Rückzahlung des Kindergeldes von mir, also insg. 1104,-€

Der feste Wohnsitz war in dieser Zeit aber immer noch bei mir und der KV zahlte in diesem Zeitraum auch den gesetzlichen Kindesunterhalt an mich.

Mit der geleisteten Unterhaltszahlung wurden für den KV hierbei auch der hälftiger Anspruch am Kindergeld verrechnet.

Meine Anwältin meint aber nun, das sie diese Summe von ebenfalls 552.-€ nicht zurückfordern kann, da ich nicht mehr der rechtliche Vertreter für die älteste Tochter bin.

Was kann ich tun? Denn ich bin finanziell nicht in der Lage auch noch den Anteil des KVs an meine Kindergeldkasse zurück zu zahlen. Auch sehe ich die Pflicht beim KV, das ebenfalls zu Unrecht bezogene Kindergeld über den gezahlten Unterhalt zurück zu zahlen.

Ansonsten würde er den hälftigen Anteil des Vaters doppelt beziehen und ich müsste seinen Anteil mit zurück zahlen,womit ich ins Minus geraten würde.

Auch habe ich die finanziellen Mittel gar nicht, um dieser Forderung nach zu kommen.

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