Kindern den Schöpfungsberichr nahe bringen?

7 Antworten

Nur mal so nebenbei gefragt: Warum "muss" man Kindern etwas aufdrängen? Wirklicher Glaube kann sich nur freiwillig entwickeln, aber nicht indoktriniert werden. Jemand, der als Erwachsener meint, dass Kindern unbedingt eine religiöse Lehre aufgezwungen werden muss, der sollte erst einmal selbst darüber nachdenken, was der Kern der Lehre Jesu Christi ist - was natürlich erfordert, die Bibel selbst so klar zu lesen, wie sie geschrieben worden ist, und nicht das, was durch Interpretation daraus zurecht gedreht wird, um sie mit einer Kirchenlehre irgendwie in Einklang bringen zu wollen. 

Abgesehen davon geht es bei der Schöpfungsgeschichte allenfalls um die ersten beiden Kapitel des Buches Genesis / 1. Buch Moses. Wenn man auch nur etwas Phantasie hat, kann man die jeweiligen Schöpfungstage bildlich darstellen. (Bilder gibt es dazu mehr als genug im Internet.) Dazu dann noch die Geschichte erzählen und eventuelle Fragen beantworten, wozu man aber doch etwas mehr von der Bibel kennen sollte, als nur die betreffenden Kapitel.

Was Kinder nicht kennen können sie nicht hinterfragen und woher sollen Kinder ihr Wissen haben?
Das ist doch Quatsch dass man den Kindern was aufzwängt!
Schließlich zwingt keiner die Kinder an Gott zu glauben, aber woher sollen sie etwas von Gott wissen, wenn man ihnen davon nicht erzählen darf?
Kennst du quasselmassel? Nein! Hm vielleicht hättest du diese buch gerne gelesen weil es genau dein Interesse weckt, aber keiner gab dir die Chance etwas über quasselmassel zu erfahren weil keiner dir davon erzählt hat. Du kannst nie seine Abenteuer hinterfragen, denn nie las dir jemand seine Abendzeitung vor. Vielleicht würdest du heute vieles anders sehen wenn du die Geschichten kennen würdest!

Jeder Erwachsene zwingt seine Kinder zu verschiedenen Sachen im ganz normalen Alltag, weil man nunmal nicht permanent das Kind alleine entscheiden lassen kann.

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@GroupieNo1

Kinder haben eine wunderbare Eigenschaft. Sie finden leichter Vertrauen, als die meisten Erwachsenen. Das Problem ist, dass Kinder dadurch leichter alles möglich annehmen und es ist einfach nur erbärmlich, wenn man als Erwachsener diese Schwäche von Kindern ausnutzt und genau das wäre hier der Fall.

aber woher sollen sie etwas von Gott wissen, wenn man ihnen davon nicht erzählen darf? 

Wenn sie selbst irgendwann in ihrer Entwicklung weit genug sind, dann ist die Zeit, sich entsprechend auf die Suche zu begeben. Ich habe mit etwa 12 Jahren begonnen, mich für die Kirche aus eigenem Anreiz heraus zu interessieren und niemand hat mich dahingehend beeinflusst - kein Lehrer und auch meine Eltern nicht, ebenso wenig wie meine Freunde. Mir hat es nicht geschadet. Ein Schwager von mir wuchs in einem katholischen Internat auf (er hat also eher das Gegenteil an religiöser Freiheit erfahren, von dem, was mir zuteil wurde) und er hat Zeit seines Lebens genug von jeglicher Religion.  

Kennst du quasselmassel? Nein! Hm vielleicht hättest du diese buch gerne gelesen weil es genau dein Interesse weckt, aber keiner gab dir die Chance etwas über quasselmassel zu erfahren weil keiner dir davon erzählt hat. Du kannst nie seine Abenteuer hinterfragen, denn nie las dir jemand seine Abendzeitung vor.

Vielleicht ist mir das auch vollkommen egal. Ebenso ist es mit Religion. Welches Recht hat jemand, über das zu bestimmen, was einen anderen Menschen in religiöser Hinsicht beeinflussen darf oder sogar sollte? Wie arrogant ist das denn, denn es impliziert die Annahme, dass eine betreffende Person nicht von sich aus ein Interesse entwickeln könnte. 

Jeder Erwachsene zwingt seine Kinder zu verschiedenen Sachen im ganz normalen Alltag, weil man nunmal nicht permanent das Kind alleine entscheiden lassen kann.

Mit entsprechender Entwicklung des Kindes seinem Kind normale moralische Werte nahe zu bringen, es vor Gefahren im Alltag zu warnen und im zunehmenden Jugendalter einzelne, einfache Pflichten zu übertragen, um das Kind so auf das Erwachsenwerden vorzubereiten ist wohl kaum damit vergleichbar, ein Kind im Kindergartenalter mit religiösen Lehren zu indoktrinieren.

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@JTKirk2000

Ja, du hast Dich für die Kirche interessiert.

Wer aber mit Jesus Christus als seinem Herrn lebt, im Alltag, der nimmt auch ganz automatisch seine Kinder da mit hinein, weil er davon überzeugt ist, daß es nur in Jesus Christus Liebe und Frieden gibt - und nur ER löst das Problem meiner Schuld. Und auch das der Schuld der Kinder. (Wenn Du sagst, Kinder empfinden keine Schuld, dann hast Du noch nie mit Kindern gelebt oder gearbeitet.)

Ich bringe ja meinem Kind auch meine Muttersprache bei ohne abzuwarten, ob es - im Jugendalter - vielleicht eine andere Sprache sprechen möchte.

Und was sagst Du Kindern, wenn sie fragen, woher alles kommt, und wer das gemacht hat? Sie haben noch ein gesundes Empfinden und merken, daß da ein Plan hintersteckt.

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@Hooks

Wer aber mit Jesus Christus als seinem Herrn lebt, im Alltag, der nimmt auch ganz automatisch seine Kinder da mit hinein, weil er davon überzeugt ist, daß es nur in Jesus Christus Liebe und Frieden gibt - und nur ER löst das Problem meiner Schuld.

Anders ausgedrückt soll man seinen Kindern einen Glauben aufdrängen, nur weil man selbst meint, dass es der richtige Glaube ist? Wo bleiben da Entscheidungs- und Religionsfreiheit? Insbesondere als Christ sollten einem Nächstenliebe und die Entscheidungsfreiheit anderer besonders wichtig sein, auch die der eigenen Kinder.

Wenn Du sagst, Kinder empfinden keine Schuld, dann hast Du noch nie mit Kindern gelebt oder gearbeitet.

Erstens habe ich geschrieben, und zweitens habe ich nicht von Empfinden geschrieben sondern von sein bzw. haben. Menschen, die nicht das Verständnis haben, in einer gegebenen Situation zwischen Recht und Unrecht unterscheiden zu können, sind unschuldig. Dazu müssen es nicht einmal zwangsläufig Kinder sein. Es gibt auch Menschen die selbst im Erwachsenenalter nicht das Verständnis entwickeln konnten, zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden und auch sie sind daher unschuldig.

Ich bringe ja meinem Kind auch meine Muttersprache bei ohne abzuwarten, ob es - im Jugendalter - vielleicht eine andere Sprache sprechen möchte.

Das kann man nicht mit religiöser Dogmatisierung vergleichen, denn der positive, soziale Nutzen wird mit einer im eigenen Umfeld angewandten Sprache sofort erkennbar, während das, woran man in Bezug auf etwas, was nicht irdisch ist, nicht einmal ansatzweise nachweisbar ist. (Und da werfen mir manche Leute vor, ich wäre religiös fundamentalistisch. Das geht nicht gegen Dich, sondern in Anbetracht meiner Haltung gegen die, die das mir gegenüber behauptet haben.)

Und was sagst Du Kindern, wenn sie fragen, woher alles kommt, und wer das gemacht hat?

Dann sage ich meine ehrliche Meinung, nämlich dass ich glaube, woran ich glaube. Ich sage also nicht nur das, was ich glaube, sondern ich schränke auch ein, dass ich nur daran glaube.

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Probiere es nach Franz Kett. Lies den Tag langsam vor und frage, was sie gerade gehört haben. Dann lässt du die Tiere/Gegenstände auf ein blaues Tuch legen.

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