Kindesunterhalt (ohne Titel) nachfordern - aus väterlicher Sicht?

2 Antworten

Da wirst du nichts machen können. Und vermutlich darfst du ordentlich nachzahlen. Nach meinem Wissen liegt der Mindestunterhalt derzeit bei 335€/Kind. Das mal zwei abzüglich der Hälfte vom Kindergeld. 670-190=480€ 200 hast gezahlt, bleiben 280€/Monat Rückstand. Ist natürlich mega grob gerechnet ohne Berücksichtigung des Alters... Du hast natürlich noch den Selbstbehalt, evtl berufliche Fahrtkosten, die geltend gemacht werden können....
Deine Ex kann da übrigens nichts für. Sobald man öffentliche Gelder bezieht bestehen Ämter darauf. Solltest du sehr gut verdienen und ein Kind unter drei Jahre alt sein musst du evtl sogar Betreuungsunterhalt zahlen. Was auch immer festgesetzt wird, muss monatlich auf ihrem Konto eingehen. Was sie dir bar davon zurück gibt, muss ja niemand wissen 😉

Er hat keinen Rückstand, es gibt keinen Titel.Erst ab Titel muss nach gezahlt werden, falls er dann in Rückstand kommt

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Das stimmt nicht! Ein Titel alleine ist für rückwirkende Zahlung nicht nötig. Kenne genug Väter, die auch ohne Titel nachzahlen durften. Mein Ex muss auch rückwirkend zahlen, obwohl es keinen Titel gibt. Da fließen noch andere Faktoren mit ein.

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Da es in der Vergangenheit keinen Titel gab, musst du auch nichts nachzahlen. Erst wenn du einen Titel beim Jugendamt unterschreibst, dann beginnt die Vollstreckbarkeit.

 Sei dem Jugendamt gegenüber vorsichtig, die stehen auf der Seite der Mutter. Meistens auf jeden Fall. Egal was du beim Jugendamt absprichst, erst zum Rechtsanwalt und prüfen lassen, bevor du irgendwas unterschreibst. Nachzahlen musst du nichts

Onkel verstorben....Sivester feiern?

Vorgestern Nacht, ist mein Onkel (Mann (nicht verheiratet) von meiner Tante, väterlicher Seits) gestorben. Er war 49 Jahre und ist an Lungenkrebs gestorben! Er wohnte mit meiner Tante und meinem Cousin neben uns, also unsere Nachbarn!

Aber meine Frage bezieht sich jetzt darauf:

Würdet ihr in meiner (unserer) Situation Silvester feiern? Ich persönlich würde schon gerne mit meiner Familie feiern, denn obwohl er verstorben ist geht das Leben weiter! Wie denkt ihr darüber?

Mit Familie feiern, oder nicht? Oder vielleicht sogar auf eine Privat Party gehen? (Habe ich nicht vor, nur der interesse wegen)

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Düsseldorfer Tabelle verstehen?

Hallo Community, ich muss gestehen ich habe die Düsseldorfer Tabelle nie so ganz begriffen. Der Unterhalt, der dort angegeben wird, bezieht der sich auf ein einzelnes zahlendes Elternteil oder auf den Anspruch, den das Kind an beide Eltern hat?

Würde letzteres zutreffen, so müsste man bei zwei Vollverdienern beide Nettoeinkommen zusammenrechnen, für diesen Gesamtnettobetrag den Unterhaltsanspruch raussuchen und dann anteilig zum Einzeleinkommen in zwei Teile teilen, richtig?

Mir stellt sich ganz konkret die Frage, weil mein Sohn bald volljährig wird und ich nicht weiß wie sein Unterhaltsanspruch berechnet wird sollte er mal ausziehen. Bislang wohnt er bei mir und bekommt Unterhalt vom geschiedenen Vater. Sollte er wo anders wohnen (er ist noch in der Ausbildung) hat er ab dann doch Recht auf Unterhalt von uns beiden, richtig?

Vielen Dank und Grüße, Frau Bärenfang

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Kann der Vermieter "erlassene" Mieterhöhungen bei einer Staffelmiete nachfordern?

Liebe Community, ich brauche euren Rat,

ein Freund (ich nenne ihn mal A) hat einen Staffelmietvertrag abgeschlossen. Es sind 12 Staffeln vorgesehen. Einige davon waren bereits eingetreten. Zweimal hat er den Vermieter gebeten, ihm die nächste Staffel zu erlassen. Der Vermieter hat jeweils zugestimmt. Nun hat A den Vermieter gebeten, auch die nächste Staffelung zu erlassen. Der Vermieter hat dann geantwortet: ... eine weitere Rabattierung ist nicht möglich. Bitte zahlen Sie ab dem 01.11.2010 eine um 30 € auf 540 € erhöhte Kaltmiete." A zahlt nun eine um 30 € erhöhte Kaltmiete (480 €) seit sechs Monaten.

Der Vermieter hat sich seit dem 01.11.2010 nicht gemeldet ob dieser Mietzahlung. A hat aber seit dem Bedenken, dass die geringere Zahlung dem Vermieter irgendwann auffällt und er dann die 60 € pro Monat rückwirkend nachfordert. Zur Sicherheit zahlt er also diese 60 € auf ein separates Konto ein.

Meine Fragen sind:

Kann der Vermieter nun eine Miethöhe von 540 € verlangen?

Wie lange muss A mit einer Nachforderung rechnen? Der Vermieter hat ja bereits 6-mal die geringere Zahlung akzeptiert (nicht beanstandet). Kann aus seinem Handeln nicht auf ein konkludentes Verhalten im Sinne einer stillschweigenden Anerkenntnis der Mietzahlung  in Höhe von 480 € geschlossen werden?

Vielen Dank im voaus für eure Antworten.

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Kann man Unterhaltszahlung für ein Kind nachfordern?

Hi Leuts, der Vater meines Sohne hat den Unterhalt seit vielen Jahren nicht mehr gemäß Düsseldorfer Tabelle angepasst. Nun ist er 12 Jahre alt geworden und somit wären seit einem 1/2 Jahr 70 Euro mehr fällig.

Wie weit zurück kann der Unterhalt nachgefordert werden? Auch über den Anwalt (vor 3 Jahren hatte ich den mal eingeschalten) war er nicht bereit den Unterhalt zu erhöhen. Er hatte ihn - wohl aus Frust - mal kurzzeitig gekürzt und das dann wieder nach gezahlt, aber die grundsätzliche Erhöhungen entsprechend den Altersstufen hat er immer ausgesetzt, bzw. nicht berücksichtig.

LG und danke für Eure Antworten.

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Wieviel Unterhalt muss der Vater bezahlen?

Mein Ex-Lebenspartner zählt für unsere Tochter 225€ pro Monat. Er verdient durchschnittlich ca. 8000 € netto pro Monat und ist selbstständig. Allerdings sind noch 4 Kinder zu berücksichtigen aus seiner ersten Beziehung. Für mich möchte ich keinen Unterhalt. Jedoch ist meine Tochter 3 sehr verwöhnt worden bisher und das kann ich ihr in der Form nicht bieten. Er sagt mir er hat kein Geld. Jedoch hat er sich vor zwei Wochen einen Maserati bar kaufen können ich schätze im Wert von gut ca 40000 eur. Soviel zu dem "er hat kein Geld". Das mit den Düsseldorfer Tabellen finde ich sehr verwirrend. Was steht meinem Kind nun zu und ist das nur richtungsweisend oder verpflichtend? Warum solls meinem Kind schlecht gehen weil ihr Vater fremd geht. Biene

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Kindesunterhalt bei getrennten Wohnungen?

Ein nicht miteinander verheiratetes Paar lebt in einer Fernbeziehung, also in getrennten Wohnungen und hat ein Kind, welches bei der Mutter lebt.

Ist es nun rechtlich zwingend erforderlich, daß der Mann ihr Kindesunterhalt in Höhe des gesetzlichen Betrages auf ihr Girokonto überweist oder können sich die beiden nicht auch wie ein ganz normales Paar verhalten?

Sprich: Der Mann unterstützt seine Partnerin sowohl finanziell (bar) und bei Anschaffungen fürs Kind, eben so wie es in millionen von Partnerschaften auch gehandhabt wird, die zusammen wohnen?

Achtung: Es geht hier nicht um die Frage, wer Dies oder Jenes bevorzugen würde oder praktisch findet, sondern darum, ob es einen gesetzlichen Zwang gibt und falls ja, wer das überprüfen und einfordern würde.

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