Kindergärten... Sinn der ganzen Sache

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Ich sehe das so wie Du, bin allerdings nicht "vom Fach", sondern Mutter. Meine beiden und ich haben sehr gemischte Erfahrungen mit Kindergärten gemacht. Im Optimalfall läuft es so, wie wir uns das vorstellen, und ist eine wichtige Erfahrung für die Kinder. Leider arbeiten dort aber auch nur Menschen, und wie bei den meisten geht auch eine Menge Idealismus im Alltag verloren. Wenn ein Kindergarten zu viel desillusioniertes Betreuungspersonal hat, dann bürgert sich dort etwas, das man als "Ausrutscher" mal akzeptieren kann, als allgemeines Verhalten ein, und das ganze wird zum Kinderzuchthaus.

Leider gibt es dagegen kein wirksames Mittel, wenn nicht alle Eltern (oder zumindest ein Großteil) gemeinsam dagegen vorgehen. Dann hilft nur der Kindergartenwechsel, damit wenigstens das eigene Kind da raus ist.

Ja, Du hast vollkommen Recht ! Die Kinder sollen lernen, sich in eine Gemeinschaft einzufügen, aber auch sich gegen Andere behaupten zu können. Das ist ganz wichtig, auch als Vorstufe für die Schule. Desweiteren sollen Mütter die Möglichkeit erhalten, wieder berufstätig zu werden, um so den ehelichen Haushalt finanziell zu unterstützen. Ich glaube sogar, daß dies mal der Grundgedanke war, aus dem die Kindergärten entstanden sind ! Aber heute sind die Kindergärten vollgestopft mit den Kindern der Hartz4 - Empfänger, die Zeit genug hätten, sich selber um ihre Kinder zu kümmern, während berufstätige Frauen größte Probleme haben, einen Kindergartenplatz für ihr Kind zu bekommen. DAS sollte mir mal Jemand schlüssig erklären !

Der Sinn der Kindergärten besteht darin, dass die Eltern, sofern sie berufstätig sind, ihrer Tätigkeit nachgehen können. Weiter sollte dort die soziale Kompetenz gefördert und gefordert werden. Erziehung hat zu hause stattzufinden!

Genau so ist es! Viele Eltern scheinen das aber nicht zu wissen... leider...

0

Ich denke das KInder die soz. Kompetenz nich im KiGa lernen, die soz. Kompetenz ist im Alter von 3-6 Jahren unterentwickelt, d.h. sie kann nich , zumindest in dieser Altersspanne nicht erlernt werden, der Erzieher muss da nachhelfen.Die soz. Kompetenz entwickelt sich später von selbst ( von innen, nicht von außen)

Korrigiere mich bitte wenn dir was fehlerhaft erscheint! !!! :)

0
@Sertralin

Mit der Förderung und der Forderung der sozialen Kompetenz meine ich zum Beispiel folgendes.Meine Tochter ist 6 Jahre, sie hat einen GdB von 75%, sie besucht einen integrativen Kindergarten. Dort wird sehr stark Seitens der Erzieher und Heilerzieher darauf geachtet, wie das soziale Verhalten in den Gruppen ist. Der Umgang untereinander soll zur Selbstverständlichkeit werden. Dieses hat nicht nur bei unserer Tochter hervorragend funktioniert, sondern auch mit anderen so genannten Integrationskindern. Es ist nun nicht so, dass nur die anderen Kinder gefordert werden, nein auch die Integrationskinder müssen sich "behaupten".

0

Was ist der Sinn der Kindergärten? Das ist eine gute Frage. Der Sinn ist der, dass Kinder anhand der Erzieher schon früh lernen, wie man andere befehligt, dass sie sich schon früh darin erproben können, andere auszugrenzen und zu mobben. Und natürlich, dass der Staat die Kinder so erziehen kann, wie er es will. Also zu treuen Bürgern, die nichts hinterfragen.

ich glaube kindergärten sind dazu da dass die kinder einfach respekt lernen und lernen sich an regeln zu halten. wobei es nicht um die regeln an sich geht

zwei freundinnen von mir haben auch ein praktikum im kindergarten gemacht und wurden mit steinen und dreck beworfen :D also meiner meinung nach werden kindergarten mit der zeit immer unnötiger, da die kinder sowieso immer "frecher" werden :)

Solche Vorgehensweisen in einem Kindergarten kenne ich nicht!

Was möchtest Du wissen?