Kind will nicht in den Kindergarten...

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10 Antworten

Hallo allerseits, bin Mutter von 4 Kinder bei allen klappte es ganz gut sie in den KG zu bekommen klar gab es auch mal ein paar tränen aber das legte sich schnell.Nur meine kleine maus macht mir kummer sie will absolut nicht in den KG.Sie geht mir nicht von der seite und läßt sich auch nicht ablenken noch nicht mal von ihrer großen schwester.Sobald sie mich nicht nicht mehr sieht kullern die tränen nur so.Im Mai ist sie erst 3 geworden vielleicht ist es doch zu früh denn alle anderen von mir waren schon fast vier als sie in den KG reinkamen.Ich finde die aussagen von heikephs nicht verkehrt denn dadurch bin ich jetzt echt am überlegen den KG komplett zu wechseln da die erzieher irgendwie für meine situation kein verständnis haben zu mal ich ihnen erzählt habe das ich die kleine keinem stress aussetzen darf da von arzt leichte herzgeräusche festgestellt wurden.Ich muss dazu sagen sie wurde nach den schnuppertagen 14 tage krank das komplette programm bis hin zur einen eitrigen mandelentzündung die diese herzgeräusche mit verursacht haben könnte sodas wir in naher zeit ein ekg machen sollten.Also absolut kein stress.Und ich finde das 4jahre komplett ausreicht um in den KG zu gehen und selbst wenn es auch dann nicht klappen sollte hat heikephs recht es reicht wenn sie in der schule eigenständig werden und bis dahin ist noch sehr viel zeit und wie heikephs schon sagt man sollte dann die zeit mit dem kind geniessen.Danke heikephs du hast mir sehr geholfen.

Mit dreieinhalb Jahren ist genau der richtige Zeitpunkt, um soziales Verhalten zu erlernen. Dein Kind muss einfach im Konflikt mit anderen lernen, sich zu behaupten, Streitereien zu vermeiden und sich wieder zu vertragen. Man kann sich nicht immer unter den Fittich der Mutter verkriechen; du solltest für dein Kind da sein, ihm erklären, was er tun kann, um besser mit den anderen zurecht zu kommen, aber manche Dinge muss man selbst lernen. Auch mit dreieinhalb. Gerade, wenn dein Kind weit für sein Alter ist, solltest du es nicht zu Hause "einsperren". Mir selbst ging es als Kind ähnlich, aber ich habe mich damit auseinandergesetzt. Diese Stärke kommt mir jetzt im Erwachsenenleben zugute.

Ich verstehe nich warum die meisten denken Kinder sind unsozial und müssen soziales verhalten erlernen. Ich glaube kinder sind von natur aus soziale geschöpfe und können sich gut an situationen anpassen, jedoch wollen die kleinen es auch ihren eltern recht machen und kommen somit in einen konflikt. ich gebe euch ja recht das sie ihre altersgenossen brauchen,aber nicht weil sie soziales verhalten erlernen müssen.und wenn kinder aggressiv sind, würde ich zu aller erst meine eigenen umgangsformen überdenken. den die meisten kinder ahmen nur nach, und die eltern sind bekanntlich die vorbilder. aber zu der eigentlich frage es ist schwierig die situation einzuschätzen, aber vielleicht kannst du ja die zeit erstmal minimieren und ihn nicht den ganzen tag in den kita schaffen. mir geht es ähnlich leider ist es bei mir aus beruflichen gründen nicht möglich. und meine tochter hat auch keine probleme mit den anderen kindern (sie ist sehr angepaßt im Kindergarten) aber sie halt ein problem dort zu schlafen. ich bin auch in der ddr großgeworden hatte allerdings das glück erst mit 3 jahren in den kindergarten zu kommen.

Ich habe diesen Beruf selber gelernt, und kann aus Erfahrung sagen, das man am besten mit den Erziehern nach Lösungen sucht. Mach ein Gesprächstermin und überlegt wie ihr die Situation entspannen könnt. Ich würde ihn nicht zu Hause lassen, wie soll er lernen mit solchen Situationen umzugehen, wenn man flieht. In der Schule klappt das bei Problemen auch nicht mehr !! Zuhause solltest du ihm zeigen, dass du voll hinter ihm stehst!! Das stärkt ungemein !!

naja, also ich würde ihn weiterhinschicken, aber vielleicht drüber nachdenken, die kita zu wechseln. schließlich muss er ja auch irgendwann zur schule, auch wenn es ihm da nicht gefällt. dann kann er ja auch schlecht zu hause bleiben. kinder müssen meiner meinung nach lernen, dass es gewisse regeln gibt und müssen sich damit auseinandersetzen, dass sie nicht immer ihren willen haben können. und verhungern wird er schon nicht. mach dir mal keine sorgen. meiner meinung nach hat er im kindergarten bei den anderen kindern "verschissen" und nun will vielleicht keiner mehr mit ihm spielen. aber das gibt sich bestimmt in ein paar tagen/wochen...

Vielleicht hilft es ja, wenn er die Gruppe wechselt. Sprich das doch mal bei der Erzieherin an, vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit. Wenn er schon so weit ist, könnte er doch auch in eine Gruppe mit größeren Kindern gehen. Oder habt Ihr altersmäßig gemischte Gruppen? Ich drücke Euch ganz lieb die Daumen, dass bald alles wieder gut wird.

Weiterhin in den Kindergarten geben. Das Kind muss lernen, sich anzupassen. Das braucht er für sein Soziales Verhalten. Es ist alles eine gute Übung für den Kleinen. Keinesfalls daheim lassen, sonst denkt der Kleine noch, dass er bei jedem Problem daheim bleiben kann. Geduld haben und ruhig bleiben. Mit ihm sprechen, was er evtl. falsch gemacht haben könnte. Er muss auch lernen, mit anderen umzugehen und das es in seinem Leben schon noch die eine oder andere Rüge geben wird.

Also bitte, doch nicht mit 3 Jahren! In dem Alter muß ein Kind lernen, Vertrauen zu Erwachsenen aufzubauen! Angepaßtes Verhalten lernen sie schon noch früh genug.

Auf diese Weise werden Kinderseelen verbogen!

Ich bin nicht dafür, den Kindern immer ihren Willlen zu lassen (im Gegenteil, sie müssen das Gehorchen lernen), aber als Erwachsener und vor allem als Bezugsperson habe ich für ein vertrauensvolles Umfeld zu sorgen! Für die richtigen Rahmenbedingungen, unter denen überhaupt gelernt werden kann!

So wie dornair schreibt, fühlt sich das Kind zuhause wohl und entwickelt sich prächtig - warum nicht es dabei belassen?

Sind hier nur Leute online, die sich nicht mehr vorstellen können, ihre Kinder selbst zu erziehen und Freude daran zu haben, und auch dem Kind welche zu geben - sprich: sich gegenseitig zu genießen? Die Kleinen werden so schnell groß und sind weg!

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@heikephs

Es gibt Leute im Forum, die arbeiten gehen müssen und von daher gezwungen sind, ihr Kind in eine Institution geben zu müssen. Je früher ein Kind unter Altersgenossen ist, umso besser. In jedem Zusammensein gibt es nun einmal Regeln, auch wenn es nur Kinder sind, die miteinander in einer Gruppe spielen.

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@heikephs

Also ich bin selbst Mutter aber auch Erzieherin und ich sage ganz klar: DAS was mein Kind in SEINEM Kindergarten lernt kann ich ihm zu Hause nicht bieten!!!!!!!!!!

Google auch mal bitte nach Kriterien zur Schulfähigkeit! Da gehört etwas mehr dazu als zu wissen wie man mit Mama klarkommt! In einer Schulklasse sind 20-30 Mitschüler!!!! Bis dahin muss ein Kind sein soziales Verhalten geübt haben!!!

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@Nordfriesin

Du meinst, es muß gelernt haben, sich gegen andere durchzusetzen, sprich: die Ellenbogen zu gebrauchen.

Das Dumme ist nur: am Ende der Kette bleibt immer einer übrig.

Wenn man eine große GEschwisterschar hat und Material und eine Mutter, die sich kümmert, kann man den Kindern mehr bieten als ein Kindergarten.

Ich habe doch gesehen, was die Kigakinder in der 1. Klasse konnten, und daß mein Sohn ihnen immer helfen mußte - das war so auffällig, daß die Lehrerin das im Zeugnis festgehalten hat!

Bin auch Erzieherin und Mutter.

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Ich persönlich halte auch nichts von Druck aber....wenn er einmal in die Schule muss, was macht ihr dann, wenn er mit anderen Klassenkameraden nicht klar kommt oder die Lehrerin etwas strenger zu ihm ist? Irgendwann "muss" er sich daran gewöhnen. Als Kompromiss, damit er sich ein wenig beruhigt, könntest du ihn ja jetzt eine Weile aus dem Kindergarten nehmen ihm aber klar machen, dass das nur für kurze Zeit ist!(dürfte schwierig in dem Alter sein??) Evtl. Gruppenwechsel, nicht so lange zu Beginn, etwas dabeibleiben, etc.! Jedes Kind reagiert anders!

Es reicht vollkommen, wenn er sich in der Schule daran gewöhnt!

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@heikephs

Das Kind hat es aber dadurch schwieriger. Eines unserer Kinder war nicht im Kindergarten, weil wir in dem Fall nicht mit dem Kindergarten einverstanden waren. In der Schule hatte es eine weit längere Anlaufzeit (strenge Lehrerin, z.B.), trotz priv. sozialer Kontakte. Ich, aus meiner Erfahrung heraus, würde es so nie mehr machen, hätte mich lieber auf die Suche nach einem anderen geeigneten Kindergarten machen müssen, wäre aber damals -rein fahrtechnisch- einfach unglaublich schwierig gewesen oder hätte das Kind zumindest für ein Jahr in den Kindergarten geben sollen. Wie gesagt, das muss jeder für sich entscheiden, hinterher ist man immer schlauer und ich persönl. mische mich grundsätzlich in solche Entscheidungen anderer nicht ein!♥

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@Solaris3

Vielleicht lag es an der strengen Lehrerin. Meine Kinder waren alle nicht im Kindergarten, allerdings im Kinderturnen, wo sie ihre späteren Klassenkameraden kennenlernten.

Eins hatte soziale Probleme, weil ein anderes Kind, ein Rivale (beides große starke Jungen), andere Kinder gekauft hat, um der Lehrerin gegenüber zu lügen. Das war bitter.

Unsere Großen werden jetzt überall gelobt und gerne gesehen beim Helfen, im Praktikum usw.; sind zwar nicht angepaßt aber kooperativ.

Ganz ohne Kiga.

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Kannst du nicht ne Zeitlang mitgehen? Oder weniger Stunden erstmal und hast Du schon mit den Erzihern gesprochen? Vieleicht wenn alles nicht hilft Kindergarten wechseln?

Ich bin der Meinung, daß ein so kleines Kind mit der großen Gruppe überfordert ist.

Das Leben ist noch hart genug, laß doch dem Kleinen die Zeit zuhause!

Man sagt, bis 6 Jahre braucht das Kind Geborgenheit - dann kommt ein Wachstumsschub innerlich wie auch äußerlich, und das Kind ist neugierig auf Erweiterung seines Lebenskreises; das war die Zeit, die man früher Schulreife nannte.

Wenn er ganz klar sagt, daß die andern Kinder gemein zu ihm sind, dann würde ich ihn nicht zum Kontakt mit ihnen zwingen!

Ich kann mich gut an gewisse Situationen im Kiga erinnern, wo ich mir abgrundtief verlassen vorkam; schutzlos anderen ausgeliefert.

Mit solchen Situationen kann ein Kind ab dem ALter von 6 einfach von der Reife her besser umgehen! Du brauchst da keine Angst zu haben, daß er es inder Schule nicht kann.

Ich würde mich nicht auf die moderne Zeitströmung verlassen, sondern auf meinen gesunden Mutterinstinkt - der allerdings in den letzten Jahrzehnten in Deutschland systematisch ausgerottet werden soll.

Manche Kinder sind tatsächlich mit großen Gruppen überfordert aber dann ist es Aufgabe der Erzieher/innen diese Kinder aufzufangen! Ganz ehrlich: Ich habe einen Sohn und ich würde mir große Sorgen machen wenn er nicht im Kiga sein würde! Er ist eh schon so ein RUHIGER mein Junge und dann ohne Kiga? Nee, der würde in der Schule untergehen! Aus finanziellen Gründen kam er Vormittags mit 1,5 Jahren sogar in die Krippe! Was hatte ich mir vorher Sorgen gemacht!!!!!!!!!Mir blieb nix anderes übrig, finanziell gesehen! Da ist er richtig aufgeblüht und trotz meiner vorherigen Schuldgefühle und Bedenken habe ich es bisher nie bereut! Er war in liebevollen Händen und hatte täglich viele soziale Kontakte (insgesamt 12 Kinder in der Gruppe!)! Mit 3 kam er in den Kiga! Er hatte überhaupt keine Probleme bei der Eingewöhnung weil er schon gelernt hatte: MAMA holt mich heute Mittag wieder ab! Unsere Nachmittage werden dann genossen! Da gebe ich ihn meine komplette Aufmerksamkeit. Solche Zeiten habe ich mir am Ende meines "nur" Hausfrauendaseins nicht genommen! Zwar gehen wir auch mal einkaufen oder machen sauber aber wir machen alles gemeinsam! UND wir geniessen usnere gemeinsame Zeit! Meisat ohne Streß und geheule!!! Aber er geniesst seine Zeit im Kiga ebenso....auch wenn mal Phasenwiese Streß mit anderen Kindern angesagt ist! Die Konflikte zwischen Kindern sind dazu da um gelöst zu werden und nicht um ihnen aus den Weg zu gehen! NUR SO lernen sie wie sie mit Konflikten umgehen müssen!

Mal ganz ehrlich, mit 6 sollte ein Kind es bereits gelernt haben wie er sich mit anderen Kindern täglich aufs neue einigt! Ich habe als Erzieherin schon so manche Kinder gehabt die erst 1 Jahr vor dem Kiga zu uns kamen! Da gab es (meist bei den sozialen Kompetenzen) eine Menge nachzuholen um die Schulreife zu erlangen!

Ein Kind hatte sogar Entwicklungsverzögerungen und die Eltern haben es nicht gemerkt. Erst als wir das Kind im Kiga hatten, haben wir gemerkt es sollte doch gefördert werden! Das Jahr vor der Schule hatte am Ende dann aber nicht ausgereicht um diese Verzögerungen einzuholen!

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@Nordfriesin

Mal was anderes: wie wäre es mit Geschwistern? Ich sage ja nicht, daß ein Kind ganz alleine aufwachsen soll, das ist ja auch eine Strafe für die Mutter, ein Kind die ganze Zeit zu beschäftigen!

Ich bin aber der Meinung, daß man sich das ganze T. um Kiga und Krippe sparen könnte, wenn die Mütter (und Väter) sich wieder mehr auf Geschwisterkinder einlassen könnten!

(Ich rede jetzt bitte, bitte, nicht von den Fällen, wo sich keins mehr einstellt, dafür kann man ja nichts!)

Ich habe einige Bekannte, die in der ehem. DDR großgeworden sind, und sie sagen einhellig, daß sie Probleme hatten und haben im zwischenmenschlichen Bereich - und es ist bestimmt nicht von ungefähr, daß die schlimmsten Horrormeldungen im familiären Bereich sehr oft aus dem Osten kommen...

Entwicklungsverzögerungen kann auch ein Arzt feststellen. Eine Mutter, die ihr Kind aufmerksam beobachtet, wird das auch so feststellen können.

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