Kind,Drogen und das Jugendamt! Was ist zu erwarten?

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6 Antworten

(Ich mag Drogendiskussionen nicht. Ich würde da immer angeblich zu viel Schrott reden.)

Also irgendwie fehlen mir genauere Hintergründe um es besser nachvollziehen zu können, was eigentlich genau hier passiert.

Bei meiner besten Freundin war vor ca 2 Monat das Jugendamt weil sie ihr ihr Freund regelmäßig Kiffen

Ok...? Ich habe noch nie gehört, dass das JA kam, nur weil Eltern (ohne Balkon) regelmäßig rauchen und es kam auch kein JA vorbei, weil mein Vater täglich trinkt.

Es gehört schon mehr dazu, dass das Jugendamt kommt. Und Drogenkonsum kann immer nur ein Symptom von Problemen in Lebensbereiche sein und nie die Ursache!

Die beiden haben das dann auch zugegeben und das Jugendamt hat ihre Hilfe angeboten!

Das ist gut und richtig!

Trotz das sie es zugegeben haben das sie beide Konsumieren wurde ein Drogentest angesetzt!

Darf das JA so etwas? Ich kenne mich da mit dem Recht nicht so aus, aber für einen aussagekräftigen Drogentest müsste doch erst ein richterlicher Beschluss kommen, es sei denn sie machen es freiwillig.

Die beiden haben aber bis Gestern noch Drogen genommen ! Sprich der Drogentest wird auf Canabisanschlagen!

Und was soll das nun im Endeffekt bedeuten...?

Ich denke aber das das Jugendamt sagen wird, das die doch jetzt in dem Monat zuvor hätten aufhören können so das der Test nun negativ ausgefallen wäre!

War das jetzt irgendwie ein Test um zu sehen, ob sie 1 Monat ohne könnten oder was war nun der genaue Plan?

Und der Positivetest jetzt ein großer Minuspunkt beim JA sein wird...weil ich denke das Amt hat nicht umsonst den Test erst so spät angesetzt oder ???

Normalerweise werden Termine so spät angesetzt, weil Behörden und Ämter nun mal so lange brauchen was auch hier in Deutschland ganz normal ist.

Abgesehn davon glaubt meine Freundin selbst wenn sie jetzt nicht aufhören würden , gäbe es sogar ein Programm vom Jugendamt wo Eltern lernen sollen mit Kind und Drogenkonsum klar zu kommen?

Woher hat sie diese Information? Ein staatlich genehmigtes Programm hört sich doch positiv an?

UND laut meiner Freundin hätte das Jugendamt auch wohl gesagt " Wenn wir jedem da Kind wegnehmen würden der Kifft dann müssten wir 90 % die Kinderweg nehmen, also machen sie sich keine Panik" -.-*

Das ist auch kein Grund zur Panik. Warum sollte man Panik machen? Diese ganze Panikmache hat doch erst zu Drogenproblemen geführt.

Und das es 90% seien muss wohl eher ein "Scherz" gewesen sein, oder sie hat sich verhört.

Bitte nicht falsch verstehen ich bin absolut gegen den Drogenkosum grade wenn man ein Kind hat,

Ich bin mir sicher du hast das geschrieben, nachdem du heute Morgen Kaffee oder vor wenigen Wochen noch etwas Wein oder Bier getrunken hast!

leider kann ich es ihnen nicht verbieten oder sie dazu zwingen es sein zulassen,

"Ja, schade , dass du nicht über sie diktieren kannst..." - Nicht wahr? -.-

Jemand Ahnung oder Erfahrungen?

Also momentan fehlt mir die Ahnung, da ich bis jetzt nur herauslesen konnte:

"Das JA schaltet sich ein und alle machen sich Sorgen um das Kind, weil die Eltern Cannabis konsumieren."

Entschuldigung, aber das kann nicht die reine Begründung sein!

Bitte nicht schreiben " So leuten sollte man das Kind weggnehmen" oder sowas

Man erwartet so etwas noch? oO

Ich möchte realistische Antworten haben am besten von jemanden der beim Jugendamt arbeitet oder ähnliche Fälle kennt und berichten kann was passieren kann in ihrem Fall

Ein Tipp: In speziellen Foren (am besten sicherlich sogar in Drogenforen) wird man dir genauere Auskunft geben können und wie das nun weiter laufen könnte. Die Voraussetzung ist natürlich, dass du neutral bleibst. Obwohl z.B. die im Drogenforum wohl sehr tolerant verhalten könnten auf Grund dessen, dass du überhaupt kamst. Alternativ kämen für mich aber auch Reha-Foren wie Reha-Kids oder Ähnliches in Frage. - Ich bin überfordert.

Vielleicht meldet sich aber hier noch einer und kann Gesetze aufzeigen, die irgendwie Klarheit bringen.

m.f.G.

Jetzt werde ich mir wieder Feinde machen, aber egal...

Das Jugendamt soll Kinder schützen, deren Kindeswohl und Entwicklung in Gefahr ist und bei denen Eltern scheinbar überfordert oder nicht in der Lage sind, diese Dinge zu wahren. Bei den Beiden scheint mir das der Fall. Wer sein eigenes Leben nicht im Griff hat... Mit einem Kind sollte ein gewisses Verantwortungsgefühl einher gehen und damit verbieten sich normalerweise Rauschgifte und ähnliche Geschichten, übrigens auch übermäßiger Alkoholkonsum und so. Die Sorgen des Jugendamts sind da berechtigt und das Angebot einer Entziehung / Therapie ist da eher ein moderater Weg, ich kenns auch ganz anders.

Was mich eher schockiert, ist die Aussage des Jugendamts: "Wenn wir jedem das Kind wegnehmen würden, der kifft, dann müssten wir 90 % die Kinder weg nehmen." Ist mir ja klar, dass das Jugendamt selten zu intakten Familien gerufen wird, aber was für Eltern haben wir heute, wenn 90% der dem Jugendamt bekannten Elter kiffen ???

Jetzt werde ich mir wieder Feinde machen, aber egal...

Wenn du weißt, dass du Unsinn reden könntest. Wieso machst du das dann?

Ist mir ja klar, dass das Jugendamt selten zu intakten Familien gerufen wird, aber was für Eltern haben wir heute, wenn 90% der dem Jugendamt bekannten Elter kiffen ???

Also 90 % der Eltern trinken ab-und-zu oder regelmäßig Alkohol oder sind Glimmstängel-Junkies, die nicht 4 Stunden ohne Stoff können.

Wenn man noch wüsste, dass diese Eltern nur Kiffen, hätten wir viel bessere Eltern. Der Passivrauch ist weniger schädlicher als der von Zigaretten und wenn man nun mit einem Vaporizer "kifft" (was dort durchaus immer mehr in Mode kommt) gibt es nicht einmal einen Passivrauch.

Aber wie viele Leute vaporisieren ihr Tabak, wenn die E-Zigaretten nicht angeschlagen sind? - Verdammt wenige!

Bei den Beiden scheint mir das der Fall.

Warum?

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Wenn du weißt, dass du Unsinn reden könntest. Wieso machst du das dann?

Eine unpopuläre Meinung, mit der man sich Feinde machen kann, hat doch nichts damit zu tun, ob man Unsinn reden oder nicht. Also bitte nicht gleich eine Wertung vornehmen...

Also 90 % der Eltern trinken ab-und-zu oder regelmäßig Alkohol oder sind Glimmstängel-Junkies, die nicht 4 Stunden ohne Stoff können.

Wenn ein Bier zum Abendbrot regelmäßig ist und alle Raucher dazuzählen, dann gehe ich mit. Kenne zwar nicht so viele Raucher, aber egal. Toll finde bei Kindern im Haus weder regelmäßige Trinkgelage noch ständiges Gequarze.

Mir gehts auch neben dem Rauch mit um den "angeheiterten" Zustand der Eltern durch das Kraut...

Warum?

Eltern, die Drogen nehmen (und da schließe ich Trinken/Saufen mit ein) sind kein gutes Vorbild für Kinder und haben ernsthafte Probleme, denn Drogen sind nie die Ursache, sondern die Auswirkung. Und man sollte das Leben schon ohne Drogenabhängigkeit im Griff haben, um Kinder zu erziehen und ein gutes Beispiel zu sein.

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@uncutparadise
  1. Gebe ich dir Recht! Sorry!

  2. Gebe ich dir Recht! Sorry!

Eltern, die Drogen nehmen (und da schließe ich Trinken/Saufen mit ein) sind kein gutes Vorbild für Kinder und haben ernsthafte Probleme,

Also es wäre durchaus besser, wenn Eltern ihre Kinder besser über Drogen informieren würden, was sie machen, wofür man sie einsetzt und wie man Schaden minimiert und was sie sind. Gerade diese fehlende Aufklärung und die Tabu-Themen haben die Drogenproblematik ja erst so schlimm gemacht. Es gehen sogar weniger Alkoholabhängige in Therapie, eben weil sie ja dann so behandelt werden, als seien sie "homosexuell" oder was man damals und heute sonst noch sagt. Wenn ich mir so meine "Suchtprävention" als Kind ansehe - die gar nicht mal so Prohibition war, wie man denkt - war das was ich nur gelernt habe: "Wie es gibt Substanzen, die mir helfen, besser in der Schule zu konzentrieren? oO Und das nur mit Horror-Nebenwirkungen, die ich gar nicht bis dahin schaffen könnte, da ich immer auf alle beobachte v.A. auf meine Gesundheit." => Zack! Eine Karriere mit 30 Psychopharmaka! Ohne Witz!

denn Drogen sind nie die Ursache, sondern die Auswirkung.

Eben! Deswegen soll man nicht so viel verschweigen und lieber schauen, warum jemand drogenabhängig wird und wie man dieses voraus sehen oder gar verhindern kann.

Und man sollte das Leben schon ohne Drogenabhängigkeit im Griff haben,

Es geht sogar mit. Viele Künster, Politiker, Wissenschaftler waren drogenabhängig und konnten dennoch mithalten. Es kommt halt auf die Person an, warum er es tut, und wie tolerant er überhaupt dagegen ist.

Das schaffen aber auch nur die wenigsten. Deswegen sind die o.g. ja auch solche "Hirnis".

um Kinder zu erziehen und ein gutes Beispiel zu sein.

Also eine Drogenabhängigkeit im Griff zu behalten und zeigen, dass man sein Leben dennoch führen kann und nicht den Mut verliert, ist für mich eher ein Vorbild als jemand, der nix in seinem Leben erleiden musste.

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@o0Alea0o

Also es wäre durchaus besser, wenn Eltern ihre Kinder besser über Drogen informieren würden

Es wäre bei einigen Tabu-Themen besser, wenn die Gesellschaft endlich kapiert, dass totschweigen nicht hilft. Dadurch entstehen nur Teenagermütter, Drogenkranke und kaputte Teenies :-(

Es geht sogar mit.

Schön, dass es viele gibt, die es trotz Drogen schaffen und "mithalten" ;-) Viele von den genannten gehen aber auch drauf bei der Sache. Und "warum" interessiert keinen. Weder bei Drogen, noch bei Diebstahl oder Mord ;-)

Also eine Drogenabhängigkeit im Griff zu behalten und zeigen, dass man sein Leben dennoch führen kann und nicht den Mut verliert, ist für mich eher ein Vorbild als jemand, der nix in seinem Leben erleiden musste.

Der erste ist der Irrtum, dass jemand, der drogenabhängig ist, das im Griff hat. Ich mag nichts, was mein Bewußtsein benebelt und ich mag nichts, von dem ich abhängig bin und das nicht mehr im Griff habe. Unabhängig davon habe ich privat und beruflich genug Leute erlebt, die viel erleiden mussten. Privat, beruflich, familiär, das Leben ist manchmal hart. Und die stehen auf und kämpfen sich durch OHNE Drogen. DAS sind für mich Vorbilder !

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das positivie ergebnise wird auf jeden Fall keine positiven folgen haben, aber es macht natuerlich keinen guten eindruck und moeglicher weise wird es in zukunft weitere kontrollen geben,so viel steht fest...

nach meiner erfahrung ist das jugendamt da eher zoegerlich mit dem "wegnehmen" der kinder, insbesondere wenn es sich um drogen handelt, die keine beschaffungskriminalitaet mit sich bringen. aber es macht natuerlich keinen guten eindruck und moeglicher weise wird es in zukunft weitere kontrollen geben.

grundsaetzlich hat das jugendamt interesse daran, dass kinder in der familie bleiben und bietet deshalb unterstuetzung an. es haengt stark von deiner freundin und ihrem mann ab, wie sich das weiter entwickelt.

so ganz auf die leichte schulter zu nehmen ist das natuerlich nicht. und was ich eigentlich am schlimmsten finde ist, dass sie selbst nach dem "warnschuss" vom jugendamt offenbar nicht im traum daran gedacht haben, mit dem mist aufzuhoeren.

genau...und diese "hilfe" ist nicht von der Sorte wange streicheln und händchen halten sein. Die bieten programme zur suchtentwöhnung für (ich nenne es mal "harte" sachen) alkohol, amphetamine etc.

Ich will gras hier nicht als kavalliersdelikt hinstellen aber es rangiert eben doch recht niedrig im Katalog...

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insbesondere wenn es sich um drogen handelt, die keine beschaffungskriminalitaet mit sich bringen.

Ist nicht die Beschaffung von Cannabis illegal?

aber es macht natuerlich keinen guten eindruck und moeglicher weise wird es in zukunft weitere kontrollen geben.

Einen guten Eindruck macht es tatsächlich nicht. Ob es weitere Kontrollen gibt, kenne ich mich nicht aus, schließe es jedoch kaum aus.

es haengt stark von deiner freundin und ihrem mann ab, wie sich das weiter entwickelt.

Das muss denen bewusst werden!

mit dem mist aufzuhoeren.

Du weißt hoffentlich schon, dass wenn man Cannabis/Kiffen als "Mist" bezeichnet, erst dieses zu etwas tatsächlich "Schlechtem" wird?!

und was ich eigentlich am schlimmsten finde ist, dass sie selbst nach dem "warnschuss" vom jugendamt offenbar nicht im traum daran gedacht haben, [...] aufzuhoeren.

Das erstaunt mich aber zutiefst ! Vor allem wenn der Test angekündigt (?) war und das Jugendamt sogar angeboten hat, wie man den Test negativ ausfallen lässt.

Das würde ich sogar in die Kategorie: "Dummheit!" stellen, da sie doch diese Klarheit hatten und dennoch für das Falsche gehandelt haben.

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@o0Alea0o

Du weißt hoffentlich schon, dass wenn man Cannabis/Kiffen als "Mist" bezeichnet, erst dieses zu etwas tatsächlich "Schlechtem" wird?!

ach ja, stimmt ja ... cannabis ist ja eigentlich ... blablabla ... wer kinder hat, sollte sich mit zigaretten, alkohol und anderen drogen zurueckhalten..

Ist nicht die Beschaffung von Cannabis illegal?

du weisst schon, was man als beschaffungskriminalitaet bezeichnet, oder?

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@howelljenkins

ach ja, stimmt ja ... cannabis ist ja eigentlich ... blablabla ... wer kinder hat, sollte sich mit zigaretten, alkohol und anderen drogen zurueckhalten..

Das sollte ja so sein!

du weisst schon, was man als beschaffungskriminalitaet bezeichnet, oder?

Achso DIE Beschaffungskriminalität!

Beschaffungskriminalität bei Cannabis? äähh... Also wenn ich mir die heutigen Preise und der Bedarf selbst eines Höchst-abhängigen inkl. dem Abhängigkeitspotenzial so anschaue ist es immer noch wahrscheinlicher, dass die Eltern dieses eher für Alkohol machen.

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weggenommen wird das Kind wohl eher nicht, aber das Jugendamt wird unter Umständen jetzt häufiger vor der Türe stehen. Außerdem kann es sein, dass Auflagen gemacht werden, z.B. ambulante Erziehungehilfe, Erziehungsberatung, Kind in die Kita, ...

Also....ich denke das der est so spät angesetzt wurde war ein klares entgegenkommen des jugendamts, damit die zwei es stecken können um en negativ ergebnis zu erzielen und in der Zeit vlt mal bisschen nachdenken....das positivie ergebnise wird auf jeden Fall keine positiven folgen haben, so viel steht fest...

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