Kindesunterhalt Anrechnung Einkommen Lebenspartner

7 Antworten

Hi, bei dieser komplizierten Angelegenheit würde ich mir einen Rechtsanwalt für Familienrecht nehmen und die Verhältnisse durch ihn klären lassen. Alles andere halte ich nicht für sinnvoll.

Was ist mit dem Lebensgefährten der Kindsmutter, die Kindsmutter fährt ständig in den Urlaub, sie haben drei Autos vor der Tür, sind nun in ein großes Haus umgezogen

Warum sollte der für das Kind aufkommen? Wenn er das andere alles finanziert so ist das seine Sache.

Genau das ist ja mein Gedanke. Wenn ein Kind, blödes Beispiel aber fällt mir nichts ähnlichers ein, in einen Hort oder Kindergarten geht, kann der zahlende Elternteil die Betreuung geltend machen aber nur abzüglich der Kosten der Verpflegung. Wenn also jetzt die Kindsmutter komplett finanziert wird (So bestätigt dies auch das Kind, das der Freund alles zahlt und das wäre toll - Kind ist 13 Jahre!) dann heißt das für mich der Selbstbehalt von 1100 Euro ist allein für Aussagen von Konsum oder sonst was. Dies ist doch nicht gerecht. Der Kindsvater dagegen zahlt 900 Euro Miete inkl. seinem Anteil Umlagen, den anderen Teil zahle ja ich, muss mich leider auch aushalten, da ich mit meinem Kind völlig überschuldet bin. Wie laufen also am Limit und die Kindsmutter fordert und fordert und fordert. :-(

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@Maliblume

Ich denke du hast mich falsch verstanden. Natürlich müssen der Vater und die Mutter für das Kind aufkommen. Somit muss der Vater Unterhalt bezahlen, ist ja klar. Der Lebensgefährte der Mutter kann dem Sohn einen Porsche mit Chauffeur zur Verfügung stellen, das wäre seine Privatsache. Die Mutter verdient nur 1100€ das ist Fakt. Was sie damit tut ist ihre Sache solang der Sohn versorgt ist. Wie die das Finanzielle mit ihrem Partner regelt geht euch nichts an. Dein Freund sollte lieber froh sein, dass sein Sohn ein leben führen kann, dass er ihm nie bieten könnte.

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Ich vermute mal, dass Du der Kindsvater bist und Dein Kind ist noch minderjährig......

In diesem Fall hast Du Unterhalt zu leisten, der nach Deinem Einkommen und als Maßstab nach der Düsseldorfer Tabelle berechnet wird! An Klassenfahrten und Brillen etc. hast Du Dich zu beteiligen!

Das Einkommen des neuen Lebenspartners spielt hier überhaupt keine Rolle. Was hat er mit Deinem Kind zu tun?

Überlege mal weiter, wenn das Kind nach dem Kiga oder der Schule noch Betreuung braucht und die Mutter dann einen Vollzeit-Job ausübt, müsstest Du Dich auch noch zusätzlich an den Betreuungskosten für Euer Kind beteiligen - oder es eben selbst betreuen, aber dann könntest Du nicht arbeiten!

Man kann nicht erwarten, dass andere Leute für die Kosten des eigenen Kindes aufkommen und Kinder brauchen nun mal bis zu einem gewissen Alter auch Betreuung. Kein Mensch der Welt kann sich aufteilen - einen Vollzeit-Job ausüben und nebenbei noch kleinere Kids betreuen!

Und wie oben schon erwähnt, zahlst Du den Unterhalt nach der Höhe Deines Einkommens und kannst sogar verpflichtet werden, Dir einen vernünftigen Job zu suchen, damit Dein Kind ausreichend versorgt ist!

Mit einer Klage wäre ich an Deiner Stelle sehr vorsichtig - verlierst Du, zahlst Du die kompletten Gerichts- und Anwaltskosten obendrauf!

Ich bin nicht der Kindsvater, sondern die Freundin des Kindsvaters. Unterhalt leisten ist doch gar kein Thema und das andere Leute für ein eigenes Kind aufkommen sollen ist hier auch nicht das Thema. Aber ich denke man sollte alles schon etwas realistisch sehen. In einer eheähnlichen Gemeinschaft schließt man ja wohl nicht das Kind seiner Partnerin oder Partners aus, man steht als Familie zusammen. Ich rechne hier auch nicht raus, was mein Partner an Kosten für meine Tochter zahlt oder was ich in der Zeit wenn sein Sohn hier ist von mir an Kosten getragen wird. Es wird schon immer Unterhalt gezahlt und es wird auch weiterhin so sein, wie es sich gehört. Es geht hier nur um die Forderungen die auf einmal über den Unterhalt hinausgehen. Aber egal, ich verstehe was Du meinst. Der Kindsvater war so blöd und hat den Weg vor 20 jahren in die Selbständigkeit gemacht. Jetzt steht er vor einer Insolvenz, ist sein Pech. Er hat immer seinen Sohn unterstützt und in der Zeit in der er klein war, war es auch kein Thema, dass die Kindsmutter hier nur Stunden gearbeitet hat. Wenn das Kind zu einem Arzt mußte oder krank war und sie genau da arbeiten war, hat er sich aus der Firma ausgeklinkt. Also hier geht es nicht darum, dass jemand kein Bock auf sein Kind hat. Hier geht es darum, dass sie nun durch ihren Banker aufgehetzt worden ist, alles zu holen was sie holen kann. Die Elternbeziehung hat sich dadurch eh erledigt, ob das im Sinne des Kindes war aber kann ich mich nicht reinhängen. Aber es ist OK, ist wie es ist. Da muss er jetzt eben durch :-(

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@Maliblume

Ich setze Dir auch hier noch mal einen Link zum besseren Verständnis:

http://www.unterhalt.net/kindesunterhalt/sonderbedarf.html

Und was Du hier schilderst, ist persönliches Lebensrisiko und hat nichts mit der Unterhaltsschuld seinen eigenen Kindern gegenüber zu tun! Wenn die Ex-Frau keinen Unterhaltsanspruch mehr hat, ist es vollkommen egal, wie lange sie arbeitet! Die Mutter leistet dann Naturalunterhalt, in Form von Versorgung und Betreuung! Erbringt also ebenfalls ihren Anteil!

Die Unterhaltsschuld des Vaters wird einzig und allein an seinem Einkommen bemessen und am Sonderbedarf hat er sich zu beteiligen!

Ob Du das richtig oder falsch findest, steht hierbei nicht zur Diskussion!

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Grüße Marc

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