Kind nicht versetzt ohne schriftliche Benachrichtigung?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Theoretisch hieß es ja mal das man ohne "Blauen Brief" nicht sitzen bleiben könnte. Daher schreiben die Schule so eine Benachrichtigung lieber früher als später.

Prinzipiell ist es aber so, das dein Kind ja scheinbar nicht geringe Defizite aufweist. Wenn du jetzt eine Versetzung mit Gewalt durch bringen willst, sind die Defizite im nächsten Schuljahr ja immer noch vorhanden.

Wenn dein Kind dann von Anfang an nicht richtig mit kommt, stehen die Chancen sehr gut das es spätestens im nächsten Jahr wiederholen muss.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von sofileri
20.07.2017, 08:19

Meine Tochter hat Legasthenie. Das wurde nach etlichen Test diagnostiziert. Eine spezielle Förderung hat sie nachmittags. Nicht von der Schule. Ich habe mein Kind auf einer Hauptschule angemeldet. Das ist machbar. Aber die Direktorin sagte am Telefon wiederholen oder Sonderschule, alles andere da weigert sie sich. Das ist eher ein Machtkampf, da ich als Mutter nicht alles hin nehme.

0

Um was geht es wirklich?

Deine Tochter hatte in der 4. Klasse so große Probleme das sie diese Klasse entweder wiederholen muss oder eine geförderte Schule geht. 

Du willst es nicht, weil du mit Sonderschule höchstwahrscheinlich "behindert " verbindest und daher willst du das nicht.

Deine Schlußfolgerung, du möchtest irgendwie erzwingen das dein Kind irgendwie auf eine weiterführende Schule versetzt wird. Deine Begründung, im Halbjahreszeugnisses steht nichts von versetzungsgefährdet.

Meine Frage, was hast du eigentlich vor? Deine Tochter hat jetzt schon wahrscheinlich erhebliche Lernprobleme, eine Lese-Rechtschreibschwäche wirkt sich schon massiv aus, aber du willst sie irgendwie in das nächsthöhere Schuljahr drücken. Sie wird dort noch mehr Defizite aufbauen, ihr Selbstwertgefühl verschwindet auf Nimmerwiedersehen und sie wird zum Außenseiter. Klar, du hilfst ihr indem du sie am Nachmittag zu jeder Menge zusätzlichen Unterricht verknackst, heißt kaum Freizeit, kaum Hobbys und mäßigen Erfolg.

Dann hätten wir die geförderten Schulen, wo Lehrer darauf geschult sind auf Defizite einzugehen, es ermöglichen das Kinder Erfolgserlebnisse haben und die Kinder untereinander verstehen sich.

Deine Wahl, deine Entscheidung, Versetzung erzwingen weil man sich in seinem Ego verletzt fühlt oder auf das Abenteuer geförderte Schule einlassen und sein Kind sich -sicher etwas langsamer- aber zufrieden entwickeln lassen.

Nicht jeder Lehrer/ Direktor ist der potentielle Feind der Eltern.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von sofileri
20.07.2017, 10:10

Natürlich ist nicht jeder Lehrer oder Direktor ein Feind. 

Meine Tochter wurde die Treppe herunter gestoßen und kam ohne Anruf heim. Auf meine nachfrage warum, hieß es: ist nichts schlimmes passiert. Ein gebrochenes Handgelenk empfinde ich als schlimm. Dann kam das Mobbing (Briefe... ). Ich wieder hin. Darauf habe ich das verbot bekommen an Klassenfesten, Schulfesten... Teilzunehmen. Dann eine offene kopfverletzung 1 auf 2 cm. Kein Anruf kein Druck Verband. Nur ein leichter Verband. Mitschüler brachten sie heim. Und so könnte ich weiter machen.

Unsere Schule ist Jahrgangs gemischt. 1/2 zusammen und 3/4 zusammen und wir bekommen keine Noten nur smilies. Die Schule ist eine Test Schule und muss einen bestimmten Schnitt erreichen. 

Die Tests im zweiten Halbjahr waren immer gut, sprich smilies Im vorderen Bereich. Wäre sie so schlecht hätte ich kein Problem sie auf die Sonderschule zu tun. 

Mich nervt die Vorgehensweise. Wenn ich als Direktorin seit Monaten weiss das sie nicht durchkommt, warum kommt erst 4 Tage vor Schulende der Anruf? 

   

0

.... und Du bekommst es nur mündlich gesagt? Bei uns gibt es Zeugnisse, also etwas schriftliches.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das Glaube ich nicht oder sie verschweigen einen wichtigen Grund 

Vielleicht sollten sie mal den gesamten Sachverhalt schildern 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von sofileri
20.07.2017, 08:08

Ich habe wohl etwas falsch gemacht da der Sachverhalt nicht übernommen wurde. Habe es jetzt nochmal eingefügt. 

Die Direktorin möchte seit 2  Jahren das Kind auf einer Sonderschule anmelden da sie Legasthenie hat. Kinderarzt und ein Psychologe sind dagegen da sie nicht lernbehindert ist. Im Zeugnis im Halbjahr stand nichts von Versetzung gefährdet. Wir haben die Empfehlung bekommen. Die Direktorin sagt nun das stimmt nicht. Kann ich aber nachweisen, habe Kopien daheim. Schriftlich kam keine Abmahnung. 

0

Was möchtest Du wissen?