Kinderarbeit und Kinderechte im antiken Rom?

3 Antworten

Die Rechte waren vergleichbar mit den Rechten Erwachsener.

Förderung,lernen und Ausbildung der Kinder stand im Vordergrund.

Wenn man bedenkt welchen Stellenwert Spinnen,Flechten und Weben für die Kleidungsbeschaffung hatte,dann ist die "Kinderarbeit" sehr fortschrittlich im alten Rom gewesen.

Auffällig war die Trennung in der Erziehung zwischen Jungen und Mädchen.

Trotz extrem früher körperlicher Reife,und einer Lebenserwartung von kaum mehr als 30 Jahren,ist die Keuschheit auch unter Kindern als beachtlich zu dieser Zeit anzusehen.

Sie waren sexuell recht früh dran, weiß ich. Mädchen konnten mit 10 verlobt und mit 12 verheiratet werden. Untere Stände, besonders Sklavenkinder, hatten kaum Schutz und waren dem erotischen Interesse Erwachsener ausgeliefert.

Keuschheit war allerdings nur für Mädchen und dann zu ihrer ersten Ehe (die Römer kannten Scheidungen) ein Wert. Und für Vestalinnen.

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Dort gab es keine Kinderrechte. Kinder aus eroberten Länder wurden mit Vorliebe versklavt.

Jap, ich bin die Wiedergeburt eines Kindes davon. Sehr unangenehme Zeit gewesen.

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Es war wohl eine Frage des Standes: Wohlhabende römische Kinder hatten Spielsachen, Kindermädchen, Unterricht und es gab viele Kinderspiele. Also sie hatten bestimmt eine Art Kindheit, wenn auch kürzer als unsere.

Über die unteren Stände haben die Mitschreiber schon was gesagt.

Mädchen konnten ab 12 verheiratet , Jungen mit 15 mündig erklärt werden.

Ganz unten standen die Sklavenkinder. Von denen wurde erwartet, dass sie ab fünf Jahren einfache Dienstleistungen verrichten konnten.

Wenn du Grabsteine ansiehst, ist es so, dass die Kindersterblichkeit sehr hoch war.

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