Kind zu einer Tagesmutter mit Hund?

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10 Antworten

Bei uns hat das mit den Tageskindern gut geklappt, ich war niemals bereit meinen Hund weg zu sperren. Allerdings war und bin ich in der Lage zu wählen, wer die Kinder zu mir bringt. Meine Hunde sind (und waren) absolut kinderlieb und sehr gut erzogen, trotzdem lasse ich Kinder nicht mit dem Hund allein.

Wenn du auf die Tageskinder angewiesen bist und täglich Kinder annehmen musst, würde ich das Experiment Hund lassen. Bis ein Hund für fremde Kinder kindertauglich ist, vergeht eine ganze Weile. Für einen Hund sind viele fremde Kinder über den ganzen Tag einfach Stress. Auch ist ein neuer Hund in der Familie eine riesen Aufgabe und ganz viel Arbeit. Ein neuer Hund braucht deine ganze Aufmerksamkeit, da bleibt keine Zeit regelmässig auch noch fremde Kinder zu betreuen. Ob du einem fremden Hund vertrauen kannst weisst du auch nicht. Das wiederum kann man fremden Kindern nicht zumuten. Das ist jedenfalls meine entschiedene Meinung zu Hund und Kind.

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Ich würd den Hund einfach mal erleben wollen. Wenn er nen guten Eindruck macht- dann ja, warum nicht? Im Prinzip, wenn´s wirklich ein lieber Hund ist, hätt ich auch nix dagegen, wenn mein Kind mehr Kontakt zu ihm hätte.

Wichtig: Es gibt natürlich Tierhaar-Allergiker, da kann das so ein Thema sein, auch wenn der Hund nicht direkten Kontal´kt hat.. aber eben, wenn auch zeitversetzt, im gleichen Raum ist wie die Kids (ganz dummer gedanke: Kind hat nix, aebr Hndehaare werden an Klamottenw eitergetragen und wer von den Eltern ist allergisch).

Also, ich hätte wie gesagt nix gegen Wuff. Hab abers elbst auch ewig Hind gehabt, bin auf dem Land aufgewachsen und finde, dass Umgang mit Tieren Kindern nicht schadet. Drum hätt ich auch ix dabei,w enn der Hund nicht "weggesperrt" wird, sondern "dabei ist. (wie gesagt- wenn er lieb ist)

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Kommentar von zuparken2013
09.07.2013, 11:30

Natürlich würde es auch uns am Herzen liegen, dass wenn die Eltern den Hund besser kenen lernen und damit einverstanden sind, der Hund die Möglichkeit hat mit dem Kindern unter Aufsicht in einem Raum zu sein.

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Ich halte die Idee für sehr umsichtig - auch im Interesse des Hundes.

Die Alternative wäre, den Hund zwischen den Kindern - vermutlich Kleinst- und Kleinkindern - herumlaufen zu lassen. Eine solche Situation wäre niemals ausreichend zu kontrollieren, da Kinder in diesem Alter noch unberechenbar und motorisch ungeschickt sind.

Man liefe permanent Gefahr, dass die Kinder dem Hund gegenüber übergriffig werden, was wiederum zu Abwehrreaktionen des Hundes führen könnte.

Mit einem einzelnen kleinen Kind ist das zu managen, mit mehreren ganz sicher nicht, wenn man die Kinder nicht permanent reglementieren will.

Letzten Endes schützt du auch den Hund vor den Kindern. Gegen einen gelegentlichen bewussten Kontakt des Hundes mit den Kindern wäre ja nichts einzuwenden, dieser wäre sogar sinnvoll. Ich würde dazu immer einzelne Kinder zum Hund holen, so dass dieser sie kennenlernen kann. Ein permanentes Miteinander würde ich für sehr bedenklich halten.

Dem Hund schadet es überhaupt nicht, sich nicht permanent überall bewegen zu können - im Gegenteil. Hunde, die jede Bewegung ihres Besitzers kontrollieren können, werden oftmals zum weit größeren Problem.

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Ich würde mein Kind zu keiner Tagesmutter geben die einen Hund regelmäßig in die Küche sperrt.

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Kommentar von Jule59
09.07.2013, 11:36

Davon ist nicht die Rede, sondern davon, den direkten Kontakt durch ein Gitter zu vermeiden.

Das schützt bei Kleinst- und Kleinkindern, um die es vermutlich geht, vor allem den Hund.

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Ich würde mit dem Hund einen Wesenstest absolvieren und eventuell eine spezielle Ausbildung machen (Therapiehund), so dass sichergestellt ist, dass der Hund mit Kindern umgehen kann. In wieweit man Tagespflege mit Hund überhaupt anbieten darf, weiß ich nicht- Wahrscheinlich muss man mit den Eltern darüber auch einen extra Vertrag abschließen.

Ich persönlich finde das gar nicht so schlecht, dass die Kinder mit Tieren zusammen sein können. Man weiß ja auch aus der Psychologie, dass der Umgang mit Hunden das Sozialverständnis der Kinder deutlich prägt und fördert .Das Immunsystem wird gestärkt und es sollen auch weniger Allergien bei den Kindern entstehen, die mit Hunden groß werden. Für die Kinder ist es bestimmt sehr schön. Allerdings ist zu bedenken, dass, wenn es mal Ärger gibt jede Menge Schwierigkeiten entstehen können. Ich kann mir vorstellen, dass viele Eltern eher gegen eine solche Betreuungsform sind. Hund in der Küche und Hygiene? Hundehaare die rumfliegen und natürlich die nicht berechenbaren Umstände, wenn der Hund mal negativ reagiert , sogar mal schnappt oder ähnliches . Das gibt bestimmt jede Menge Schwierigkeiten in Fragen Aufsichtspflicht und Fürsorgepflicht. Grundsätzlich finde ich es aber wirklich begrüßenswert und für die Kinder eine wertvolle Ergänzung in ihren Erfahrungen.

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Also ich würde mein Kind zu einer Familie mit Hund geben. Aber andere Leute empfinden das sicher anders. Den Hund den ganzen Vormittag in einer kleinen Küche einzusperren finde ich langfristig nicht günstig. Ihr könntet aber mit dem Hund in einer Hundeschule für den Wesenstest trainieren. Besteht er den, sind die Eltern vielleicht entspannter.

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Kommentar von zuparken2013
09.07.2013, 11:29

Ein Wesenstest ist eine super Idee. Vielen Dank (: Es geht wie gesagt nichts ums einsperren, sondern um das Trennen von Kind und Hund. Wir selber würden ja trotz allem in die Küche gehen, sodass er alles andere von Familienleben ausgeschlossen ist. Generell hatten wir schon 3 Hunde, aber das ist länger her. Damals wurde uns von der Hundeschule empfohlen dem Hund einen "Raum" oder die untere Etage unseres Hauses zuzuweisen, was nochmal entschieden klärt, dass eine Rangordnung existiert

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Was sagt denn dein JA dazu? In einigen Städten/Gemeinden dürfen Tiere (egal welche) generell nicht in die Küche der Tagesmutter. Hast du genügend Anfragen? Wohnt ihr eher ländlich (Ich denke, da wird ein Hund eher akzeptiert, als in einer Großstadt)?

Es gibt einige Tagesmütter mit Hund(en), das Thema war im Tagesmutterforum www.laufstall.de vor einiger Zeit aktuell. Vielleicht kannst du dich dort besser austauschen.

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Ich finde das nicht gut, den Hund so vom Rest des Familienlebens abzutrennen. Ich hätte eher Bedenken, mein Kind in eine Familie zu geben, die den Hund so aussperrt.

Ich persönlich würde mein Kind auch zu einer Tagesmutter mit Hund geben, wenn ich ein gutes Gefühl dabei habe, d.h. wenn ich ein ausgezeichnetes Vertrauen zur Tagesfamilie habe.

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Kommentar von zuparken2013
09.07.2013, 11:25

Es steht keinerlei zur Debatte den Hund von dem Familienleben zu trennen. In der Küche bin auch ich tagüber unterwegs wobei er seine Aufmerksamkeit erhält, sowie 2-3 Stunden in der Mittagszeit, damit danach meine Kinder kommen und sich weiter mit ihm beschäftigen. Der hund wä8re nur von 8-12 Uhr von den Kindern getrennt um den Eltern die Bedenken zu ersparen.

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Ich hätte eher ein Problem damit, dass die Tagesmutter einen Hund hat, den Sie in die Küche sperrt.

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Wenn du Tagesmutter bist, dann ist es generell schwierig mit Kinder. Es gibt ja jede Menge Allergiker darunter. Kinder, die auf Tierhaare allergisch reagieren.

Ich stelle es mir sehr schwierig vor. Für den Hund (weil er weg gesperrt wird) und für die Tageskinder. Solange du als Tagesmutter tätig bist, würde ich keinen Hund zulegen.

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