Kinderfreibetrag übertragen?

3 Antworten

Die 75% als auch die Nichtleistungsfähigkeit beziehen sich auf den gesetzlichen Barunterhalt. Du wärst ja ggf. barunterhaltspflichtig und nicht Deine Freundin.

Eine einvernehmliche Übertragung des Kinderfreibetrages scheidet hier aus; das ist 1996 für Nichtverheiratete abgeschafft worden. Das können grundsätzlich nur noch Verheiratete; ansonsten ist das nur nur noch in wenigen anderen Ausnahmefällen möglich, die aber hier nicht zutreffen.

Zudem wirkt sich der Kinderfreibetrag nicht auf die Höhe der Lohnsteuer aus, sondern lediglich auf Soli und Kirchensteuer.

Das ausgezahlte Kindergeld wird bei der Steuer bei jedem Elternteil zur Hälfte berücksichtigt (auch wenn Deine Freundin den gesamten Betrag erhält).

Es wird nur Kinderfreibetrag oder Kindergeld gewährt - bei Deiner zu vermuteten Gehaltshöhe wäre das Kindergeld mit großer Wahrscheinlichkeit günstiger als der Steuervorteil der Kinderfreibeträge.

Du kannst auf Antrag 1,0 bekommen. Das ist sinnvoll, solange sie nichts verdient.

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Danke für Deine Antwort! Ist es dann in meinem Fall richtig Punkt a) oder b) oder beide anzukreuzen?

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Wenn ihr euch einig seid, könnt ihr übertragen, wie ihr das gerne hättet.

Kommt aber nicht so viel bei rum.

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