Kindergeld an Kind weitergeben, wenn es noch Zuhause wohnt?

11 Antworten

Hello,

diese Frage überrascht. Eine gewisse Großzügigkeit auch den (fast) erwachsenen Kindern gegenüber vermisse ich.

Ein friedliches Zusammenleben wird reduziert auf Strom/Wasserkosten, was am Ende nur rechnerische Akrobatik ergibt.

Auf diese Art und Weise lernt ein "Kind" nicht unbedingt vorhandenes Geld gekonnt auszugeben. Es bleibt immer der Gedankengang, was muss ich für Strom/Wasseranteile am Ende blechen!

Ein Teil des Kindergeldes sollte der/die Jugendliche zur freien "Entfaltung" eigener Bedürfnisse erhalten. Der restliche Teil  kann entsprechend der anfallenden Kosten eingesetzt werden. Wenn`s denn unbedingt sein muss.

Das ist auch nur ein theoretisches Beispiel, es betrifft mich selbst nicht, interessiert mich nur.

Hauptsächlich interessiert mich dabei, ob es funktionieren könnte.

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@JohannaHoeper01

Ein Fragezeichen bleibt so immer, denn es liegt auch am Charakter des "Kindes" und seinem Willen das so gekonnt umzusetzen. Persönliche Ausgaben locken überall und ebenso der Umgang mit gleichaltrigen ist nicht ganz ..ohne.... Die Verlockung ruft........

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Kann nicht funktionieren,weil ein großer Teil als Taschengeld für einen Erwachsenen gerechnet werden müßte,und dann nicht viel übrig bliebe.Ich denke,Du solltest ein großzügiges Taschengeld davon abhängig machen,ob Ihr Euch altersgemäß  arrangiert.Hilft er,kauft ein,Schule bzw.Ausbildung wird ernst genommen,Du musst nicht auf den Cent achten,könnten 100,.oder das Kindergeld angemessen sein.Packst Du noch was drauf,könntest Du Kleidung ,Schulbedarf gleich mit abdecken.So hat er Gelegenheit mal zu sparen für ein teures Stück,oder eben No Name Sachen,und dafür andere Schwerpunkte sich setzen.Beste Grüße

Gehen wir mal davon aus, das Kind geht zur Schule, hat keine Möglichkeit, ein eigenes EInkommen zu erhalten (zu lange Schulzeiten/zu wenig Jobmöglichkeiten, etc.). Taschengeld wollen die Eltern nicht geben. Das Kind möchte natürlich trotzdem hin und wieder Geld haben.

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@JohannaHoeper01

"Taschengeld wollen die Eltern nicht geben."Äußerst fragwürdig.Nun denn,zuverdienen musste ich auch,es waren aber andere Zeiten.Und etwas habe ich immer bekommen.

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Eine etwas seltsame Frage, denn wenn das Kind schon Strom und Wasser anteilig zahlen soll, dann sicher auch Heizung, Lebensmittel, Miete und sonstige Nebenkosten? Und dann wird das Kindergeld alleine nicht ausreichen.

Dann kannst du auch gleich ein festes Taschengeld vereinbaren.

Mit Geld richtig umgehen, lernt man oft vermutlich erst dann richtig, wenn man es selbst verdient. Denn erst dann weiß man auch, welchen "Wert" Geld wirklich hat.

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