Kindergeld für Schwerbehinderte

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8 Antworten

Wenn du arbeitest, und weniger verdienst als die Grundsicherung und den Mehrbedarf, kannst du aufstockend AlG 2 beantragen. Darauf würde ein Kindergeldanspruch aber verrechnet. AlG 2 ist immer nachrangig zu anderen staatlichen Leistungen.

Was meinst du mit Grundfreibetrag + Mehrbedarf,bist du da bei ALG - 2 ?

Kindergeldanspruch besteht nur,wenn die Behinderung vor dem 25 Lebensjahr eingetreten ist und das Kind sich nicht durch eigenes Einkommen ernähren kann,dann besteht der Anspruch auch so.

Trifft das nicht zu,bekommt man auch kein Kindergeld,wenn man eine Ausbildung macht.

Wenn du die 100 € Grundfreibetrag meinst,würde man den vollen Anspruch auf Sozialleistungen behalten. Würde Kindergeldanspruch bestehen,würde das auf den Bedarf angerechnet und die Leistungen gekürzt.

Nur durch eine Beschäftigung steht einem kein Mehrbedarf bei einer Behinderung zu,wenn man ALG - 2 bekommt oder Grundsicherung vom Sozialamt,dann würde es nämlich auch anders berechnet,wenn man Einkommen hätte.

Mehrbedarf würde man nur bekommen,wenn man eine besondere Ernährung bräuchte oder von der RV - oder vom Jobcenter eine Umschulung / Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben bekommen würde.

Für letzteres gibt es 35 % des Regelsatzes extra und für die besondere Ernährung gibt es eine Tabelle mit Angaben von Krankheiten und dem Mehrbedarf den es dafür gibt.

Grundsaetzlich koennen Behinderte auch nach dem 25. Lebensjahr Kindergeld bekommen, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzung. DIe Behinderung muss vor dem 25. Lebensjahr eingetreten sein und die Behinderung muss so schwer sein, dass die Person sich nicht selbst versorgen kann (Eintrag H wie Hilflos). Jemand, der eine Ausbildung macht, ist das aber sicher nicht, daher kein Kindergeldanspruch mehr.

Hier noch ein Link dazu

http://www.kindergeld.info/behinderte-kinder.html

Bei Schule/Ausbildung kaemen evtl. Zuschuesse wie Ausbildungsbeihilfe oder Schuelerbafoeg in Frage oder ergaenzendes Hartz IV.

ich glaub mit 27 ist endgültig Schluss. Hatte mal einen ähnlichen Fall in meinem Bekanntenkreis, die Person war aufgrund körperlicher, seelischer oder geistiger Behinderung dauerhaft nicht in der Lage sich selbst zu unterhalten.

nö, mit 27 ist nicht Schluss...

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Der Grundfreibetrag und Mehrfreibetrag kommt bei Schwerbehinderte zur Berechnung, ob Sie Kindergeld berechtigt sind. Das heißt dass diese nicht Über X Betrag einkommen haben darf.

Bei Kinder/jungen Erwachsenen gibt es den nicht. Es wird weiterhin bezahlt, solange man eine Schule oder Ausbildung besucht.

Die Frage ist ob man Kindergeld berechtigt ist auch ohne Merkzeichen H.

Wenn du da noch einen Kindergeldanspruch hättest, stünde dieses Kindergeld aber nicht dir zu, sondern deinen Eltern. Nur wenn diese nachweislich das Kindergeld für Schnaps und Zigaretten ausgeben (beispielsweise), also ihrer Unterhaltsverpflichtung nicht nachkommen, kommt eine Abzweigung des Kindergeldes an dich selbst in Betracht. Erhältst du allerdings Sozialleistungen (Grundsicherung oder Arbeitslosengeld) wird das Kindergeld damit komplett verrechnet, du hast also nichts davon. Wenn also tatsächlich ein Kindergeldanspruch besteht (das lässt sich aus deinen Angaben jetzt so nicht beurteilen) ist es viel gescheiter, wenn deine Eltern das Kindergeld bekommen und dir damit Dinge finanzieren, die im Regelsatz von Sozialleistungen nicht vorgesehen sind (z. B. Urlaub, Musikunterricht, Markenklamotten, Kino, Restaurant, halt die angenehmen Dinge des Lebens)

Hallo,

meine Tochter(26) hat seit der Kindheit einen GdB von 50.

Nun habe ich erfahren, dass mir das Kindergeld weiter zusteht - (bin im öffentl. Dienst)

Seit Januar läuft Antrag auf Rente.

In 2011 beendete sie ihre Ausbildung...Hatte nur für sehr kurze Zeit einen Job- sonst ALG I und ALG II und Krankengeld....

Nun meine Fragen:

  • welche Einkünfte meiner Tochter wird die Kindergeldstelle als Einkünfte berechnen?? auch Wohngeld?

  • steht mir als Mutter das KG zu - oder haben Jobcenter, bzw. Wohngeldstelle Anspruch auf Rückzahlungen... ( ab Juli 2012 wohnt sie alleine und erhielt seit dem auch Wohngeld)

  • ich zahle ab Mai 2014 Unterhalt für sie, da meine Tochter ab da Leistungen gem. SGB XII bezieht- da sie ja wegen Antrag Rente nicht vermittelbar ist.....

  • das Sozialamt hat den Antrag bei der Kindergeldstelle gestellt - ja!!! damit sie bei Zahlung des KG meiner Tochter dieses als Einkommen anrechnen können......

  • im Internet steht, dass ich als Mutter dagegen angehen kann, wenn ich nachweise, dass ich das KG für Ausgaben für meine Tochter verwende.....( dass machen wir ja sowieso - aber bei einer Event. Nachzahlung des KG hätte ich keine Nachweise mehr .....??!!)

Für mich wäre es wichtig, wenn sich Betroffene melden, oder Ähnliches........

Habe zwar auch schon im Internet recherchiert, doch meistens helfen BETROFFENE einem doch weiter

habe zwar eine eigenen Thread eröffnet - aber vielleicht erhalte ich ja hier schon meine Fragen beantwortet....

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