Kinder verletzt im Hort?

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12 Antworten

Es liegt keine Aufsichtsverletzung vor, denn die Kinder im Hort werden ständig beaufsichtigt, es sei denn die Kinder sind über eine längere Zeit alleine gewesen, was ich mir nicht vorstellen kann.

Dafür brauchst du Beweise, dann kannst du rechtlich vorgehen. Aber dann bleibt die Narbe immer noch zurück.

Erste-Hilfe-Leistung - Verweigerung. Hat sich jemand um das Kind gekümmert, hat jemand die Wunde versorgt? Ist jemand mit ihm ins Krankhaus zum Nähen gefahren? Hat man dich angerufen, dass du das KInd abholen sollst?

Wenn nicht, ist das Erste-Hilfe-Verweigerung. Dann kannst du rechtlich gegen die Erzieher vorgehen.

Es kommt öfters vor, dass sich Kinder gegenseitig verletzen oder das sie sich selbnst verletzen, irgendwo anschlagen, hinfallen, ausrutschen, stolpern, runterfallen.... das ist an der Tagesordung, das können die Erzieher auch nicht immer verhindern. Man kann die KInder ja nicht in Watte packen.

Narben gehören zum Leben. Er wird sich noch öfter verletzen.

Falls wirklich eine Aufsichtspflichtverletzung vorliegen würde, könnte man rechtliche Schritte einleiten. Sprich, wenn die Kinder sich selbst überlassen waren, weil die Erzieherinnen drinnen Kaffee tranken und sich niemand kümmerte. Aber das wird vermutlich schwer nachzuweisen sein, es sei denn ihr habt Zeugen.

Sollte die Verletzung sich während des Spiels ereignet haben, obwohl die Aufsicht vor Ort war, habt ihr gar keine Schnitte. Kinder spielen nun mal und manchmall verletzen sie sich auch dabei. Das ist vollkommen normal und nicht wegen jeder Bagatelle muss man ein gerichtliches Faß aufmachen.

Ich hab als Kind mehrfach Narben und Schrammen ausm Kindergarten und ausm Hort mit nach hause gebracht. Selbst die die genäht wurden sind nicht mehr zu sehen. Meine Eltern kamen nie auf die Idee deshalb einen Anwalt einzuschalten - schon irre wie die Zeiten sich ändern....

Menuett 03.07.2017, 12:06

Auch vor 50 Jahren hat es schon Eltern gegeben, die wegen so etwas geklagt haben.

Da haben sich die Zeiten nicht geändert.

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Pfaffenhofener 03.07.2017, 12:32
@Menuett

Doch, es hat zugenommen, dank Rechtsschutz.

Da wird dem KiGa auch schon mal mit einer Schadenersatzklage gedroht, weil sich ein Kind bei Spielen draußen die teure Hose schmutzig gemacht hat...

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Menuett 03.07.2017, 14:48
@Pfaffenhofener

Das war früher nicht anders.

Rechtsschutzversicherungen gab es damals auch schon.

Mal ganz abgesehen davon, dass diese Versicherung nicht zahlt, wenn da keine guten Aussichten bestehen.

Und die bestehen hier nicht.

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"Wir" heißt dann die Erziehungsberechtigten, nehme ich an...

Die Schilderung des Vorfalls fehlt, deswegen kann niemand sagen, ob eine Betreuungskraft zur Rechenschaft gezogen kann oder nicht.

Nur, weil die Kinder im Hort beaufsichtigt werden, heißt es ja nicht, dass sich garantiert niemals ein Kind dort verletzen wird.

Geht tw. so schnell, dass selbst die doppelte Anzahl an Betreuern machtlos wäre.

Und was genau für "rechtliche Maßnahmen" sollen das sein mit welchem Erfolg..? Dass das Kind später nicht so unter der Narbe leiden muss, weil Ihr jetzt Geld einklagt...?

ERst mal müsse man klären, wie es zu der Verletzung kam. WEnn die Erzieher ihre Aufsichtspflicht verletzt haben, dann kann man rechtliche Schritte einleiten.

Na ja, eine 3cm Narbe ist wohl keine schwerwiegende Entstellung.

Wenn dem Kind in seinem Leben nichts Schlimmeres passiert, ist alles bestens.

Kinder verletzen sich nun mal, wenn nicht jemand absichtlich die Wunde zugefügt hat, muss man das einfach hinnehmen.

Was hast eigentlich du mit der Sache zu tun, dich geht das ganze doch gar nichts an?

da werden sich dann sicher die eltern drum kümmern. es ist aber schon normal das sich ein kind im hort auch mal verletzt.

wenn es dabei um geld gehen sollte könnt ihr euch das sparen.

Grundsätzlich ist ein Formular auszufüllen für die Berufsgenossenschaft, wenn ein Unfall im Betrieb, Schule, bzw. hier in der Kinderbetreuung stattgefunden hat und ärtzlich behandelt werden musste, da es sich nicht um den Privatbereich handelt, wo dann halt die Versicherungsumstände anders sind und dies nicht über die familiäre Krankenversicherung abgerechnet wird.

Wenn ich davon ausgehe, dass es sich um ein Platzwunde gehandelt hat, musste diese sicherlich ärztlich betreut (also genäht o.Ä.) werden.

Das ist mal das Eine.

Das Andere ist, dass man für eine eventuelle Schmerzensgeldklage o.Ä. den genauen Hergang der Verletzung wissen, bzw. darstellen und jemanden zur Rechenschaft ziehen muss.

Ob eine Aufsichtsverletzung stattgefunden hat oder nicht... sicherlich schwer zu sagen, zumal es Gang und Gäbe ist, dass was passieren kann... schließlich ja auch zuhause...

Ich würde es echt so lassen... "obwohl nichts Schlimmes passiert ist"... freut Euch doch lieber darüber!

was willst du denn ergreifen? Die Narbe verblasst im Laufe der Jahre und ein dauernder, körperlicher und psychischer Schaden ist nicht entstanden!

Wenn das Kind mal Heiratet,ist die Narbe kaum noch zu sehen!!!!!!!!

Und dieses Kind wird  bis zu seiner Verehelichung noch einige Narben davon tragen !

Meine Güte...das sind Kinder,und die spielen und toben und holen sich Beulen und Schrammen..

Hier ist keine Schuld der Betreuer zu erkennen.

Und die muß nachgewiesen werden, sonst gibt es da gar nichts.

Wobei eine 3 cm Narbe auch nicht wirklich Schmerzensgeld bringen würde.

muss man immer, wen irgendwas passiert ist, nach einem Amt oder der Polizei schreien

es kommt doch darauf an was eigentlich passiert ist ... also wie es zu der Verletzung gekommen ist



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