Kind,7 Jahre,drückt Fahrstuhlnotruf

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3 Antworten

Gemäß diesem Passus, können die Kosten vom Vermieter auf die Nebenkosten umgelegt werden: 4. Mieter müssen laufende Aufzugskosten als Nebenkosten zahlen, soweit das vertraglich vereinbart ist. Hierzu gehören zum Beispiel Kosten des Betriebsstroms, der Wartung und die Kosten einer Notrufbereitschaft (AG Hamburg 43 ac 432/86, WM 87, 127) Quelle: http://www.urteile-mietrecht.net/Miete29.html

Die Frage, warum es bezahlt werden muss - zunächst mal egal von wem- dürfte sich eigentlich nicht stellen. Denn eine Firma ist vorgefahren, hat sich den Aufzug zumindest angesehen und ist wieder abgefahren. So entstanden Kosten für die Bereitschaft des Notdienst-Betriebes sowie für den Mitarbeiter als auch fürs Fahrzeug.

Da es sich um einen Notruf handelt, ist doch gut zu wissen, dass im Ernstfall auch tatsächlich jemand zu Hilfe kommt. Die Kosten freiwillig selbst zu übernehmen, statt alle Mieter mitzahlen zu lassen wäre daher mehr als fair, zumal man "das Glück" hatte, dass kein echter Notfall eintrat.

Natürlich bezahlen wir das selbst,nur hätte der Typ vom Notruf das Kind auch mal auffordern können,ne Etagentaste zu drücken,damit hätte sich das Problem nämlich erledigt.

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Wodurch sind denn die Kosten entstanden? Ist der Notruf mit einer externen Firma verbunden und sind die extra rausgefahren? Hat der Aufzug keine Sprechanlage. Normal müßten die doch erstmal mit dem Fahrgast telefonieren? Hätte sich das nicht kostengünstiger regeln lassen?

Oder war vielleicht doch was defekt? Dann müsstest du die Rechnung nicht zahlen.

Hast du eine Haftpflichtversicherung? Deine Haftpflichtversicherung tritt ein, wenn du deine Aufsichtspflicht verletzt hast und dein Kind einen Schaden verursacht.

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