Kinderpflegerin und Psychopharmaka?

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4 Antworten

Also ganz ehrlich gesagt hätte ich bedenken, meinen Sohn von einer Frau erziehen zu lassen, die so große psychische Probleme hat, dass diese medikamentös behandelt werden müssen.

Die ärztliche Schweigepflicht besteht aber auch in diesem Fall.

Auf einem anderen Blatt steht die Haftung, wenn irgendetwas passiert und heraus kommt, dass du unter dem Einfluss von Psychopharmaka standest. Nicht umsonst haben die Dinger einen ellenlangen Beipackzettel. Wenn einem Kind in deiner Obhut irgendetwas passiert hast du immer eine Mitschuld, wenn du unter dem Einfluss von Psychopharmaka stehst.

Die ärztliche Schweigepflicht besteht immer. Du solltest dir einfach die Frage stellen, ob du deinen Job problemlos ausüben kannst. Wenn die Medikamente keinen negativen Einfluss auf deine Arbeit haben, sehe ich darin überhaupt kein Problem. Mich würde es auch nicht stören, wenn du mit meinen Kindern arbeiten würdest. Allerdings gibt es viele Menschen mit Vorurteilen, deswegen würde ich das an deiner Stelle auch nicht an die große Glocke hängen, das geht ja eh niemanden etwas an.

Es kommt wohl wirklich auf die Art deiner Probleme an.

Ich würde es als Elternteil nicht wollen. Bin mir auch nicht sicher, ob du das gegenüber deinem Arbeitgeber nicht offenlegen solltest. Es ist nunmal eine Krankheit, die dich gegebenenfalls einschränkt.

Wenn du gut eingestellt bist, sehe ich kein Problem.

Du glaubst gar nicht, wie viele Menschen Psychopharmaka nehmen und die arbeiten in den verschiedensten Berufszweigen.

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