Kindergarten wahl

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3 Antworten

Die Wahl des Kindergarten obliegt demjenigen, bei dem das Kind seinen Lebensmittelpunkt hat.
Das wäre hier der Vater. Klar, die Mutter könnte klagen. Wäre hier aber chancenlos.

2 Tage in der Woche sind absolut genug um das Kind die Sprache nicht vergessen und weiterzuerlernen lassen.

Wenn das Kind beim Vater in Frankreich lebt, dann ist es absolut sinnvoll, dass es auch in einen französischsprachigen Kindergarten geht. Wie soll es in ein paar Jahren sonst in der Schule gut mitkommen? Jedes Familiengericht würde so entscheiden.

Die Muttersprache geht dennoch nicht verloren, Kinder können recht gut zweisprachig aufwachsen. Allenfalls die Rechtschreibung dürfte später in Deutsch nicht so gut sein. Psychologen haben heraus gefunden, dass zweisprachige Kinder anfänglich etwas Probleme haben in der Schule, später aber intelligenter sind, da sie differenzierter und kreativer denken.

Ich verstehe das:

  1. Die Eltern haben die elterliche Sorge gemeinsam, dem Vater aber obliegt das Aufenthaltsbestimmungsrecht.

  2. Die Mutter möchte nicht, dass das Kind in einen Kindergarten mit vorherrschend Deutsch als Umgangssprache geht.

  3. Die Mutter möchte, dass das Kind die Muttersprache Deutsch (?) vergisst.

Familienrecht ist hinsichtlich seiner Anwendung bei binationalen Beziehungen komplex. Es kann hier nicht eindeutig festgestellt werden, ob die familiengerichtliche Entscheidung nach französischem oder nach deutschem Recht getroffen wurde. Nach deutschem Recht müssen sich die Eltern einigen. Falls sie das nicht hinbekommen, können sie sich an das Familiengericht wenden. Weil zumindest das Kind und der Vater in F. leben, dürfte in einem neuen familiengerichtlichen Verfahren französisches Recht zur Anwendung kommen.

Die Fragestellung enthält leider nicht genug Informationen.

Die Mutter möchte nicht das,das Kind nur französisch spricht bzw. Lernt Sie wollte einen Deutsch-französischen Kindergarten wo das Kind zweisprachig aufwächst Der Vater hat das Kind 5tage...die Mutter 2.....wenn die Mutter das Kind hat....und auf den Spielplatz geht ist eine Verständigung mit anderen Kindern kaum möglich....das Kind fühlt sich dann außen vor...ist das vom Vater nicht vorsätzliche Entfremdung der Mutter??

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@Pieka

Ob der Vater über die Sprache das Kind der Mutter entfremden will? Kann ich nicht beurteilen.

Es scheint, die Mutter ist eine Deutsche, der Vater Franzose. Die Mutter hat doch 2 Tage, um mit dem Kind Deutsch zu sprechen.

Ich fürchte, immer noch nicht verstanden zu haben, was los ist.

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