Kindergeld und Sozialhilfe auf eigenes Konto

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6 Antworten

Gibt es schon,du musst dem Jobcenter nur glaubhaft machen können,das bei dir ein schwerwiegender Grund vorhanden ist,also das dein Vater dich vor die Tür setzen will !

Dann steht dir auch Unterstützung zu,Regelsatz 391 € + angemessene Kosten ( KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ) für dich alleine,würden das zwischen 45 qm - 50 qm sein.

Was diese dann in deiner Stadt kosten dürfte,kannst du nur vom zuständigen Jobcenter genau erfahren. Um einen ersten Überblick zu bekommen,kannst du im Internet unter ,, Harald - Thome - örtliche - Richtlinien " einmal nachsehen.

Dir würde dann auch ggf.eine Erstausstattung der Wohnung zustehen + ein zinsloses Darlehn für die Kaution der Wohnung,das müsstest du dann aber ( nur das Darlehn ) in monatlichen Raten zurück zahlen,das würde dir dann gleich von deinen laufenden Leistungen abgezogen.

Das würde dann auch mit deinem Kindergeld passieren,weil das dann dein Einkommen ist,das gibt es nicht zusätzlich. Davon würden dir max.30 € Versicherungspauschale abgezogen,also 154 € angerechnet,wenn du diese nicht schon anderweitig geltend machen kannst,wenn du zum Beispiel einen Nebenjob hättest.

Dann würden diese 30 € Pauschale schon in deinem Grundfreibetrag von 100 € enthalten sein,das ist die 1 Stufe der Freibeträge,die dir dann nach § 11 b SGB - ll auf dein Erwerbseinkommen zustehen würden.

Das Kindergeld kannst du dann nur bei der Familienkasse mit einem Abzweigungsantrag geltend machen,dieses Formular findest du auf der Seite der Familienkasse,kannst da da ausfüllen und anschließend ausdrucken.

Würdest du dann auf das von dir angegebene Konto bekommen,wenn dein Vater oder deine Mutter nicht wenigstens Unterhalt in Höhe deines Kindergeldes zahlen.

Wenn Du sozusagen vor die Tür gesetzt wirst (ich kann solche Eltern nicht verstehen), kannst Du Dich ans Jobcenter wenden. Das ist ein wichtiger Grund, Dir eine eigene Wohnung zu genehmigen.

Lies mal da weiter:

http://www.strassenfeger.org/archiv/article/2523.0018.html

"Schwerwiegende soziale Gründe können sein:

  1. ständiger Streit mit den Eltern,"

Nein!

Such Dir einen Job/Ausbildungsplatz/Schule oder Studium! Nur dann kannst Du Dein Leben finanzieren und bekommst evtl. sogar Unterstützung!

Wenn Du allerdings diese Plätze von zu Hause erreichen kannst, solltest Du auch zu Hause wohnen bleiben!

Hier kannst Du Dich über Deine Pflichten und Rechte informieren:

http://www.studis-online.de/StudInfo/Studienfinanzierung/unterhalt.php?seite=2

Es gibt also nur Unterstützung wenn man auch etwas dafür tut - so ist das Leben!

beangato 18.07.2014, 12:00

Der FG wird rausgeschmissen - da steht ihm staatliche Hilfe zu. Lies bitte mal den von mir angebenen Link.

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auchmama 18.07.2014, 12:06
@beangato

Ich kenne Deinen Link!

Allerdings steht hier zu wenig in der Frage, ob ein Rauswurf z.B. wegen Faulheit berechtigt wäre! Sowas wird auch nicht vom Staat unterstützt :-/

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Soweit ich weiß, sind die Eltern bis zum 25.ten Lebensjahr des Kindes für deren Unterhalt verpflichtet. Und ich meine, bei HartzIV Empfänger steht deren Kindern erst eine eigene Wohnung ab 25 Jahren zu, die dann wiederum vom Amt bezahlt wird.

Alternativ könntest du dir eine Arbeit suchen oder eine Ausbildung machen, (fürs Leben sowieso am besten!) dann kannst du direkt ausziehen und hast dein eigenes Geld.

Bafög etc. könnte man gegebenenfalls beantragen.

beangato 18.07.2014, 12:02

Auch Dir lege ich den von mir angebenen Link ans Herz - bei Rausschmiss steht ihm staatliche Hilfe zu.

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crea08 18.07.2014, 13:08
@beangato

Ja, bei Rausschmiß, aber bei dieser Frage geht es nicht um Rausschmiß, sondern um den Wunsch des Vaters-dass der Sohn auszieht.

Und meiner Meinung nach soll man junge Menschen nicht beim Gang zum Amt bestärken, sondern beim Gang zur Arbeit!

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beangato 18.07.2014, 14:05
@crea08

Das ist dasselbe - es geht um Streit zu Hause. Dazu gibt es auch ein Urteil:

"Zum Thema schwerwiegende soziale Gründe hat schon das Bundes-sozialgericht (BSG) im Zusammenhang mit dem Ausbildungsförderungsrecht ein Urteil gefällt (Urteil vom 2.6.2004 - AZ: B 7 AL 38/03 R). In dieser Entscheidung hatte das BSG festgestellt, dass die Anforderungen an den Grad der Schwierigkeiten zwischen Eltern und erwachsen werdenden Kindern nicht überzogen werden dürften, um die Annahme zu rechtfertigen, dass der Verbleib des Kindes in der elterlichen Wohnung aus schwerwiegenden sozialen Gründen nicht zumutbar sei."

http://www.strassenfeger.org/archiv/article/2523.0018.html

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Setze Dich wegen der Sozialhilfe mit dem Sozialamt und wegen dem Kindergeld mit dem Arbeitsamt - Kindergeldstelle- in Verbindung.

Auch wenn Du eine eigene Wohnung anmieten willst, solltest Du das vorher mit dem Sozialamt abklären.

Wie wäre es, wenn Du Dir eine Arbeit suchst?

Ruf beim Jugendamt an und schilderen ihnen deine Situation, das dein Vater dich aus der Wohnunh haben will und was du für Möglickeiten hast.

Aber wie ein Vorredner schon meinte such dir eine Beschäftigung.

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