Kind zurückholen

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3 Antworten

Ich hätte einige Fragen:

  • Bist du schon einmal mit dem Vater in den Dialog gegangen und hast gefragt, was da los ist?
  • Vielleicht hat er im Augenblick irgendwelchen Stress und ist etwas überfordert?
  • Warum fragst du den Vater nicht, ob das Kind etwas länger bleiben kann, bzw. bietest ihm zunächst einmal Unterstützung in Form von längeren Besuchskontakten bei dir an?
  • Vielleicht fürchtet eure Tochter nur, der Vater könnte verletzt sein, wenn sie fragt, ob sie länger bleiben kann?
  • Wie alt ist eure Tochter?

... und einen erste Hilfe Vorschlag:

  • Beantrage eine Sozialpädagogische Familienhilfe:

Mit der Sozialpädagogischen Familienhilfe sollen Eltern bzw. Alleinerziehende mit ganz praktischen Hilfen bei Fehlern in der Kindererziehung (Vernachlässigung, Misshandlung), in der Versorgung des Haushalts und bei unangemessenem Ausgabeverhalten (bei knappen Einnahmen) unterstützt werden. Dies geschieht insbesondere: bei einer gravierenden häuslichen Unterversorgung (Bildung, Hygiene, Wohnung...) oder bei unmittelbaren zeitlich befristeten Schwierigkeiten in vielen Lebensbereichen. Immer muss aber auch ein erhöhter erzieherischer Bedarf – also die Notwendigkeit der Erziehungshilfe – vorliegen. Der erzieherische Bedarf wird – wie alle Hilfen zur Erziehung – über das Wohl des oder der Kinder und dessen notwendige Verbesserung definiert. Die Hilfe ist eine der Möglichkeiten, die Jugendämter im Rahmen der Kindeswohlgefährdung (§ 1666 BGB) anbieten, auch um eine Herausnahme der Kinder zu vermeiden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialp%C3%A4dagogische_Familienhilfe**

Nachsatz

Du wirst ursprünglich bestimmt deine Gründe gehabt haben, dich dazu zu entscheiden, euer gemeinsames Kind beim Vater aufwachsen zu lassen, dagegen spricht auch grundsätzlich Nichts. Eine solche Entscheidung ist aber nicht einfach wieder rückgängig zu machen und die von dir genannten Gründe werden vor Gericht so einfach nicht ausreichend Bestand haben, dass sie dazu führen, dass das Kind nun wieder "umgesiedelt" wird. Daher sollte man sich solche Entscheidungen auch niemals leicht machen!

Eine SPFH kann den Vater und auch dich im Umgang mit der Kleinen unterstützen und gemeinsam mit euch als Eltern Lösungswege ausarbeiten, dass es der Kleinen besser geht.

Diese liebt euch beide und ist gerade hin und her gerissen und daher traurig. Wie auch immer sie sich entscheidet, sie wird einen von euch vermeintlich verletzen und das kann ein Kind nicht gut ertragen.

Ich rate dir zu diesem Zeitpunkt davon ab, das Aufenthaltsbestimmungsrecht gerichtlich regeln zu lassen, denn ich denke, dass das in diesem Moment nicht das Beste für eure Tochter ist.

Sollten die ambulanten Maßnahmen scheitern wird das Bild wieder anders aussehen und du wirst gute Chancen haben mit einem Antrag Erfolg zu haben.

Ich bin mir bewusst, dass Geduld zu haben in einem solchen Kontext sehr schwer ist, bitte dich aber darum.

Deine Tochter traut sich nich das bei ihrem Vater anzusprechen. Mach du das doch für sie und gemeinsam wendet ihr euch dann nochmal ans Jugendamt und tragt da den Wunsch der Tochter vor. Der Rückzug zu dir muss über das Jugendamt laufen, das geht nich einfach so. Vor allem is man dann auch auf der rechtlich sicheren Seite.

Falls die Sachbearbeiterin auf Durchzug stellt, was ich mir nich so recht vorstellen kann, dann wendet euch an den Vorgesetzten. Der Wunsch der Tochter is hier am wichtigsten.

Gericht brauch man an sich nur, wenn sich die Elternteile nich einig sind.

Mit dem Vater kann man gar nicht reden.Es wurde vom Gericht damals entschieden und die Richterin sagte eben auch das man das Kind nicht hin und her schieben kann wie man will.Möchte sie ja nicht hin und her schieben,möchte einfach das mein Kind wieder glücklich und fröhlich ist! Ich hab schon unzählige Abende nur geweint weil ich einfach nicht mehr weiter weiß! Und mit der Tante da auf dem Jugendamt die für die Kleine zuständig ist kann man auch nicht reden.

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@deinemami13

Geh mit ihr zum Psychologen und lass den feststellen, daß ein Zusammennleben mit dem Vater das Kind unglücklich macht und seine Entwicklung dadurch gefährdet is.

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@figelinsch

Mein Anwalt hatte zweimal den Antrag gestellt auf ein psychologisches Gutachten was auch zweimal abgelehnt wurde.Und dadurch das sie nur noch alle zwei Wochen von Freitags abends bis Sonntags hier ist habe ich keine Möglichkeit.Und in den Ferien zwei dreimal da ihn zu gehen bringt wahrscheinlich auch nix um dies festzustellen,ist sehr wahrscheinlich ein zu kurzer Zeitraum.

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Mein Vater hat mor mal erklärt, dass wenn man wegen des Kindes vor Gericht geht, meist der willw des kindes berücksichtig wird. Wenn du eine rabenmutter wärst, klar dan n nicht. Sonst würde sie aich nicht zu dir wollen ! Du kannst logischerweise vor Gericht oder beim Jugensamt ein bissel mehr Stress, weil wenn deine Kleine leidet...wie alt ist sie denn und wie lang lebt sie schon bei ibrem vater? Lg

Seit knapp einem Jahr ist sie bei ihrem Vater.Die Kleine wird sieben. Klar es zählt der Wille des Kindes,aber erst ab einem gewissen Alter.Aber vom Gericht und Jugendamt her wird nach dem Kindes Wohl entschieden.Das meiner Ansicht nach hier gefährdet ist!

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@deinemami13

Ja, aber bei dir ist sie doch nicht gefährdet !! Wenn sie zu dir möchte...früher oder später kommt sie in die pubertät und ich würde sagen, da braucht jedws mädel seine mama. Mit papa wird das alles allein ein bissel kritisch. viel glück

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@deinemami13

Dann ist das ja wohl rechtlich klar dass sie zu dir kann, es sei den der Richter hat Tomaten auf den Augen ;)

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@hundefreundin99

Na ja die Richterin ist da etwas komisch.Sie sagte damals als ich sagte sie soll immer die Möglichkeit bekommen zu mir zurück kommen zu dürfen wenn sie das will das man das Kind nicht hin und her schieben soll und sie eine Zeit lang ein geregeltes haben soll.

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@deinemami13

Das stimmt schon, aber den zustand den du hier beschreibst, der ist alles andere als nesser ! dann wird das kind halt nocbmal rumgeschoben, aber wenn sie dann glücklich ist...

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@hundefreundin99

Ich bezweifle das es die Richterin auch so sieht.Aber ich werd alles tun um.mein Kind wieder zurück zu holen!Ich hoffe nur das die Richterin es mir nicht verwehrt und sie weiterhin bei ihrem Vater bleiben muss! Allein schon die Tatsache das die Unterwäsche schon fast ein Jahr nicht täglich gewechselt wird und das sie Kleidung anziehen muss die sie nicht mag,die ihr nicht gefällt (hatte sie mir dieses Wochenende auch erzählt).Sie hat sehr viele Jungen Kleidung bei ihrem Vater.Viel Hosen die von einem Jungen war,wenig Kleidchen wie es für Mädchen in dem Alter üblich ist.Gestern sagte sie mir auch das sie zwar Sommerkleid nen hat die ihr aber nicht alle gefallen und sie muss sie trotzdem anziehen!Sie saß gestern hier und hat wieder fast geweint.

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