Kindesunterhalt bei privater Insolvenz: Muss darauf verzichtet werden, wenn eigentlich kein Anspruch mehr auf Unterhalt besteht....?

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2 Antworten

Klar muss er dies melden. Das Kind hat ja bisher sich auf die Pfändung bzw. was nicht zu pfänden ist, ausgewirkt. Nun nicht mehr.

Der Mann hat doch Schulden und diese Gläubiger haben ein Anspruch auf ihr Geld. Geschützt wird der Mann dann doch durch die Pfändungsfreibeträge. Wenn da jetzt was wegfällt, haben die Gläubiger doch einen höheren Anspruch.

Überlege doch einfach: Hältst du es für möglich, dass es auf den Willen des Mannes ankommt? Warum zahlt er dem Kind dann nicht "freiwillig" genau soviel wie gepfändet wird?

Wäre doch eine super Sache.

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Kommentar von passaufdichauf
01.09.2016, 09:03

Das Scheitern der ehe hatte auf die Höhe der Pfändung offenbar auch keinen Einfluss, obwohl sich sowohl die Zahl der unterhaltsberechtigen Personen als auch die Steuerklasse geändert haben.

Es ist keinesfalls so, dass die Schulden nicht bedient werden. Es wird bei der Pfändungshöhe im Abschluss an die Insolvenz zu einer Auszahlung kommen, da mehr gepfändet wurde als Schulden vorlagen.

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Mal ein paar ganz dumme Fragen:

1. Warum sollte das InsV 9 Jahre andauern?

2. Warum sollte die in der Ausbildung befindliche Tochter keinen Anspruch auf Unterhalt mehr haben?

3. Warum sollte sich der pfändbare Betrag nach der Trennung ändern?

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Kommentar von passaufdichauf
01.09.2016, 12:59

Häh?

1. Warum sollte das InsV 9 Jahre andauern?

Wo bitte steht das? Das Insolvenzverfahren endet 08-17, das ist für mich eine gängige Kürzung für August 2017

2. Warum sollte die in der Ausbildung befindliche Tochter keinen Anspruch auf Unterhalt mehr haben?

Die Tochter hat nun (wie oben im Text deutlich steht!) ein eigenes Einkommen in Höhe von 900 Euro netto. Selbst wenn sie einen eigenen Haushalt hätte (sie wohnt noch bei der Kindsmutter) wäre ihr max. Unterhaltsanspruch 735 Euro, den sie nun komplett aus eigenem Einkommen deckt.

3. Warum sollte sich der pfändbare Betrag nach der Trennung ändern?

Weil nun keine Ehefrau mehr als unterhaltsberechtigte Person da ist?! Der damals festgelegte Pfändungsbetrag berücksichtigte Tochter und Ehefrau beim Pfändungsfreibetrag.


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