Kinderwille, Umgang?

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3 Antworten

es kommt darauf an was beim elternteil schwerkrank bedeutet. umgang wird auch bei krankheit nur dann abgesagt, wenn der arzt eine absolute transportunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt hat. die kann man dem anderen elternteil vorlegen und der nimmt das dann so hin. dann wird der umgang auf das nächste we verlegt und der elternteil hat das kind dann eben zwei we hintereinander.

auf das geweine muss man nichts geben. das kind weint dem betreuenden elternteil zuliebe. also findet umgang ganz normal statt. immerhin soll kind den alltag vom umgangselternteil leben und dazu gehört auch mal krankheit. wo ist nun das problem? nein ist nichts rechtens, dass umgang abgesagt wurde.

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Was heißt schwerkrank?

Normalerweise heißt es nicht, dass das Kind entscheiden kann, ob es mit will oder nicht. Das würde das Kind auch überfordern. Wenn es sich gegen einen Elternteil entscheidet, bedeutet das oft genug große Schuldgefühle für das Kind. Und eine große Überforderung. Sehr oft!!! wird das Kind auch von einem Elternteil instrumentalisiert , dass es nicht zu wollen hat. Das läuft auf einer unbewussten Ebene ab, aber ist dennoch hochwirksam.
Der Elternteil, bei dem das Kind lebt, hat auf das Kind einzuwirken, dass es mit dem anderen Elternteil willig mitgeht. Wenn der Elternteil, wo das Kind lebt, selbst interessiert ist, dass das Kind bei dem anderen Elternteil seine Zeit verbringt, gibt es da keine Probleme.

Aber wie gesagt, nicht selten werden Kinder instrumentalisiert und als Waffe benutzt. Unbewusst!

Der Einzige, der entscheiden kann, ob das Kind mitgeht oder nicht, ist der Familienrichter, der natürlich das Kind auch anhört.

Ich kenne leider viele Mütter, meist sind es leider die Mütter, die sich auf die Position zurückziehen: "Mein Kind will nicht, ich zwinge es nicht." (und sich dabei heimlich triumphierend die Hände reiben.)
Ich frage dann immer: "Und wenn Ihr Kind morgen sagt: "ich will nicht in die Schule", sagen Sie dann auch: ich werde es nicht zwingen.

"Das ist ja was ganz anderes" ist meist die entrüstete Antwort. Nein, ist es nicht.

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Kommentar von Spinnenschenkel
31.03.2016, 09:11

Ich finde diesen Beitrag ganz entsetzlich.

Hier wird verallgemeinernd unterstellt, dass alle Mütter immer wenn ein Kind nicht mit dem Vater mitwill das Kind "instrumentallisiert" hat, immer, weil Mütter nicht anders können, weil sie es unbewusst machen! Das ist eine haarstreubende Dumme Unterstellung!

Als ich klein war, und wenn ich krank war, wollte ich auch bei meiner Mama sein, weil die sich immer um uns Kinder gekümmert hat, weil Papa arbeiten ging!

Außerdem geht es hier um ein Krankes Kind! Mit 40 Fieber, Durchfall Erbrechen und Schüttelfrost! Welches weinend aus dem Bett gezerrt wurde! Und die Mutter hat auf das Kind eingeredet, dass es mit geht!

Ich schicke meine Kinder auch nicht Krank in die Schule!

Und die zwischenmenschliche Bindung an die Eltern, die Elterliche Sorge, ist eben doch etwas anderes als eine Lehrer-Kind Beziehung. Und es ist einfach zu unterscheiden für einen Wachen Geist, ob ein Kind nur keinen Bock hat oder eine ernsthafte Ablehnung besteht. Vielleicht weil irgendein "treusorgender" Vater sein Kind nur vor die Glotze setzt und ignoriert, oder schlägt, oder misshandelt!

Ich mag ihren Beitrag gar nicht

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Hier hätte die Mutter sich weigern können und wenn der Vater das Kind aus dem Bett zerren will, dann hätte ich die Polizei gerufen.

Nein, so weit geht Umgang und gemeinsames Sorgerecht nicht, dass man ein Kind mißhandeln darf.

Wenn das Kind ne Erkältung hat, oder nicht so hoch Fieber - klar, kein Problem.

Aber 40 Grad und eine Magen-Darm-Grippe? Der Typ hat sich doch nicht mehr alle.

Das Kind war überhaupt nicht transportfähig.

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