Kindergeld gekürzt wegen rückzahlung,? 100 euro weniger im monat als alg2 empfänger, wieso?

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4 Antworten

Lege den neuen Kindergeldbescheid mit der gekürzten Zahlung und die dazu passenden Kontoauszüge, welche die gekürzte zahlung belegen, bei dem Jobcenter vor! Dieses muss den Fehlbetrag dann ausgleichen, denn angerechnet werden darf nur tatsächlich fließendes Einkommen und nicht der Gesamtanspruch.

Und schon hast du wieder die vollen Bezüge wie davor.

soetwas habe ich in der richtung erhofft, habe am freitag den Termin und möchte daher ein wenig vorinformiert sein damit die mich dort nicht kalt abschmettern können :/

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Entweder du setzt die Raten runter (wenn möglich) auf 50 Euro für 20 Monate oder du gehst in die Privatinsolvenz. Vielleicht ist auch ein Vergleich möglich. ALG 2 ist zwar als Existenzminimum bekannt, kann aber auch drastisch gekürzt werden bei ständiger, unbegründeter Ablehnung von Jobangeboten.

Ratenzahlung steht mir nicht als option zu :/ ausserdem habe ich ja die absicht meine schulden stehts zu zahlen aber eben dann wenn es möglich ist und ich nicht darunter leide wie auf die jetztige weise.

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Ich nehme an Du bist alleinerziehend. Wurde der Alleinerziehungszuschlag berücksichtigt? Versuche, Dich mit der Familienkasse auf andere Rückzahlungsmodalitäten zu einigen. Diese erscheinen mir, einseitig festgelegt, in Deiner Situation unangemessen hoch.

Irgendwie fehlt die halbe Antwort :/ Also es ist auch zu klären ob das Jobcenter diese Minderbeträge nicht ausgleichen muss. Du hast vorher anscheinend zu viel Geld von der Familienkasse erhalten. Diese Zahlung wurde jedoch zuvor auf Dein ALG II angerechnet. Unterm Strich hast Du also nicht "zu viel" bekommen, sondern nur "aus dem falschen Topf". Lasse also Deinen ALG II Anspruch nochmals neu berechnen.

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@nabucco123

Nein, das Kindergeld bekomme ich für mich. Habe auch anspruch drauf, habe keine kinder selber und wohne auch sonst alleine in der wohnung.

lg

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@p4nix

Wie gesagt... wenn Du vorher zu viel Kindergeld bekommen hast, dies auf Deinen ALG II Anspruch angerechnet worden ist, so hast Du niemals und zu keiner Zeit "zu viel" bekommen. Somit mag die Rückzahlung jetzt gerechtfertigt sein, das Jobcenter hat das dann aber aufzustocken. Gut gemeinter Rat: gerade zu SOLCH einem Termin nimm Dir jemanden als Beistand mit. Quasi einen Zeugen. Und wenn man Dich abweist gehe bitte zum Amtsgericht, hol Dir einen Beratungsschein und sofort zu einem Anwalt für Sozialrecht. Ich weiß, aus eigener Erfahrung sowie meiner Arbeit, dass man bei den Jobcentern regelmäßig versucht, die Leute über den Tisch zu ziehen. Mit "netten Worten" und "Lächeln" ist dort nur selten was zu erreichen. Die nutzen ihre Position knallhart aus, ohne Rücksicht auf irgendwas.

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Man zieht Dir nur was ab, was Dir vorher nicht zugestanden hat.

Du hast das Dir nicht zustehende Geld bereits ausgegeben. Dafür können wir doch nichts...

Sei doch froh, wenn Du nicht auch noch Zinsen dafür zahlen mußt.

Nein, das Kindergeld wurde ihr zuvor ja auf den ALG II Anspruch angerechnet und dieser entsprechend gemindert. Unterm Strich hat sie, das ist eine begründete Vermutung, nicht mehr erhalten als ihr tatsächlich zustand. Insofern mag die Rückzahlung an die Familienkasse rechtens sein, jedoch erhöht sich dadurch auch ihr ALG II Anspruch.

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