Kinder- und Jugendpsychologe Gehalt?

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4 Antworten

Das kommt auf den Bereich und den Abschluss an, ist also so pauschal schwer zu sagen.

Der reguläre Weg wäre, Psychologie auf B.Sc. zu studieren und dann einen M.Sc. in Klinischer Psychologie. Dann Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten inkl. Fachkunde Kinder- und Jugendliche.

Der Weg ist sehr sehr lang und hart und kostet viel Zeit, Blut, Schweiß und Tränen und sehr viel Geld. Die ersten Jahre heisst es sehr sehr kleine Brötchen backen. Verdienst nach der Approbation als Psychotherapeut und Fachkunde liegt je nach Klinik zwichen TVÖD14 und Facharztgehalt (die Tabellen findest du im Internet). In Praxen je nachdem ob Kassenzulassung, Kostenerstattung oder angestellt sehr stark schwankend, Aussagen sind schwierig. Reich wird man dabei (leider) nicht und eine persönliche Kosten-Nutzen-Analyse ist dringenst anzuraten, da sich für viele dieser Weg zumindest finanziell langfristig einfach nicht lohnt.

Lohenenswerte und leichtere Alternative wäre Medizinstudium und dann (voll bezahlte!) Facharztweiterbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie und -psychotherapie.

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Hab geschaut und ganz viele Gehälter eines Psychologen gefunden http://www.gehalt.de/einkommen/suche/psychologe Schau ob du da die Spezialisiertung auf Kind und Jegen findest

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ich weiß ja nicht , WARUM du diese Frgae stellst ...aber solltest du in Erwägung ziehen, diesen Beruf zu ergreifen, sage ich dir ganz ehrlich : Laß es !!!!!!!!!!!!!!!!!! Denn, wenn dies dein Ansatz ist - zu überlegen, wieviel Geld du damit verdienst- ist das mit GARANTIE der falsche Beruf für dich

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MSPriv 17.10.2012, 14:35

Es ist doch völlig legitim, sich über Berufschancen und Einkommensverhältnisse zu informieren, und zwar VOR einem Studium. Auch Menschen, die Psychologie studieren, möchten, wenn sie viel Fleiß, Verzicht, Zeit und Geld in ihre Ausbildung investieren, damit später ihren Lebensunterhalt sichern können. Gerade im o.g. Fall bedeutet es ja, dass man da eine der qualifiziertesten aber auch längsten und teuersten akademischen Ausbildungen die es in Deutschland gibt auf sich nimmt. Da ist eine persönliche Kosten-Nutzen-Analyse schon sehr wichtig.

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nixi001 17.10.2012, 14:39
@MSPriv

sorry, aber ich denk, dass das vermutlich für viele Beruf völlig ok ist. Aber auf dem Gebiet der Psychologie sollte es einem ein großes Anliegen sein, zu helfen. Was denkst du, wieviel Altenpfleger es z.B. geben tät, wenn die eine persönliche Kosten-Nutzen-Analyse durchführen täten ????? KEINE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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MSPriv 18.10.2012, 06:23
@nixi001

Ja, ich frage mich auch immer wieder, warum Ärzte bezahlt werden wollen ... Schon mal dran gedacht, dass niemand eine so aufwändige, schwere und teue akademische Ausbildung macht, wenn man damit den Rest seines Lebens verschuldet bleibt?!

Psychologen mit Helfersyndrom gehören übrigens nicht in den Kontakt mit Menschen (bleiben am besten im Labor), weil sie ihre Patienten letztlich nur emotional missbrauchen statt ihnen zu helfen.

Ansonsten ist Psychotherapie (und um die ging es ja eigentlich in der Frage) eine wissenschaftlich begründete Tätigkeit, die ein sehr hohes Maß an akademischer Qualifikation voraussetzt (egal ob Psychologe oder Arzt im Erstberuf). Und Menschen, die diese Expertise abrufen möchten, müssen dann halt für diese Qualifikation, die sie in Anspruch nehmen, bezahlen. Wobei in Deutschland dies ja sogar in der Regel von der Solidargemeinschaft getragen wird.

Übrigens finde ich, dass der Vergleich Altenpflege und Psychotherapie schon davon zeugt, dass du überhaupt nicht weist, wovon du sprichst.

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nixi001 19.10.2012, 00:27
@MSPriv

ich weiß vieleicht VIEL ZU GUT , wovon ich spreche... und du vergisst scheinbar, dass die meisten Studien auf dem "Rücken" der Steuerzahler absolviert werden. Das ist grundsätzlich auch in Ordnung .. weil wir ja auch Menschen brauchen, die Tätigkeiten ausüben, die ein Studium veraussetzen. Doch hätten wir davon sehr viel weniger, wenn diese alle ihre Studien über Bankkredite finanzieren müßten !!!!!!!!!!!!!!!!! Und sorry, aber jeder Arzt har auch sein Gelöbnis abzugeben ...(text folgt) ...und die Ärzte, die danach sofort wieder vergessen, die kannst du "in der Pfeife aufrauchen" - genauso wie Psychotherapeuten, die nur aufs Geld aus sind ( davon gibt es nämlich mehr als genug) Und hier der Text ... mal GUT merken : Gelöbnis

Für jede Ärztin und jeden Arzt gilt folgendes Gelöbnis:

“Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand gelobe ich, mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.

Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben.

Die Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit meiner Patientinnen und Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein.

Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod der Patientin oder des Patienten hinaus wahren.

Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten und bei der Ausübung meiner ärztlichen Pflichten keinen Unterschied machen weder aufgrund einer etwaigen Behinderung noch nach Religion, Nationalität, Rasse noch nach Parteizugehörigkeit oder sozialer Stellung.

Ich werde jedem Menschenleben von der Empfängnis an Ehrfurcht entgegenbringen und selbst unter Bedrohung meine ärztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden.

Ich werde meinen Lehrerinnen und Lehrern sowie Kolleginnen und Kollegen die schuldige Achtung erweisen. Dies alles verspreche ich auf meine Ehre.”

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