Kinderprobleme bei Besuch von Oma!

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10 Antworten

Als ich mit meine Kinder bei meiner Mutter war, hat sie klipp und klar gesagt, hier hast du nichts zu sagen, hier bin ich der Boss und das selbe war bei Schwiegereltern. Und das wussten auch meine Kinder und nutzten das aus, aber, so wie wir da weg waren, wehte ein anderer Wind und auch das, wussten die Kinder. Euer Problem, liegt ganz wo anders, Du hast geschrieben----Klar haben wir manchmal Probleme mit ihm, wegen nicht hören oder ähnlichem-ist halt ein Kind---- Ihr setzt dem Kind keine klaren Grenzen, z.B. bis hier hin und keinen Schritt weiter. Und nun kommt er zu Oma darf mehr und Eure Grenzen sind für das Kind, nicht klar erkennbar. Euch fehlt einfach nur Konsequentes handeln, ich gebe Dir nur ein Beispiel, in Deiner Familie,. Ich wette, der Junge weiß nicht was „Nein“ wirklich heißt? Ihr verbietet dem Jungen etwas und keiner steht von Euch auf und setzt das „Nein“ durch. Ihr seit doch schon so weit, das ihr euch eine Ausrede zurecht gelegt habt, für euer inkonsequentes Verhalten, ist halt ein Kind. Denke einfach mal drüber nach. Wenn der Junge etwas nimmt was er nicht nehmen sollte, wie oft sagt ihr nein? Ich, hatte es einmal gesagt, hat meine Tochter nicht gehlrt, sagte ich nicht mehr, ich bin aufgestanden und nahm es ihr weg und sagte, ich hab nein gesagt. Du denkst vielleicht das ist Autoritäres Verhalten, nein das ist es nicht, das ist Konsequentes Verhalten. Was passiert wenn ihr nur redet, ihr Quasselt und Quasselt und was macht das Kind, es schaltet auf Durchgang. Das Kind sagt sich unbewusst, Mutti oder Papa machen das, was sie immer machen. Denk echt mal drüber nach, denn eines soll auch so bleiben Opas und Omas, haben das Privileg Kinder zu verziehen. ;-))) Glaub mir ihr müsst nur konsequenter mit dem Kind umgehen, ihr gebt ihm keine klare Linie, viel Glück euch.

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Kommentar von mikael
06.10.2011, 23:28

@Susi83, frage Dich selbst, warum ist es bei meinem Vater anders, frage Deinen Vater nach dem Tagesablauf für den Jungen, Susi, ich würde wetten, bei Deinen Vater gibt es geregelte Tagesabläufe, glaub es nur, es gibt Regeln.

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  • Muss er sich bei Oma "benehmen"`?
  • "Reißt" er sich zusammen, wenn sie da ist?

Es kommt öfters vor, dass Kinder sich außerhalb oder, wenn Besuch da ist, sozial und angepasst verhalten.

Da es aber Stress für sie bedeutet, brauchen sie ein Ventil in vertrauter Umgebung. Anstatt ihn also für sein Ventil zu bestrafen, versuchen Verständnis entgegen zu bringen und ihm den Raum geben, den er braucht.

Verbieten - nein - würde ich auch nicht.

Ich denke, dass er die Spannungen zwischen dir und deiner Schwiegermutter spürt. Dann ist da noch der Partner, der ihn für bockig hält - dabei versucht er nur mit der Situation klar zu kommen.

Ich würde schauen, wo ich ihm entgegenkommen kann und das Wort Nein sehr stark einschränken kann. Je mehr sich "gegen" ihn gestellt wird, umso heftiger wehrt er sich dagegen.

Was mir sauer aufstößt:

Letzte Woche Donnerstag/Freitag musste er zwei Tage bei ihr bleiben, da er krank war und wir Eltern beruftstätig sind. Hatten bis Mittwoch wegen seinem Benehmen zu kämpfen, dann war er wieder der "Alte"-wieder lieb.

Er war krank und hätte vielleicht einen von euch beiden benötigt. Dann wundert ihr euch, dass er so reagierte?

Und wie krank ist es von einem Kind "lieb sein" zu verlangen, wenn ihr selbst noch nicht einmal versteht, was die Bedürfnisse eures Kindes sind. Da sein, wenn es ihm schlecht geht, gehört auch dazu und nicht zur Oma geben.

Oder habt ihr solche Jobs, wo es nicht ohne euch geht?

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Kommentar von Susi83
01.10.2011, 22:12
  • "Muss er sich bei Oma "benehmen"`? Sie sagt ja, er nein... Sie lässt sehr viel durchgehen, weil es ja ihr "Kleiner" ist...
  • "Reißt" er sich zusammen, wenn sie da ist? - genau da fängt er an, sich "aufzuspielen"...

Krankheit war etwas übertrieben, er fühlte sich nicht so wohl, wegen extremen Husten und anstatt ihn in den Kiga zu tun, dachte ich, er ist zur Erholung bei Oma besser aufgehoben. Da ich selbstständig bin und mein Partner eine Woche vorher erst selbst krank geschrieben war und bei ihm auf Arbeit auch Hochdruck herrscht, wäre es ungünstig gewesen zu Haus zu bleiben. Da meine Schwiegermutter arbeitslos ist, hatte sich das angeboten...

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Du hast den Grund beschrieben. Das Kind ist damit auch überfordert unter Umständen.

Es muss ja nicht gestritten werden über Tatsachen. Also würde ich das Kind da einfach nicht mehr hingeben. IHR seid die Erziehungsberechtigten. Will Deine Schwiegermutter dem Kind wirklich Gutes tun richtet sie sich nach Euren Regeln. Will oder kann sie dies nicht würde ich ohne jeden Streit das Kind da nicht mehr hingeben.

Ist sie dann beleidigt würde ich ihr vermitteln dass es nicht persönlich gemeint ist Ihr aber nun mal die Regeln für die Erziehung aufstellt und Euch das auch nicht nehmen lasst.

Ganz davon abgesehen:

Nicht ohne Grund geht das Grundgesetz in einem unveränderbaren Artikel darauf ein. Schon die Gründer des Grundgesetzes fanden es also als absolut wichtig.

Wer keine Grenzen setzt darf sich nicht wundern überrollt zu werden.

Erst Grenzen machen einen Menschen fassbar. Sonst wird er wie ein unfassbarer Nebel wahrgenommen.

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Oma/Opa zu sein - das ist etwas anderes als Vater/Mutter zu sein. Auch die Kinder begreifen das und wissen sehr wohl, was sie wo dürfen. Das Problem liegt bei Euch als Eltern: Ihr müsst die Regeln deutlich machen - bei Euch. Bei Oma/Opa sind die Regeln einfach anders oder es gibt vielleicht fast keine. Kinder lernen das sehr schnell zu unterscheiden.

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Kommentar von Susi83
03.10.2011, 20:39

Das ist mir schon klar. Er kennt unsere Regeln auch. Ist halt auch so, dass es nur bei der einen Oma so ist, wenn er bei den anderen ist, ist es auch nicht so... :(

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nun, ein 5jähriger kann verstehen, dass bei Oma diese Regeln gelten und bei dir die anderen. Im Kiga läuft doch sicher auch einiges völlig anders als daheim - und es funktioniert auch. Standard-Antwort auf "bei Oma darf ich das" wäre: "Schön, dass du das bei der Oma darfst (nicht ironisch, sondern einfach ehrlich so meinen). Hier gelten jetzt aber wieder unsere Regeln, und du weißt, dass wir das hier nicht so machen, sondern...".

Evtl. könnte es auch sein, dass er seinen Unmut äußert, weil ihr ihn "abgeschoben" habt..? Gerade bei Krankheit sind Kinder schon manchmal sehr nähebedürftig. Er sieht vllt ein, dass es so sein muss... aber ob er das gut findet? Es wäre möglich, dass er seinen Frust hinterher auf diese Weise auslässt - da müsstet ihr vllt man drüber nachdenken.

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Kommentar von Susi83
03.10.2011, 20:44

Klar war mir nicht wohl ihn "abzuschieben" wie es mir "vorgewurfen" wird... Laut Kinderarzt hätte er auch Kiga gehen können, aber dachte halt, dass es für ihn bei Oma besser ist...

Dieses Verhalten ist mir ja schon, zwar nicht ganz so extrem, nach einem "Ferienwochenende" bei ihr aufgefallen...

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Dass bei Ihnen alles in Ordnung ist (so im großen und ganzen) ist sehr unwahrscheinlich. So wie der Junge seinen Willen durchsetzen will sind Erziehungsprobleme die Ursache. Rumbocken, schreien ect. macht ein Kind nur wenn es damit Erfolg hat oder hatte. Ein Kind ändert sein Gesicht nicht bei anderen. Es lebt dass was es in der Ursprungsfamilie, also bei den Eltern, gelernt hat. Sie müssen bei sich anfangen, dann den Kontakt zur Schwiegermutter neu gestalten.

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Kommentar von Susi83
03.10.2011, 20:41

Als sie (Schwiegermutter) noch arbeiten war und nicht soviel Zeit hatte, hat es auch ganz gut geklappt. Jetzt wo sie arbeitslos ist und regelmäßig hier auftaucht ist sein Benehmen schlimmer geworden... :( Das er damit seinen Willen durchsetzen kann-damit hat er bei uns keine Chance...

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Wenn man mal auf die Enkelkinder aupasst, sollte man vorher mit den Eltern absprechen. was die Kinder dürfen und was nicht. Wenn die Großeltern die Kinder zu sehr verwöhnen, sind die Kinder natürlich total begeistert. Ich bin eine (böse) Oma! Weil meine Enkelkinder merken dass sie auch bei mir nicht alles dürfen. Es gibt einfach Grenzen und wenn ich weiß das es Dinge gibt ,die die Eltern nicht akzeptieren, darf ich das auch nicht erlauben. Und wie komisch meine Enkelkinder lieben mich trotzdem und zwar alle 12!

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Kommentar von Susi83
03.10.2011, 20:46

Scheinbar darf er dort aber zu viel... Der opa und die andere Oma werden von ihm auch sehr geliebt, obwohl dort auch "strengere" Hände walten, aber das will die Schwiegermutter nicht wirklich einsehen... :(

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Das ist vollkommen normal.

Kinder in dem Alter testen gern aus, was sie können und was nicht.

Bei der Oma darf er alles und bekommt immer recht. Das gefällt ihm natürlich. Und er treibt es gern auf die Spitze.

Ihr müsst ihm jedoch klar machen, dass es zu Hause nicht so ist.

So war es auch bei meinen Kindern: Bei der Oma durften sie alles. Dazu sind Omas nun mal da, dass sie die Enkel verwöhnen. Aber zu Hause waren wieder Konsequenzen angesagt. Das wussten sie - und richteten sich auch danach.

Wenn Ihr Euren Erziehungsstil konsequent durchzieht und Euch nicht von seiner Bockigkeit beeindrucken lasst, wwird er sehr schnell merken, dass er damit nicht weiter kommt. Und sich wieder in die häusliche Gemeinschaft einfügen.

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Ehrlich? Ich hab den Eindruck, Dein Sohn versucht Euch gegeneinander auszuspielen - bei jedem behauptet er, beim andern was zu dürfen, was er nicht soll. Die Masche versuchen auch Kinder von Geschiedenen...

Wenn er allerdings beim anderen Opa brav ist, scheint die Schwiegermutter nicht den richtigen Draht zu ihm zu haben... Wenn sie nicht darüber reden will, bleibt nur noch, den Buben nicht mehr allein zu ihr zu geben. Vielleicht gibt sich das auch, wenn er aus dem Trotzalter raus ist. Oder Du fragst ihn mal, warum er bei der Oma so bockig ist und besprichst mit ihm, wie er sich verhalten soll, damit es besser klappt. Irgendwas muss da vorgefallen sein.

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Einmal muss es nicht stimmen, dass er das dort darf. Manchmal behaupten die Kinder das auch, besonders wenn sie den Streit spüren.

Ich würde es nicht an der Oma festmachen. Ich würde ihm deutlich sagen: Bin ich Oma? Nein, ich bin Mama. Und hier bei mir gelten die Regeln, die du kennst.

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Kommentar von kiniro
01.10.2011, 21:59

Das Kind sollte aber die Möglichkeit haben, gegen manche dieser Regeln protestieren zu können.

Aber das wird ihm hier nicht gestattet.

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Kommentar von Susi83
01.10.2011, 22:04

Das ist klar ^^ Man kann es ja auch erstmal versuchen, seinen Kopf durchzusetzen... ;)

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