Kindererziehung - Grenzen setzen aber wie....?

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8 Antworten

In dem Alter ist es schwierig, mit dem Grenzensetzen anzufangen, aber nicht unmöglich. Ihr hättet schon viel früher damit anfangen müssen.

Nun denn: Dein Kind muss Konsequenzen spüren.

Er schwänzt die Schule: Schaff ihn bis ins Klassenzimmer.

Er hört nicht auf Euch? Alles, was ihm Spass macht (PC, Handy usw.) entziehen.

Er macht nur sein Ding? Dann macht auch Ihr nur Euer Ding. Bezieht ihn in nichts mehr ein.

Falsche Freunde? Da hilft nur Überzeugungsarbeit.

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Hallo Sommerkind,

das mit den Grenzen setzen in der Pubertät ist so eine Sache. Alles spielt verrückt, die Hormone schießen durch den Körper, die äußerlichen Merkmale wachsen, ohne das man was dagegen tun kann, alle nerven nur noch und die Kinder wissen selber kaum warum sie was machen oder eben auch nicht machen-einfach nur mal dagegen sein. Ich geh mal davon aus, dass ihr eine gute Aufklärung mit eurem Kind im Vorfeld oder auch erst kürzlich geleistet habt, nicht die Schule macht das, das sollten wir als Eltern tun und am besten gleichgeschlechtig, wissen die Frauen doch besser über die Veränderungen in ihrem Körper und die Männer in deren Körpern Bescheid. Erfahrungen kann man nicht vererben, Erfahrungen muss man machen - dieser Spruch gilt in allen Lebenslagen, gut gemeinte Ratschläge helfen in dieser Phase wenig. Aber eines muss ganz klar sein, Schule schwänzen geht nicht. Und das solltet ihr eurem Kind klar und deutlich sagen, weil es Konsequenzen für euch als Eltern hat. Da ist das Ordnungsgeld, Bußgeld was auch immer und wenn ihr nicht zahlt, kann es auch schon mal etwas härter den Eltern gegenüber werden. Natürlich wollen die Kinder/Jugendlichen sich ausprobieren, gesetzte Grenzen nochmal verschieben, einfach rebellieren, cool sein. Wenn alles in einem für EUCH toleranten Rahmen bleibt, lasst eurem Kind die Freiheit, sich die Hörner abzustoßen (und wenn's weh tut, nehmt es in den Arm und sagt ihm auch, dass ihr es trotz aller Rebellion sehr sehr lieb habt). Wenn ihr es schafft in einer ruhigen Phase mit eurem Kind in ein gutes, offenes und ehrliches Gespräch zu kommen, spiegelt ihm mal sein Verhalten. Ihr könnt dazu ruhig wirklich einen Spiegel nehmen, lasst es reinschauen und sagen, was und wen es gerade sieht. Und dann sagt ihm wie ihr es gerade erlebt, schildert eure Sorgen ohne Vorwürfe, versucht es wertschätzend. Ist schwierig, falls ihr solche Gespräche noch nie geführt habt, lohnt sich aber. Fangt dabei immer mit was schönem und guten an und kommt dann zu dem, was euch gerade wichtig ist, was eurer Kind nicht machen soll und begründet es auch, das macht es transarent  und hoffentlich nachvollziehbar. Ich drück euch die Daumen, jedes Kind und jedes Elternteil muss duch diese Zeit, es ist für alle keine leichte, aber keine unüberwindbare Zeit. Viel Kraft und alles Gute

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Euer Sohn beweist euch doch schon, was er über diese Grenzen denkt.

Es gibt da keine "Tricks".  Oder arbeitet ihr in eurer Beziehung auch mit "Tricks". Wir würde es euch gefallen, wenn ihr erfahrt, dass euer Partner im Umgang mit Euch "Tricks" anwendet?

Ihr könnt versuchen, eine Beziehung zu eurem Kind zu bekommen.

Dann hört er zwar immer noch nicht, hat aber eine stabile Basis, von der man am Ende der Pubertät wieder durchstarten kann.

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Ansagen machen und die konsequent durchziehen.

Und immer dran denken: Ein bisschen Rebellion gehört in der Pubertät ganz einfach dazu.

Klar ist jetzt auch die Zeit für mehr (altersgemäße) Freiheiten. Im Gegenzug dazu gibt es aber auch mehr Pflichten. Die im Idealfall zusammenhängen. ( ist aber nicht immer machbar)

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Hallo sommerkind,

Wie sagte doch Jesper Juul?

"Pubertät is payback time!"

Ihr müsst anfangen eine Beziehung zum Kind aufzubauen, da das wohl schwierig wird, weil das bisher nicht gelungen ist, solltet ihr Euch Profis mit ins boot holen, also Erziehungsberatung und Jugendamt.

LG

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Viele machen eine rebellische Phase durch, ich bin auch jugendlich und schwäntze mal die Schule und mache Unsinn, ich komme aber nicht vom Weg ab ( Schulabbruch, Drogen oder sonst was) 

Was verstehen Sie unter schlechte Freunde?

Wenn er nicht auf Sie hört würde ich auf drastischere Sachen greifen wie Handy wegnehmen, Tadchengeld streichen etc( ich fands total blöd, hat mich dann aber zum gehorchen gebracht)

Und dann ( vor dem zurückgeben) erklären, warum sie das getan haben und klarmachen, dass es nicht aus Boshaftigkeit sondern Libe war

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In der Pupertät kann man keine neuen Grenzen setzen.

Bestenfalls kann man die alten verteidigen.

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Scheinbar dürft ihr euren Sohn nicht mehr mit Samthandschuhen anfassen. Ich denke aber mal, dass ihr euch besser fachmännische Hilfe holen solltet. Informiert euch vielleicht mal bei einem Erziehungsberater.

Viel Erfolg.

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