Kind will Unterhalt einklagen, darf sie das?

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4 Antworten

Die 23-jährige hätte nur einen Unterhaltsanspruch an ihre Eltern, wenn sie sich noch in der ersten Ausbildung befinden würde - sonst nicht.

Selbst wenn sie einen Unterhaltsanspruch hätte, könnten ihre Eltern bzw. ihr Vater diesen durch Verpflegung und Unterkunft statt als Bargeld gewähren - und dürften dazu auch das Kindergeld verwenden.

Würde die Tochter dann ohne zwingenden Grund in eine eigene Wohnung ziehen, müsste ihr lediglich das Kindergeld weitergereicht werden...., weitere Ansprüche hätte sie nicht an die Eltern....

Bei volljährigen Kindern können die Unterhaltspflichtigen bestimmen, wie der Unterhalt geleistet wird. Naturalunterhalt + Taschengeld ist somit zulässig,  "sofern auf die Belange des Kindes die gebotene Rücksicht genommen wird."

Geregelt ist das in §1612 Abs 2 BGB:

https://dejure.org/gesetze/BGB/1612.html

Wird den Kind eine Wohnung / Zimmer gestellt dann ist es an den Kind zu begründen, warum ein Umzug notwendig ist.


Ist sie noch in ihrer Erstausbildung (Studium, Lehre, Schule)?

Sie ist psychisch nicht ganz auf der Höhe und ist deswegen in einer Einrichtung wo sie versuchen sie mit praktikas etc. wieder ins normale leben zurück zu bringen. Das klingt jetzt aber bemitleidenswerter als sie ist. Ihr Vater tut und macht für sie, hat vor kurzem in der Wohnung erst wieder was umgebaut (an seinen freien Sonntagen) während die beiden auf dem Sofa saßen und Fern sahen. Und sie behandelt ihre Eltern wirklich wie den letzten Dreck und das hat nichts mit ihrer "krankheit" zu tun

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Wo arbeitet sie denn? Wie du weiter schreibst, lebt sie jetzt in einer Einrichtung?

Nein, da macht sie praktika etc., sie wohnt in der separaten kostenlosen Wohnung bei ihren el

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