Kind wird Zeit mit dem Vater verweigert, da er keinen Kindersitz hat?

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10 Antworten

Ich lass mein Kind nicht in einem Auto mitfahren wo es keinen geeigneten Kindersitz gibt (wenn mein Kind noch in dem Alter ist in dem es einen Kindersitz benötigt).

Erstens gehts um die Sicherheit des Kindes (es kann immer einen anderen Verkehrsteilnehmer geben der aus Blödheit reindonnert). Zweitens gehts darum das man eine Strafe riskiert wenn die Polizei einen dabei erwischt das man ein Kind ohne geeignete Sitzerhöhung/ geeigneten Kindersitz transportiert. Da ists auch egal ob es im Dorf geschieht oder "nur für 4 Minuten Fahrtweg".

Wenn es die Mutter so aufregt und der Vater es nicht einsieht für solche Fälle einen Kindersitz daheim parat zu haben - warum kauft die Mutter nicht einfach einen geeigneten Kindersitz und gibt diesen dem Vater des Kindes? So extrem teuer sind diese Kindersitze nu auch nicht. Nötigenfalls können Tanten/ Onkels/ Pateneltern/ Großeltern etwas beisteuern.

Ja ist es. Ein Kindersitz ist rechtlich(gesetztlich) vorgeschrieben. Und auch wenn der Fahrer dafür verantwortlich ist, das diese Regel eingehalten wird so mache ich mich doch auch zumindest moralisch mitschuldig, wenn ich um die Sache weiß.

Man kann ja streiten ob ein Vater mit einem 5 Jährigen im Schwimmbad vom 3er hüpfen sollte, das ist so eine subjektive Sache.

Allerdings denke ich auch, die mutter nutzt das als willkommenen Vorwand das Kind nicht herauszugeben. Sie könnte ja ohne weiteres IHREN Sitz dem Vater zur verfügung stellen.

Eine Begründung ist es,  wenn der Vater mit dem Kind fortfahren will bzw. für den Heimweg verantwortlich ist. Wäre aber auch zu regeln, wenn man das Kind einfach mit dem Sitz abgibt. Definitiv kein Grund zum Streiten, eher reine Provokation. 

Ich als Elternteil würde auch nicht zulassen, dass mein Kind ohne gesetzlich vorgeschriebenen Kindersitz im Auto des anderen Elternteils mitfährt.

martinzuhause 10.07.2017, 07:21

dann kann die mutter da was gegen das fahren im auto haben. das kind nicht an den vater herausgeben darf sie trotzdem nicht.

bei solchen "problemen" sollte beiden elternteilen das recht zur regelung des umgangs entzogen werden und das jemand regeln der das beste fürs kind sieht.

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wenn ersichtlich ist, dass er ohne autositz fahren will, dann gibt sie berechtigt das kind nicht raus. wo ist sein problem sich einen kindgerechten sitz zu besorgen. das ist eine völlig legitime begründung für die nicht-herausgabe des kindes.

möglichkeit 2 wäre das kind rauszugeben und direkt im nachgang die polizei anzurufen und er wird dann eben angehalten und an der weiterfahrt ohne sitz gehindert.

Also das ist für mich auf jeden Fall eine nachvollziehbare Begründung. Ein Kindersitz dient ja nicht der Bequemlichkeit des Kindes, sondern ich eine wichtige Sicherheitsmaßnahme. Natürlich gibt die Mutter das Kind nicht raus, wenn es ohne entsprechenden Sitz im Auto transportiert werden soll. Das ist absolut korrekt.

Niglasiable 09.07.2017, 12:03

Danke schonmal für die Antwort. Jedoch suche ich nach einer rein rechtlich gesehenen Antwort, da ich ja etwas suche, mit dem ich den Streit der beiden wirksam klären kann. Dass sie das Kind wegen der Unsicherheit nicht heraus geben möchte ist verständlich aber er möchte die vereinbarte Zeit mit dem Kind verbringen, deswegen wird er weiter dagegen angehen. Und um dem ein Ende zu setzen braucht es wohl rechtliche fakten. Aber wiegesagt, trotzdem besten Dank!

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thomasbuescher 09.07.2017, 12:07
@Niglasiable

Meine Antwort ist rechtlich gesehen auch völlig korrekt. Es geht dabei nicht um das subjektive Sicherheitsgefühl der Mutter, sondern es besteht auch die Pflicht, das Kind im Kindersitz zu tranportieren.  Er darf das Kind so nicht im Auto mitnehmen, sondern höchstens spazieren gehen. Und wenn die Mutter das Gefühl hat, daß er sich nicht daran hält, dann muss sie es nicht rausgeben. In so einem Fall kann der Vater sein Umgangsrecht über einen geschützten Umgang wahrnehmen, das organisiert das Jugendamt und dann ist jemand dabei, der aufpasst.

Unabhängig davon kann ich Dir aber nur empfehlen, Dich da rauszuhalten. Die beiden sind zerstritten und wenn der Grund mit dem Kindersitz wegfällt, wird es etwas neues geben. Du bist nur Nachbar und es ist überhaupt nicht Deine Rolle, da irgendwas zu klären, egal ob rechtlich oder nicht. Es geht Dich nichts an und Du wirst auch keine Klärung herbeiführen können!

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Niglasiable 09.07.2017, 12:15
@thomasbuescher

Vielen Dank! Das mich das nichts angeht ist genauso korrekt. Nur ist das Ganze mitlerweile Lärmbelästigung die nicht nur tagsüber eintritt und ich hab langsam die Schnauze voll. Zudem ist das hier ein Gemeinschaftsgrundstück, d.H er befindet sich auch auf meinem Grund. Hausverbot kann ich ihm zwar nicht erteilen, aber ich bin es satt dieses Gebrülle auf meinem geteilten Grundstück ertragen zu müssen

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thomasbuescher 09.07.2017, 12:17
@Niglasiable

Das einzige was Du machen kannst, ist dem Mann den Vorschlag zu machen, daß über ein Gespräch mit einem Profi zu klären, z. B. Jugendamt oder Mediation. Wegen der Lämbelästigung kannst Du die Polizei rufen, aber das wird nicht viel bringen, sondern nur den Hausfrieden stören. Wenn das häufiger vorkommt, kannst Du im Prinzip auch das Jugendamt infomieren, die reden dann mal mit den beiden. Machen werden die zwar auch nichts, aber zumindest Gespräche anbieten und denen ins Gewissen reden. Manchmal hilft das auch. Allerdings besteht auch da die Gefahr, daß die Mutter erfährt, daß Du das JA informiert hast und das kann auch den Hausfrieden stören. Trotzdem könnte das einen Versuch wert sein.

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XC600 09.07.2017, 13:24
@thomasbuescher

warum JA und Meditation ? er braucht doch dem  Vater nur sagen das er sich mal einen Kindersitz zulegen soll und gut ... dann ist zumindest DIESES Streitthema vom Tisch ...

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thomasbuescher 09.07.2017, 14:10
@XC600

Im Prinzip hast Du völlig recht, aber meist sind solche Situationen so verfahren, daß der Kindersitz nur der temporäre Kampfplatz ist und wenn der Vater sich einen Kindersitz zulegt, wird es etwas neues sein, was dann plötzlich den Kontakt verhindert. Jemand drittes, der emotional nicht beteiligt ist, kann eine Möglichkeit sein, daß beide sich zumindest, was das Kind angeht, einigen. Ob das funktioniert ist eine andere Frage. Aber von alleine wird sich da vermutlich nichts ändern.

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martinzuhause 10.07.2017, 07:22
@thomasbuescher

"Und wenn die Mutter das Gefühl hat, daß er sich nicht daran hält, dann muss sie es nicht rausgeben. "

das gefühl der mutter ist dabei egal. solange sie sowas nicht beweisen kann verhindert sie da den umgang ohne nachweisbare gründe.

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Na ja, wenn er das Kind im Auto mitnehmen will sollte er einen Sitz haben. Die Mutter wird ja wohl einen besitzen, den hätte ich ihm dann überlassen und gut ist. Man kann auch alles aufbauschen, wenn man Streit möchte. 

Die Mutter darf das Kind nicht herausgeben, wenn der Vater keinen Sitz im Auto hat.

Es ist verboten, Kinder ohne Sitz im Auto zu befördern.

martinzuhause 10.07.2017, 07:54

dann kann die mutter da die polizei benachrichten. der vater sagt einfach er geht mit dem kind spazieren oder eis essen. geht ohne auto.

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markusher 10.07.2017, 13:34
@martinzuhause

kann er sagen und wenn sie ihn beim einsteigen ins auto erwischt - dann dokumentiert sie das für die polizei. sagen kann er viel. prophylaxe ist da meist besser, gerade wenn man seinen herren ex gut kennt.

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warum machst du nicht einfach deine fenster zu wenn deine nachbarin mit ihrem EX streitet ?

vielleicht versuchst du mal den seelischen ausnahmezustand in diesem lebensabschnitt der nachbarin, dem kind und des vaters zu verstehen.

dann würde sich auch noch die nachbarschaft sich einmischen wollen. reckt den moralischen zeigefinger in die höhe, fühlt sich empfindlichst gestört, denkt über hausverbot nach und oder anzeige wegen ruhestörung.

sei froh wenn in deinem eigenen leben alles in schönster ordnung ist.

martinzuhause 10.07.2017, 07:24

da sollte sich nicht nur die nachbarin sondern auch das jugendamt einmischen. wenn angeblich erwachsene ein kind mit solchen kleinigkeiten belasten.

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markusher 10.07.2017, 07:47
@martinzuhause

von welchen kleinigkeiten redest du eigentlich? das ein kind nicht rausgegeben wird, weil vati mal wieder zu dämlich ist einen kindersitz mitzubringen...na klar involvieren wir dafür noch das jugendamt, die vati dann den du-du-finger zeigen sollen und mutti recht geben?

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martinzuhause 10.07.2017, 07:58
@markusher

eigentlich hört sich das jugendamt da erst mal beide seiten an. und prüft die vorwürfe. um da zu urteilen sollte man die tatsachen kennen. die haben selten was mit dem reden der eltern zu tun.

die mütter finden da immer gründe die eigentlich keine sind. vllt war auch ein kindersitz vorhanden der der mutter aber nicht passte.

zu gross, zu klein, falsche farbe.

sowas ist da schon üblich.

meine ex hatte da die vorstelleung das mein auto mit 6 jahren zu alt sei und sie das kind nicht herausgeben könne. ich solle erst mal ein gutachten machen lassen und das vorlegen. da kam immer was.

bis ein gericht dann entschied das es für das kind besser sei wenn es bei mir lebt und die mutter es ab und zu mal besuchen komme.

seitdem läuft das super

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waldhummel 10.07.2017, 09:26
@martinzuhause

da du vergleihbare probleme mit deiner EX hattest, kann ich nicht verstehen wie du darauf kommst daß sich nachbarn in solche situationen einmischen sollten.

in der situation des FS, dem FS selbst, geht es doch gar nicht um das kindeswohl.

er fragt wie das rechtlich mit dem kindersitz ist - also : "kann ich da das verhalten der mutter kritisieren und anprangern?"

es wird gestritten, der nachbar machte sich ja offenbar schon darüber schlau, daß er kein hausverbot aussprechen kann.

nun wird weitergesucht - ruhestörung !

aus meiner sicht sucht dieser mensch gründe und rechtfertigungen dafür, irgendwas, gegen diese leute zu unternehmen.

aus der fragestellung des FS und seinen weiteren schilderungen geht es in keinster weise um das kindewohl.

er fühlt sich einfach nur gestört. 

diese eltern haben ein bisher offenbar noch nicht gelöste familiäre problematik. das geht den nachbar einen dreck an.

der liebe nachbar ist aber nicht teil der lösung des problems, sondern er wird selbst zu einem weiteren teil der problematik.

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das  ist natürlich kein grund das kind nicht zum vater zu lassen. es kommt dabei erst mal auf das alter und die grösse des kindes an. ich als vater hätte dann gesagt "ich gehe jetzt mit dem kind eis essen und vllt noch einen kindersitz kaufen."

das hätte die mutter mal ablehenn sollen

markusher 10.07.2017, 07:48

dann geh doch, aber ohne auto - sonst ruf ich mutti die polizei - wenn du kind wiederholt ohne sitz transportierst. denn das kindeswohl scheint vati hier ja egal zu sein. lol also hättest du ohne kind losfahren können und wenn du vielleicht einen kindersitz hast, wiederkommen dürfen.

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martinzuhause 10.07.2017, 07:54
@markusher

wem da was egal ist kann man hier schlecht beurteilen. dazu braucht man beide seiten. vllt möchte die "mutter" da ja auch nur den umgang verhindern und sucht gründe.

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Menuett 10.07.2017, 12:06
@martinzuhause

Ob sie den Umgang sonst torpedieren will oder nicht - hier hat sie die Pflicht das Kind nicht in den Wagen einsteigen zu lassen.

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martinzuhause 10.07.2017, 12:07
@Menuett

sie hat das recht die polizei zu verständigen. das ist alles. die weiss dann auch ob das kind noch einen kindersitz benötigt.

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markusher 10.07.2017, 13:36
@martinzuhause

wenn das kind nicht 12 jahre alt ist oder mind. 150 cm größe hat, bedarf es eines kindersitzes. und wenn mutti das weiß, genügt ihr das zu wissen, dass vati wieder mal einen am helm hat und dann verzichtet er eben oder wie du sagtest er läuft.

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martinzuhause 10.07.2017, 13:45
@markusher

davon steht da aber nichts. dann kann der vater mit dem kind immer noch zu fuss losgehen. ohn e das die mutter da was gegen machen kann

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