Kinderarbeit während der Industrialisierung

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In dieser Zeit gab es mehr Notwendigkeiten, Arbeiten zu erledigen als Leute da waren. Da die Arbeitskraft der Erwachsenen alleine nicht ausreichte, wurden Kinder gebraucht.

Heute gibt es Armut, weil nicht mehr jeder gebraucht wird, um den Güterbedarf der Gesamtbevölkerung zu produzieren. Es ist nicht mehr genug Arbeit für alle da, wodurch manche nichts zu tun haben und leer ausgehen. Wer heute arm trotz Arbeit ist, hat eine Arbeit, die nicht unbedingt gebraucht wird, eigentlich purer Luxus ist und deshalb nicht anständig vergütet wird (es geht z.B. auch ohne vier Securities an einem Kaufhauseingang).

Damals hingegen gab es für jeden mehr als genug Arbeit, aber die Arbeitskraft der Menschen reichte nicht aus, um dem Bedarf aller Menschen gerecht zu werden. Die Produktivität der einzelnen Arbeitskraft war nicht ausreichend. Darum reichte der Arbeitsertrag oftmals kaum aus, um davon zu leben, aber Arbeit an sich gab es trotzdem mehr als genug. Ein Ausweg war es, Kinder ebenfalls zu beschäftigen.

Die Frage verallgemeinert, denn nicht in allen Bergbaurevieren war Kinderarbeit üblich. Oft durften sie nur Übertage (z.B. in Pochwerken) eingesetzt werden.

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