Kind wird im Kindergarten kurze Zeit vor die Tür gesetzt

8 Antworten

Hallo Sanntien, hallo alle Antworter, Ich hoffe Sanntien hat sich noch nicht abgemeldet, denn es gibt auch andere Meinungen, wie die hier schon genannten. Alle bisherigen Antworten kann ich nicht nachvollziehen und sind pãdagogisch falsch oder methodisch so alt, dass man glauben muss, dass die Antworter in den letzten Jahren nicht über Hirnforschung (besonders die Erzieherin), Entwicklungspsychologie und altersentsprechende Methoden etwas gehört haben. ich bin ganz sicher nicht antiautoritär, aber Methoden, die Macht des Erwachsenen deutlich machen, werden nie zum Erfolg führen. Dadurch entsteht ein Machtkampf, den kein Erwchsener gewinnt. Zum Beispiel beim Essen: Wenn ein Kind nicht essen will, müssten Sie das Kind mit Gewalt (d. h. Mit Mund öffnen und den Löffen hineinschieben, dann wird das Kind sich übergeben usw. Usw.) machen. Dadurch zerstören Sie das Vertrauen des Kindes und im schlimmsten Fall entstehen hier schon die spateren Essstörungen. ich weiß, dass dies noch in vielen Kindergärten gemacht wird - bei mir gab es das nie - und alle Kinder haben alles probiert, weil Sie neugierig waren usw. Übrigens mögen manche Kinder gar keine süßen Sachen, dies wird immer unterstellt bzw. Hinein projiziert. Wenn um das Essen kein Machtkampf entsteht, essen Kinder alles.

Zu dem Thema mit dem Raussetzen muss ich sagen, dies geht schon alleine wegen der Verletzung der Aufsichtspflicht nicht. Außerdem gibt es auch viele andere Methoden, ein störendes Kind wieder interessiert am Morgenkreis zu machen. gerade in einem Walddorfkindergarzen sollte dies nicht passieren, da hier noch die Kinder bis 7 Jahren doch noch etwas anders gesehen werden und die Atmosphäre sollte auf jeden Fall besser sein. Aber auch hier arbeiten nur Menschen - die aber unbedingt Anleitung durch eine gute Leitung brauchen, dass dies nicht mehr passiert. Sprich mit der Leitung und wenn sich nicht ändert, würde ich mein Kind keinen Tag lãnger dort lassen.

Es tut mir sehr leid, wenn ich manche Meinungen nicht für richtig halte, aber ich denke, man kann immer noch etwas dazulernen. Im Interesse des Kindes.

dezember15

Kompliment Dezember15 - ich schließe mich deiner Aussage voll und ganz an.

Was sich manche Erzieherinnen heute in ihrer Unfähigkeit rausnehmen geht gar nicht. Wie wäre es einmal mit Verständnis? Waren sie nie Kind? Offensichtlich!

Kinder müssen natürlich Grundregeln lernen aber keine Regeln, die ihnen die Erwachsenen als Machtdemostration auferlegen und an die sie sich selbst nicht halten.

Kinder dürfen niemals zum essen gezwungen werden, ein Kind verhungert nicht vor einem vollen Teller und rausschicken darf es aufgrund der Aufsichtspflicht auch niemand. Es gibt auch mögliche Auszeiten in einem Gruppenraum.

Bei mir gebe es so ein Verhalten definitf nicht und die Erzieherin würde ihr blaues Wunder erleben.

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Im Morgenkreis gilt die Regel: Jeder hört dem Kind zu, was an der Reihe ist. Sicher wird auch mal gelacht- aber albern jedes Gespräch unmöglich machen durch sich in Gelächter reinsteigern und so stört auch. Das ist nicht immer fröhlich- weil sonst ja alle Lachen würden, wenn gerade etwas witzig war- sondern eine Form des Störens.

Einen Moment vor der Tür tut doch nicht weh. Ist eine Auszeit, um sich zu beruhigen. Bevor es ein Selbstläufer wird und erzählen gar nicht mehr möglich ist.

Wie wärs, wenn du dem Kind etwas über den richtigen Zeitpunkt erzählst.

Und was das Essen betrifft: Kennst du die Ziege aus "Tischlein Deck dich"? Die sagte "Wovon soll ich satt sein, sprang nur über Gräbelein, fand kein einzig Blättelein, mäh mäh". Wenn ein Kind erzählt, es wurde hungern gelassen, gehen die Eltern wohl auch auf die Barrikaden. Und für jeden extra Lieblingsessen kochen oder nur Süßkram servieren geht nunmal nicht. Und Erziehung fängt eben auch am Esstisch an. Ob es aufgegessen werden muss oder ob 5 Löffelchen wenigstens gegessen werden sollten ist allerdings Ansichtssache.....nur gar nichts essen und hinterher jaulen würde ich auch nicht mit machen. Manche Kinder wären froh über einen warmen Brei.

Tschüüüß! Diskutiert ruhig weiter! Ich melde mich hier schnell wieder ab! Ciaoooooooo

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Du hast recht, das Verhalten ist absolut fehl am Platz. Bei mir war es so, dass ich im Kindergarten - ich weiß, das klingt jetzt komisch - immer meine Doppelbrote auseinandergeklappt und einzeln gegessen habe. Die idiotische Erzieherin hat mich dafür richtig angeschrien und einen Urschel genannt. Mag nicht so schlimm klingen, aber für mich wars damals schrecklich. Schließlich hat es mir gereicht und ich sagte meinem Vater, dass ich nie wieder dorthin zurückgehe. Leider war's schon zu spät... heute habe ich ein Trauma daraus entwickelt.

Du solltest dich eindeutig bei der Leitung des Kindergartens etc. beschweren. Wenn sich nichts ändert, geh einfach zur Zeitung! Man muss dieser schwarzen Pädagogik mal ein bisschen Druck machen.

Und ich würde an deiner Stelle mein Kind da rausholen!

LG

das wirst du in jeder kita finden, das störenfriede irgendwann mal zum durchatmen vor die tür gestellt werden oder in die ecke. das ist auch richtig so, das gibt ihnen die möglichkeit mal nachzudenken über ihr verhalten. in der schule gibts auch schüler die immer wieder mal aus der klasse fliegen und später nachsitzen dürfen. und gegessen wird was auf den tisch kommt. egal was es ist. natürlich werden die erzieher dafür sorgen das die kinder solange sitzen bleiben bis sie aufgegessen ahben. die eltern zahlen ja wohl für die verpflegung.

Also, ich denke du konntest die Situation nicht überblicken, du warst nicht mit im Raum. Wie oft hat die Erzieherin den das Kind ermahnt? Und was hättest du den gemacht. Verstezte dich mal einen Augenblick in die Situation der Erzieherin sie hat mehrere Kinder und muss für Ruhe sorgen, damit jedes Kind dran kommt zu erzählen und da ist ein kleiner Störenfried, der es einfach nicht lassen kann mal für ein paar Minuten leise zu sein. Ich persönlich hätte das Kind auch nach draußen gestetzt. Und ich bin auch "nur" Mutter. Die Kinder müssen lernen sich an Regel zuhalten und nur mit Sanktionen lernen sie es. Sicherlich wurde hinterher mit den Kind noch über seine Verfehlung gesprochen und am Ende wird es für dich schlimmer als für das Kind gewesen sein.

Was für mich viel mehr ein "No-Go" ist, ist ein Kind zum essen zu zwingen. Und da würde ich als Mutter auf die Palme gehen. Und in so einen Fall sollte man sein Kind nicht gleich rausnehmen, sondern erst redest du mit der Erzieherin und dann sollte es wieder zu irgendwelchen Vorfällen kommen mit der Leiterin, dann kannst du noch das Gespräch mit den Träger suchen. Und erst wenn das alles nicht fruchtet, solltest du über einen Wechsel nachdenken. Den bitte bedenke was ein Wechsel für dein Kind bedeutet. Es verliert neue Freunde, eine Kita in die es sich bestimmt wohlfühlt und mit der Erzieherin eine Bezugsperson. Und so ein Verlust ist nicht ohne.

Mein Sohn besucht schon sehr lange eine Kita und ich kann dir nur raten suche immer das Gespräch und bemängel jeden Missstand. Das ist dein gutes Recht als Mutter. Und ansonsten lass die Erzieher einfach ihre Arbeit machen. Ich weiss es ist schwer , aber die wissen schon was sie machen.

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