Kinder kriegen rein aus finanziellen Gründen. Wie könnte man weiter dagegen vorgehen?

7 Antworten

Erstens. Die die nur die Kinder wegen dem Geld bekommen, sind die wenigstens. Ein kleiner prozentsatz von denen, die auch viele Kinder haben. Viele Kinder ist nicht gleich asozial zu sein.

Du würdest somit auch die Strafen, die alles für ihr Nachwuchs tun. Und die brauchen dann auch das Geld.

Man sollte den Assieltern halt die Kinder wegnehmen anstatt alle Eltern die ein 2. 3. oder mehrere Kinder bekommen.

Das würde mehr sinn machen. Ich finde, man sollte das Kindergeld sogar erhöhen. Da das für die Menschen die ihre Kinder lieben nur ein tropfen auf einen heißen Stein ist. Und es würde sicher auch mehrere Familien geben, die sich dann ihr Kinderwunsch erfüllen aber bei denen, es finanziell nicht passte.

Ich finde Deutschland ist nicht sehr Kinderfreundlich. Bei den finanziellen fängt es an.

"Man sollte den Assieltern halt die Kinder wegnehmen anstatt alle Eltern die ein 2. 3. oder mehrere Kinder bekommen."

Das wäre natürlich das beste. Allerdings ist es sehr, sehr schwer Eltern das Kind wegzunehmen. Das geht durch einige Instanzen und dauert in der Regel. Noch dazu wirkt das Jugendamt dezent überfordert, und scheint sowas oft zu übersehen oder garnicht erst sehen zu wollen.

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Es wäre töricht,zu leugnen ,das es die von Dir aufgezeigten Fälle gibt.

In einem Rechtsstaat der wir sind,oder zumindestens im Groben noch sind,

in der Krise zeigt sich immer erst die Wirklichkeit,gelle,

gibt es Grenzen oder Unmöglichkeiten auf Individuen einzuwirken.

Insofern muss man es hinnehmen.Interessant wäre es,sollten die Fallzahlen einmal drastisch ansteigen,das die gesellschaftliche Akzeptanz kippen könnte,ob der Staat die Kraft aufbringt,arbeitsscheue tatsächlich zu sanktionieren.

Da Deutschland hier historisch angeschlagen ist,dürfte das weder einfach sein,noch politisch lösbar zu sein.

Statt den Leuten das Kinderkriegen zu vermiesen sollte man an einem anderen Punkt ansetzen: der Erziehung der Kinder und der Erwerbstätigkeit der Eltern.

Ich bin in der DDR geboren und habe daher diese Kinder-und Jugendorganisation noch selbst erlebt.

Für mich als Kind aus einem prekären Elternhaus war diese Organisation ein wahrer Segen. Erzieherische Defizite meiner Eltern wurden also in der Schule bei Freizeitaktivitäten dieser Organistation aufgefangen. So konnte ich mich komplett anders entwickeln als ich es nur in den Händen meiner Eltern getan hätte.

Und daß man in der DDR nicht jahrelang zuhause hocken konnte nur weil man Kinder hat ist ja auch so eine Sache, die man sicher auch heute noch gut gebrauchen könnte... Gebt den Leuten also einen Job, dann schmarotzen sie weniger. Eröffnet Kindergärten, die von den Eltern selbst geführt werden.

Aktuell habe ich da sogar eine recht pragmatische Idee: Arbeitslose, die länger keinen Job in ihrer Qualifikation finden sollten dazu verpflichtet werden, im Pflegebereich zu arbeiten.

Also so ähnlich wie eine Wehrpflicht (bzw. den erste-Hilfe-Kurs beim Führerschein) sollte es eine allgemeine Pflegepflicht geben. Alle, die körperlich und geistig dazu in der Lage sind können in für die Gesellschaft relevanten Bereichen eingesetzt werden. Eine allgemeine Ausbildung zum Pflegehelfer (also unterste Kategorie... So daß die echten Fachkräfte sich um wichtigeres kümmern können) sollte daher jeder machen. Auch der, der lieber als Automechaniker arbeiten will.

Ist der dann nämlich mal arbeitslos weil grad keine Automachaniker gebraucht werden kann er immer noch sein Geld selber verdienen indem er eben einfach diesen "Notjob" macht.

Die Frage, wie das finanziert werden soll stellt sich genau betrachtet auch garnicht. Wer Arbeitslosengeld 2 bezieht bekommt ja Geld.... das sollte aber grundlegend weniger sein wenn er sich weigert, in der Arbeitslosigkeitsphase sich nützlich zu machen.

Wer definitiv nicht im Pflegebereich arbeiten will wird sich dann schon was anderes suchen um das nicht machen zu müssen. Oder damit leben müssen, daß man ihm die Kinder wegnimmt.

warehouse14

"Arbeitslose, die länger keinen Job in ihrer Qualifikation finden sollten dazu verpflichtet werden, im Pflegebereich zu arbeiten. Also so ähnlich wie eine Wehrpflicht // Wer definitiv nicht im Pflegebereich arbeiten will wird sich dann schon was anderes suchen um das nicht machen zu müssen. Oder damit leben müssen, daß man ihm die Kinder wegnimmt."

Wow... Wow... WooooooW... Immer mal ruhig mit den jungen Pferden. Ganz so dermassen radikal und heftig müssen wir nun auch nicht gegen sie vorgehen.

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@Helarius

Da ich eine Tante habe, die Kinder nur wegen Kindergeld in die Welt gesetzt hat, denke ich durchaus, daß man manchen Leuten einfach mal in den Allerwertesten treten sollte damit sie mit dieser bescheuerten Nummer aufhören...

Normaldenkende Leute kommen garnicht erst an den Punkt wo so ein Tritt nötig wäre.

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@warehouse14

Ich verstehe es ja, ich durfte das auch schon mitansehen, und daher die Frage.

Nur: Jemanden zur Arbeit zu zwingen und als Druckmittel die Kinder zu nehmen ist schon sehr radikal. Wenn es wirklich nur diese beschrieben Klischee AssiFamilien trifft, wäre es immernoch radikal aber durchaus nicht schlecht. Allerdings wissen wir alle das es nicht nur sie treffen würde. Das würde sehr schnell übergreifen und... Naja wir wissen wie es dann enden würde.

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@Helarius

Ich hätte noch Stadtreinigung und Landschaftsgärtnerei im Angebot für diejenigen, die absolut keine Pflegetätigkeit machen wollen. Und essen muss jeder, also kann man auch bei der Ernte helfen. Auch dann, wenn man ein abgeschlossenes Studium in einem Bereich hat, in dem man halt gerade keinen Job findet weil eben kein Bedarf da ist.

Sich lieber hinzusetzen und zu erwarten, daß andere Leute einem das Leben finanzieren sollte doch wohl für jeden halbwegs intelligenten Menschen keine gute Alternative sein.

Diese intelligenten Leute machen das aber auch schon freiwillig. Man muss sie nicht erst dazu verpflichten...

Und Kinder in prekären Familien lassen ist ja nun auch nicht sonderlich sinnvoll. Also statt jammern daß die armen Kinder ja so übel dran sind einfach zum Wohle des Kindes handeln. Scheiß auf die Assi Eltern. Kinder sind die Zukunft der Gesellschaft.

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Finanzielle Anreize (bzw das Gegenteil davon) sind immer hilfreich. Man könnte auch das vollkommen überlastete Sozialwesen aufbessern. Wir sind da wirklich sehr sehr schlecht aufgestellt was Sozialarbeiter, betreutes Wohnen etc angeht, den Kindern kann garnicht effektiv geholfen werden.

An den Kids liegt es nicht, es sind immer die Eltern. Wenn die Eltern selbst als Kinder misshandelt wurden, geben sie das an ihre Kinder weiter, und diese an ihre eigenen Kinder, so schließt sich der Kreis

Nein kenn ich persönlich nicht, höchstens wenn der Seelenverkäufer RTL2 meint er müsse solche Sendungen zeigen, nur um ein paar Einschaltquoten verdienen zu können, mit Menschen die sich auf deren Knebelverträge eingelassen haben.

das eigentlich sowieso für die Kinder gedacht ist.

Jein, es ist vor allem dazu gedacht um gewisse Dinge abzusichern (Kleidung, Nahrung, Schulsachen usw.) die Eltern sind also nicht dazu gezwungen das Kindergeld auch an die Kinder auszuzahlen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Mutter Gans von 2 Kindern

"die Eltern sind also nicht dazu gezwungen das Kindergeld auch an die Kinder auszuzahlen."
"Halt die Fresslucke, Franzi. Ich kauf dir dieses Schundspielzeug nicht. Papi braucht ´ne neue Stange Kippen."

So in etwa meinte ich das.

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