Kindergeld 22 Jahren?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Wenn du schon eine abgeschlossene Berufsausbildung hast und durchschnittlich mehr als 20 Stunden die Woche arbeitest,dann gehst du einer Kindergeld schädlichen Beschäftigung nach !

Es würde dir also nichts bringen dich jetzt Ausbildung suchend zu melden,wenn du es erstens gar nicht tatsächlich möchtest und zweitens du dadurch eh deine 20 Stunden übersteigen würdest.

Das hat dieses 23 jährige Mädchen wahrscheinlich noch nicht,also keine abgeschlossene Berufsausbildung und ist dazu noch als Ausbildung suchend gemeldet.

Dann spielt die Anzahl der wöchentlichen Stunden keine Rolle,dass erzielte Einkommen spielt schon seit dem 01.01.2012 keine Rolle mehr,denn da wurde die Einkommensgrenze von davor 8004 € Brutto pro Jahr abgeschafft.

Du könntest versuchen ob du Anspruch auf Wohngeld hast,dazu suchst du dir einen kostenlosen Rechner für Wohngeld im Internet und sollte da kein Anspruch bestehen,dann bliebe noch das ALG - 2 vom Jobcenter.

Dann musst du dich aber darauf einstellen das man dir auf die Nerven geht und dich nicht nur zu Terminen bittet,sondern das du deine Bedürftigkeit selber versuchen musst zu verringern bzw. auch Stellenangebote bekommst auf die du dich dann bewerben müsstest oder aber versuchst mehr zu verdienen,dass ginge z.B. durch einen Nebenjob,müsstest deinen also nicht kündigen.

Wenn du angenommen 900 € Netto verdienst,alleine wohnst und für die Warmmiete angenommen 350 € zahlen würdest,dann läge dein Bedarf nach dem SGB - ll ( ALG - 2 ) mit deinen 404 € Regelsatz bei min. 754 € pro Monat.

Von deinen 900 € Netto ginge dann ein Freibetrag auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll ab,in diesem Fall dann ca. 300 €,es blieben dann nur ca. 600 € anrechenbares Netto übrig,dir stünde dann eine Aufstockung von ca. 150 € pro Monat zu.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wegfall des Kindergeldanspruchs nach Erstausbildung und anspruchsschädlicher Erwerbstätigkeit

In
den unter a) bis d) genannten Fällen wird ein Kind nach Abschluss einer
erstmaligen Berufsausbildung oder eines Erststudiums nur
berücksichtigt, wenn es keiner anspruchsschädlichen Erwerbstätigkeit
nachgeht. Dies gilt auch dann, wenn die erstmalige Berufsausbildung
bereits vor Vollendung des 18. Lebensjahres abgeschlossen worden ist.

Als
Berufsausbildung werden berufliche Ausbildungsmaßnahmen betrachtet,
wenn hierbei notwendige fachliche Fertigkeiten und Kenntnisse erworben
werden, die zur Aufnahme eines Berufs befähigen. Der Besuch einer
allgemeinbildenden Schule ist keine Berufsausbildung in diesem Sinne.
Erstmalig ist eine Berufsausbildung bzw. ein Studium dann, wenn keine
andere abgeschlossene Berufsausbildung und kein abgeschlossenes
berufsqualifizierende Hochschulstudium vorausgegangen ist.

Eine
Erwerbstätigkeit wird dann als anspruchsschädlich betrachtet, wenn die
regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit insgesamt mehr als 20 Stunden
beträgt.

Unschädlich ist eine Erwerbstätigkeit,

die

im Rahmen eines Ausbildungsdienstverhältnisses ausgeübt wird, wobei die

Ausbildungsmaßnahme Gegenstand des Dienstverhältnisses sein muss.die geringfügig ist im Sinne der §§ 8 und 8a Viertes Buch Sozialgesetzbuch.wenn

die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit insgesamt nicht mehr als 20

Stunden beträgt, Hierbei ist stets die vertraglich vereinbarte

Arbeitszeit zu Grunde zu legen. Wird die Beschäftigung nur vorübergehend

(d. h. für höchstens 2 Monate) ausgeweitet, ist dies unbeachtlich, wenn

während des gesamten Berücksichtigungszeitraumes im Kalenderjahr die

durchschnittliche Arbeitszeit nicht mehr als 20 Stunden beträgt."

(quelle: https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/BuergerinnenUndBuerger/FamilieundKinder/KindergeldKinderzuschlag/Detail/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI793354)

Könnte das zutreffen,? Sonst die Seite mal komplett lesen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Indivia
14.03.2016, 08:56

Du könntest allerdings schauen ob dir evtl Wohngeld zusteht.

0

Kindergeld bekommt man maximal bis zum 25. Lebensjahr - ABER -

Um einen Anspruch zu haben, muss man noch in der Schule sein, eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren. Wer nichts davon tut und ganz normal arbeitet, hat auch keinen Anspruch mehr auf Kindergeld. Da ist es ganz egal wie viele Stunden man in der Woche "nur" arbeitet. Man kann ja auch Vollzeit arbeiten, wenns Geld nicht reicht!

Macht man bei der Kindergeldstelle falsche angaben und die kommen da hinter, muss man das Kindergeld auch zurück zahlen. Vielleicht weiß das Deine Freundin ja gar nicht - wäre nicht so gut und irgendwann richtig teuer :-/

Alles Gute ;-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Kindergeld gibts nur bis die Ausbildung oder das Studium abgeschlossen ist.
Nur weil Du wenig verdienst, hast Du kein Recht darauf. Muss man halt mehr als 25h arbeiten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MiaB24
13.03.2016, 23:20

*beim Studium glaub ich aber nur bis zu einem bestimmten Alter.. eine Ausbildung macht man ja normal bis 21 fertig.

0

hm denke eher nicht, wenn du eine Ausbildung machen würdest, dann eher schon aber so ... wird schwierig

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von heyheymymy
13.03.2016, 23:17

Nicht ganz richtig, auch wenn du ausbildungssuchend gemeldet bist, bekommst du bis zum 25. Lebensjahr noch Kindergeld, bzw deine Mutter bekommt es und zahlt es dir aus.

0
Kommentar von maus2609
13.03.2016, 23:20

Heist das ich muss mich noch dazu Ausbildungssuchend melde obwohl ich schon eine abgeschlossene Ausbildung habe ?

0

Was möchtest Du wissen?