Kinderbetreuung und Kinderversorgung

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3 Antworten

  1. Warum muss sie Unterhaltsvorschuss beantragen, zahlst du nicht?

  2. Ihre Chancen stehen sehr gut, sofern es dem Kind gut geht. Selbst wenn es Schwierigkeiten geben sollte, wird das Jugendamt ihr das Kind nicht gleich wegnehmen, sondern ihr z. B. mit Hilfe einer Familienhelferin Unterstützung leisten. Außerdem scheint sie ja gute Unterstützung durch ihre Familie zu erfahren, das wird das Jugendamt auch berücksichtigen.

  3. Wieso war die Krankheit Auslöser für die Trennung? Ich nehme an, sie hat psychische Probleme, und sowas bessert sich nicht von heute auf morgen, das dauert Jahre. Nimms bitte nicht persönlich, aber die Liebe kann nicht besonders groß gewesen sein, wenn du schon nach wenigen Monaten nicht mehr zu ihr hältst.

  4. Ich finde, du solltest keinen Krieg vor Gericht anfangen, denn das schadet dem Kind sicher mehr als eine kranke Mutter. Das mit den Besuchszeiten ist wirklich sehr schade für dich, ich finde es auch nicht gut, wenn Mütter das so einschränken, aber vielleicht macht sie das einfach aus Angst, dass du eurer Tochter etwas einredest, um sie ihr wegzunehmen... Rechtlich hast du Anspruch darauf, dein Kind alle zwei Wochen am WE zu sehen - das enstpricht etwa einem Tag in der Woche, so wie ihr das wohl momentan auch handhabt.

Ich wünsche dir - und vor allem eurem Kind - dass ihr eine gute Lösung findet, um besser miteinander auszukommen und auch du solltest überlegen, ob du therapeutische Beratung für dich in Anspruch nimmst, um zu lernen, mit deiner kranken Exfreundin besser umzugehen und um mit den Problemen, die du durch eure Trennung und die Trennung von deinem Kind hast, besser klarzukommen.

Papi06 13.07.2011, 00:30

gut.... jeder hat ein REcht auf seinen Standpunkt und eine Rechtfertigung ist eigentlich sinnlos... Aber sie hatte mich die letzten 4 Jahre sabotiert... die letzten 2,5 Jahre (seit ich mehr Zeit auch in die Betreuung investierte...) war sie latent erkrankt, zeigte mir die retroperspektivische Betrachtung der Situation. Natürlich werden wir bzw. wurde ich sensibilisiert dadurch... und habe andere Alarmsignale entdeckt, die weiter zurücklagen... leider dauerte es ein Jahr und mehrere Beratungen ehe sie einsah, dass sie in Behandlung sollte... auch ihre Suizid-gefährdeten Momente, die sie mir erst im Nachhinein offerierte... (kurz bevor sie einer Therapie zustimmte). Du glaubst gar nciht wie froh ich war, dass sie alle Sachen abgelehnt hatte... auch wenn mir schlecht wurde, als ich es hörte... nur fand ich die Begründung ihrer Ablehnung blöd... (vielleicht nichts endgültiges, meinte sie und sie wolle nicht querschnittsgelähmt enden... -.-) Seit sie in der Therapie war, war von ihr keinerlei Liebe mehr zu spüren... sie tat auch sonst nichts mehr, weder in der Kinderbetreuung unseres Sohnes, noch im Haushalt... noch irgendwo... sie zog sich, wie schon vor ihrer Therapie einfach wieder vor den Rechner zurück.... meine Versuche... (Kuscheln am Abend auf der Couch, bei nem schönen Film... im Bett oder so... ) ergaben nur 'Kalte Schulter' ... Also sag bitte nicht, mit meiner Liebe kann es nicht weit her gewesen sein! Ich weiß es fehlte diese Info, aber dein 'Urteil' fand ich unter aller Kanone. Und ihre Familie hält sehr gut zu ihr... sie haben sie überhaupt erst reinkatapultiert in das Loch.... 'du bist schuld, dass wir uns letztes Jahr fast hätten scheiden lassen...' war ein Kommentar ihrer Mutter, als sie gerade sehr geschafft war, was ihre Mutter wusste... Ferner war ihr der Umgang innerhalb der Therapie mit ihren Eltern verboten, weil diese als dreh- und Angel-Punkt der Problematik angesehen wurden.... und das Schärfste ist: Ihre Eltern sagen, ich sei der Einzige und Alleinschuldige an dieser Situation... dass ihre Tochter so fertig ist... und nach den Kommentaren ihrer Mutter (s.o.) sogar den Kontakt zu ihrer Familie abbrach! Viele Infos zur Therapie bekam ich auch nciht (von der Stelle), obwohl ich auch oft nachfragte, weil sie in der Therapie was ganz anderes erzählte, als sie tat, wenn sie zu Haus war... (weiß ich von einer ihrer Ex-Kolleginnen der Therapie... -.-)

Dass ihre Eltern sie unterstützen wird nur dafür sorgen, dass sie früher oder später wieder zusammenbricht und/oder den Kontakt abbricht... und wenn es dazu kommt, weiß ich nicht, was mit meinem/unserem Sohn passiert!

Grüße und dennoch Danke für deine Ratschläge ;)

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Dabbadabei 13.07.2011, 10:27
@Papi06

Jemand hat hier echte Sorgen und Nöte, die ihn beschäftigen. Darauf mit fragwürdigen Halbaussagen ('...alle 2 Wochen am WE...') und Anschuldigungen ('..zahlst du nicht?' und '...aber die Liebe kann nicht besonders groß gewesen sein...') zu reagieren finde ich sehr daneben! Nicht in jedem Fall ist es das Beste für das Kind bei der Mutter zu verbleiben. Warum also sollte das Kind gerade in diesem Fall bei der Mutter verbleiben, wenn der Vater besser für sein Wohl Sorge tragen kann? Die gerichtliche Durchsetzung kann leider nicht immer vermieden werden. Jedoch ist diese doch nicht grundsätzlich schädlich für das Kind, da hier insbesondere dessen Interessen gewahrt werden sollen. Wenn beide Elternteile das Kind nicht zu beeinflussen versuchen und die gerichtlichen Vorgänge von ihm fern halten, dann wird es dadurch nicht tangiert. Kann jedoch ein Elternteil oder dessen Familie, die eigenen Emotionen in der Priorität nicht weit hinter das Seelenheil des Kindes anstellen, dann ist es m. E. grundsätzlich auch fragwürdig, inwieweit sich dieses Elternteil für die Kindessorge eignet.

Hier wurde nach den Schilderungen ein Kind aus seinem gewohnten Umfeld ad-hoc herausgerissen und von seiner Hauptbezugsperson getrennt. Diese nicht tragbare Vorgehensweise mit dem Primat des Rechts der Mutter (das so in der Gesetzgebung glücklicherweise nicht mehr existent ist) zu begründen und auch noch zu rechtfertigen, ist eine Zumutung.

Mir erscheint es, als würde die obige Kommentatorin eigene schlechte Erfahrungen auf den Fragesteller projezieren. Dann noch die Bitte einfließen zu lassen, es nicht persönlich zu nehmen klingt in meinen Ohren bei den getroffenen Aussagen fast wie Hohn.

Also gerade bei solch ernsten Themen sollte man sich seine Kommentare genau überlegen und im Zweifelsfall bei Entbehren echter Fakten und Hilfestellungen darauf verzichten.

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a) Ihre Chancen stehen nach aktueller Rechtsprechung sehr gut.

b) Auch bei den Unterhaltssachen stehen ihre Chanden gut.

Ihr habt gemeinsames Sorgerecht. Es hat schon Entscheidungen gegeben, dass wenn die Mutter den Umgang sabotiert, ihr sogar das Sorgerecht enzogen wurde.

Das ist aber eine Ausnahme.

Die Unterhaltssachen werden bei Gericht in der Regel gnadenlos durchgezogen.

Bei Unterhaltsverweigerung stehen die Chancen der Väter eher schlecht.

Auf jeden Fall solltest du bedingungslos zum Wohle deines Kindes kämpfen. Kinder brauchen ihren Vater!

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Geh mal auf die Seite: www.trennungsfaq.de

Dort findest du eine Menge betroffener Väter, die dir Ratschläge geben können.

Alles Gute für euch und vor allem euer Kind!

Ihr seid leider nicht verheiratet - das macht die Sache schwieriger!

zu a) vermutlich wird das Kind in ihrer Obhut bleiben, weil sie nun mal die Mutter ist - das ist in Deutschland komischerweise so üblich!

zu b) sie darf dir das Kind nicht entziehen, da du der Vater bist und ein gemeinsames Sorgerecht besteht!

in der Praxis sieht die Sache dann doch etwas komplizierter aus, denn du bist defacto vom good will der Mutter ( oder eher deren Eltern, wie ich rauslesen konnte) abhängig - wenn sie nicht mitspielt hast du's echt schwer....

natürlich kannst du vor Gericht gehen und deine Rechte als Vater einfordern, aber deutsche Mühlen mahlen ja bekanntlich sehr langsam....

Ich kann dir nur raten: nimm dir einen guten Anwalt und beantrage das alleinige Sorgerecht, wenn die Mutter sich querstellt!

Du hast einen langen und beschwerlichen Weg vor dir - dafür wünsche ich dir viel Kraft!

huegelchen 11.07.2011, 19:45

Ich stimme Krimhild zu. Aber vielleicht solltest Du auch mal das Jugendamt mit in Betracht ziehen. Die können dafür sorgen, dass es dem Kind gut geht und werden sich mit beiden Eltern in Verbindung setzen. Da die Mutter des Kindes ja sehr labil ist, könnte es sein, dass Du das Kind öfter besuchen darfst oder dass es sogar zu Dir kommt.

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Eifelmensch 11.07.2011, 21:57
@huegelchen

Aber vielleicht solltest Du auch mal das Jugendamt mit in Betracht ziehen

Nicht dein Ernst oder?

Seit wann unterstützen Jugendämter die Väter von nichtehelichen Kindern?

Das Jugendamt wird alles zum Wohle der Muttter tun. Denn wenn es der Mutter gut geht, dann geht es dem Kind auch gut! - So wird das jedenfalls dort gesehen!

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Papi06 12.07.2011, 23:23
@Eifelmensch

Leider hat Eifelmensch recht, -.- ich war am Anfang mit ihr bei Beratungen, die vom JA empfohlen wurden (AWO) etc. gewesen, hab mich gedreht und so weiter... wie wollte dann einfach nicht mehr, ohne Angabe von Gründen hinkommen...

Dann sagte ich -beim JA-, die Mutter würde entgegen der Absprachen bei ihrem Auszug das Kind einfach mitnehmen und ihre Verwandschaft mich davon abhalten, das Kind erstmal noch zu behalten, wie die Absprache vorsah... Da sagte mir die Dame beim JA, ich solle nicht alles so schwarz sehen... und negativ betrachten, niemand wäre so unfair... selbst in Anbetracht der Umstände... (Krankheit etc...)

Am nächsten Tag rief ich beim JA an... und gab Bescheid, dass sie es tatsächlich mitgenommen habe... danach bewegte sich die DAme vom JA und es kam (schon wieder) zu einer vorläufigen Einigung... -.-

Die machen nix... ganz ehrlich.... und das ist traurig, derjenige, der sich um das Wohl des Kindes kümmert, darf ruhig mit Füßen getreten werden...!!

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Papi06 13.07.2011, 00:33

ich hätte aber auch gedacht, dass seit Karlsruhe 2009 da mehr Rechte für die Väter galten... da wurden sie doch annähernd gleichgestellt, so wie ich das herausgelesen hatte. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

LG Papi06

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Krimhild 13.07.2011, 10:04
@Papi06

Ja - auf dem Papier hat ein Vater heutzutage natürlich die gleichen Rechte wie die Mutter - aber was nützen diese "gleichen Rechte", wenn die Mutter nicht kooperiert?

Eifelmensch hat leider völlig recht - als Vater hast du in diesem Land einfach keine Chance...

Wenn es im Guten nicht geht, muss man eben seine Rechte einfordern - auch, wenn das JA dann gerne mal sagt, man solle doch einlenken - im Sinne des Kindeswohles.....

komisch - Das kriegen Mütter nie gesagt!

Scheinbar ist es in Ordnung und im Sinne des Kindeswohles, dass eine Mutter ihrem Kind den Vater vorenthalten kann! Schlimm ist, dass, wenn die Kinder noch recht klein sind, es sehr schnell zur Entfremdung kommt - und dann isses schon wieder fast unmöglich für den Vater, an dieser Situation was zu ändern.

Ohne guten Anwalt wird das echt schwer!

Ich wünsch dir gute Nerven und nen langen Atem - lass dich nicht unterkriegen!

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