Kinder wollen beim Vater leben

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9 Antworten

hm, das ist eine recht komplizierte Angelegenheit... Leider spricht das Recht mehr den Frauen zu (Kinder den Müttern, etc...) und vergisst, dass es hierbei eigentlich um die Kinder selbst geht. Und (leider, leider) ist das nicht der einzige Fall. Beachtlich finde ich, dass auch du so um die Kinder kämpfst (ich habe bis Dato kaum Kontakt zum Vater und seine Freundin schafft es nicht einmal, Hallo zu sagen...)

ich kann auch nicht viel helfen, geschweige habe ich solche Erfahrungen noch nciht machen können, doch ich würde versuchen, da es außergerichtlich nicht zu funktionieren scheint, über das Gericht das Sorgerecht der beiden Kinder zu erkämpfen... Leider dauern solche Verhandlungen über das Gericht äußerst lange und kann auch recht kostenspielig werden. Ich würde auf mehrere Ämter spazieren und überall mal um Rat fragen, beziehungsweise um Hilfe...

Wie gesagt, ich kann nicht viel helfen, außer Worte fassen.. aber ich hoffe doch, dass dir das ein wenig hilft, wenn es auch nur deine eigenen Überlegungen bestätigt.

LG

blueeye33 06.09.2012, 15:13

da muss ich Dir recht geben. Es ist bis heute noch sehr stark verankert, dass Kinder zur Mutter gehören. Leider! Was Hinzu kommt, wenn Kinder befragt wreden, sagen sie hier so und da so, denn sie wollen keinen Elternteil verlieren. Wenn sich das kind dann mal klar äussert, dann heißt es man beeinflusst es und es ist in einem Loalitätskonflikt. Ich erlebe es gerade selber wie viel Rechte dem Vater zu Gute kommen und der Mutter. Die Väter ziehen oft den Kürzeren. Irgendwann weiß man als Vater nicht mehr wi eman sich verhalten soll, denn es ja doch verkehrt egal wie man es macht, man bekommt es immer wiedre negativ ausgelegt. Der Kindeswillen, wird nur ganz minimal berücksichtigt. LEIDER!!!!! Das Problem ist, wenn sich die Lebensgefährtin jetzt noch mit kümmert, wird sie sich früher oder später anhören müssen, was sie mit den Kindern zu tun hat. Sie soll das die Eltern regeln lassen und sich nicht einmengen.

Von mir wird sie dies NICHT zu hören bekommen. Ich kann mich in Ihre Lage gut hineinversetzen.

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Guten Tag

Er sollte sich mal mit einem Rechtsanwalt beraten und dann auch mal mit der schuel und dem Hort reden, die sollen wenn es so ist auch mal dem Jugendamt auf die Füsse treten, dass die in die Hufe kommen. Ich sehe aber in dem was du da geschildert hast eine Verwahrlosung der Kinder und würde daher das Sorgerecht beantragen. Auch würde ich die Kinder mal mit nehmen zum Jugenamt und die sollen dort einfach mal Schildern, wie die es aus ihrer Sciht sehen, dass hilft auch oft. Ansonsten kannste nur weiterhin so klasse für die Kinder da sein wie bisher. Wünsche alles gute und viel erfog

Hat denn Dein Lebensgefährte darüber mit der Kindesmutter schon gesprochen?? So wie Du es schilderst ,sollte sie doch froh sein die Kinder an den Vater abgeben zu können!? Oder ist es dem Vater gegenüber als Schikane auszulegen??

Laß Dir doch mal in einem Beratungsgespräch vom RA eine Möglichkeit aufzeigen!

Hallo Tine,

einerseits versucht man sich in die Lage der Mutter zu verstezen, denn ich denke mal, wenn man 35 Stunden in der Woche arbeiten geht, und dann noch Kinder, Haushalt usw. da kann es mal sein das man lauter wird , denn Jungs in dem Alter wollen auch beschäftigt werden und oft hat man dann keine Kraft mehr, denn ein Arbeitstag kann verdammt anstrengend sein.

Erzählenn die Kinder dass sie geschlagen werden oder gibt es eindeutige Beweise. Ich meine auch in diesem Alter versuchem Kinder gerne Ihre Eltern gegeneinander auszuspielen und für sich das Beste raus zu holen.

Ich finde es gut das der Vater sich so gut um die Kinder bemüht.

Was das Thema JA anbelangt, die handeln meistens erst wenn Gefahr in Vollzug sind. Scheinbar haben sie sich die Sachlage ja vor Ort angeschaut. Ich an des Vaters stelle, würde mal mit den Lehrern sprechen und fragen wie sie sich dort verhalten, warum sie mit den Noten bergab gehen. Da sie ja den ganzen Tag in der Schule sind, werden sicher auch schon ein Großteil an Hausaufgaben in der Schule gemacht.

Und auch mal mit der Mutter gemeinsam einen Gesprächstermin auhc in dfer Schule holen. Es ist für alleinerziehende oft schwer es allen Recht zu machen. Zudem muss auch dfer Lebensunterhalt verdient werden, und auch alleinerziehenden steht es zu sich auch mal um sich zu kümmern. Das brauch jeder Mensch.

Hat der Vater schon mal versucht ein gemeinsames Gespräch mit der Mutter beim Jugendamt zu führen??? Ohne Vorhaltungen, sondern sie mal fragen wie man ihr helfen helfen kann. Vielleichzt ist es ihr auch eine Hilfe wenn die Kinder vorerst mal jedes WE zu Euch kommen, damit die Mutter auch mal die Möglichkeit hat abzuschalten.

Liebe Grüße Ina

Auch Väter sind für das Wohl ihrer Kinder in der Pflicht. Und wenn ein Vater das mit dem von Dir geschilderten Engagement tut, kann den Kindern nichts besseres passieren, als bei ihm zu leben - gerade weil sie selbst auch diesen Wunsch äußern.

Wenn das gemeinsame Sorgerecht besteht, wovon ich ausgehe, sollte Dein Lebensgefährte zu allererst versuchen, die Sache gütlich mit der Kindesmutter zu besprechen. Wenn absolut keine Einigung möglich ist, kann er auch versuchen, das Einverständnis der Mutter durch das Vormundschaftsgericht ersetzen zu lassen, wenn es nachweislich dem Wohl der Kinder dient.

Das Sorgerecht beantragen und Beweise sammeln.

Dein Partner kann bei Gericht einen Antrag stellen, dass seine beiden Söhne künftig bei ihm wohnen (aber die Jungs haben noch kein Mitbestimmungsrecht-erst ab 14 J.) Dann gibt es eine Verhandlung, Anhörungen und letztendlich das Urteil. Ob eine derartige Entscheidung, langfristig gesehen, zum Wohl der Kinder dient, ist fraglich.

Ich will dich jetzt weder beleidigen, noch dir zu nahe treten! Allerdings halte ich es, gerade von dir als außenstehende der eigentlichen Familie, nicht für angebracht Unterstützung zu leisten, einer Mutter ihre Söhne wegzunehmen. Gerade du als Frau solltest verstehen, und vllt. auch nachvollziehen können, was ich damit meine (unabhängig davon, ob du eigene Kinder hast oder nicht).

Mag ja sein, dass du dir durch einige Informationen oder, deiner Meinung nach, sogar offensichtliche Situationen ein Urteil gebildet hast. Aber das kann, durch gefährliches Halbwissen, falsche Annahmen, verdrehte Tatsachen und leichtfertig geschenktem Glauben, eine fatale Fehlentscheidung sein. Oder hast du greifbare Beweise für deine Beschuldigungen? Scheint ja, laut deinem ersten Satz im letzten Absatz, nicht wirklich der Fall zu sein.

Ich würde dir raten, dich aus der Sache rauszuhalten, und den Vater anstehende Aufklärungen und Entscheidungen alleine regeln lassen.

es ist durchaus normal, dass die kinder es toll bei der "WE-mutter" oder dem "WE-vater" zu leben.. da wird immer ein fass aufgemacht und jede menge extrawürste gebraten,die es unter der woche bei dem anderen elternteil nicht gibt.

es ist nicht schön,wenn die kinder die eltern gegeneinander ausspielen, aber durchaus üblich und oft anzutreffen...

du solltest dich m. E. aus der sache heraushalten.. das müssen die eltern selbst regeln...

das ist absolut nichts Neues und oft sehr verständlich!

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