Kind mitversichern in privater Krankenversicherung?

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8 Antworten

Eine Mitversicherung gibt es in der PKV nicht; für jedes Mitglied - also auch für jedes Kind, das in der PKV versichert werden soll - muss ein separater Versicherungsvertrag abgeschlossen werden. Einfach von der eigenen Kasse anbieten lassen, und parallel dazu Angebote anderer privater Kassen einholen.

Hallo Malibu03,

lass dir am Besten ein Angebot der Gothaer zusenden.

Die Krankenversicherung deines Kindes ist aber nicht kostenlos, weil es in der privaten Krankenversicherung keine kostenlose Familienversicherung gibt. Preislich liegt es bei ca. 100 €/ je Kind. Du kannst natürlich dein Kind auch über eine andere Krankenversicherung versichern. Hol dir einfach einige Angebote ein und vergleiche die Preise und Leistungen miteinander, da die Preise in der privaten Krankenversicherung nicht staatlich geregelt sind.

Viel Glück!

Wenn der Vater das überwiegende Familieneinkommen erwirtschaftet, kann das Kind NICHT KOSTENLOS über die Mutter versichert werden. Der Beitrag für das Kind dürfte zwischen 70 und 90 € liegen.

Hallo,

vor einer Antwort noch einige Nachfragen:

  • Ist die Mutter in einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung?

  • Sind die Eltern verheiratet (miteinander :-)))?

  • Alter des Kindes? Schüler? Student?

  • Wie ist das Kind bisher versichert: gesetzlich oder privat?

Gruß

RHW

Hallo! 1. Mutter ist gesetzlich versichert bei neuem Ehemann 2. nein Eltern sind geschieden 3. Alter d. Kindes: 17, noch Schüler 4. Kind bisher gesetzlich versichert

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@Malibu03

Man kann das Kind auch gegen den Willen der Mutter bei deren Krankenkasse versichern. Einfach dort anrufen und einen Familienversicherungsantrag anfordern. Bei geschiedenen Eltern ist es ohne Bedeutung, wenn ein Elternteil eine Privatversicherung hat. Wenn die Mutter über einen neuen Ehegatten familienversichert ist, kann u.U. für den Stiefsohn eine kostenlose Familienversicherung über den Stiefvaterr in Betracht kommen:

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__10.html

Wenn keine kostenlose Familienversicherung möglich sein sollte, besteht immer eine Wahl zwischen einer beitragspflichtigen Mitgliedschaft in der GKV (147 Euro monatlich) oder der Beitragszahlung in der PKV.

Preise und Leistungen in der PKV sind sehr unterschiedlich. Leistungen mit großen Unterschieden (zwischen verschiedenen PKV-Tarifen und zwischen PKV und GKV):

  • Reha/Kur

  • Psychotherapie (z.B. Depressionen, Burnout)

  • Hilfsmittel (offener Hilfsmittelkatalog)

  • Heilmittel (Arten und Erstattungshöhe)

In dem PKV-Versicherungsantrag sind die Gesundheitsfragen immer zu 100% korrekt anzugeben:

.test.de/Formulare-der-Privaten-Krankenversicherer-Diagnose-unklar-1669604-0/

In vielen PKV-Tarifen für Schüler gibt es Altersgrenzen, nach denen die Beiträge deutlich ansteigen. Ein Wechsel aus der PKV in die GKV ist später nur möglich, wenn ein Studium an einer dt. Hochschule oder eine betriebliche Ausbildung begonnen wird. Als Selbständigee, Arbeitsloser, Fachschüler oder Beamter/Beamtenanwärter bleibt man ggf. lebenslang in der PKV. Zum 18. Geburtstag besteht keine besondere Wahlmöglichkeit.

In der Privatversicherung werden nur Leistungen nur erstattet, soweit sie das Maß des Notwendigen nicht übersteigen. Problematisch kann es sein, dass man erst erfährt, was notwendig ist, wenn man Rechnungen zur Erstattung einreicht. Der Behandler hat aber trotzdem einen Anspruch auf Vergütung. Im Übrigen werden - je nach Tarif - nur anerkannte Behandlungsmethoden erstattet:

§ 4 Absatz 6 und § 5 Absatz 2 PKV-Musterbedingungen:

pkv.de/recht/musterbedingungen/mbkk2009.pdf

Vielleicht interessant:

focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/tid-5429/krankenversicherung-zehn-irrtuemer-ueber-die-privatenaid52165.html

bundderversicherten.de/app/download/BdV-PKV-Broschuere.pdf

pkv-ombudsmann.de/taetigkeitsbericht/

Vor einer Entscheidung sollte man sehr ausführliche Gespräche mit Experten der PKV und Experten der GKV führen.

Viel Erfolg bei der richtigen Entscheidung!

Noch Fragen?

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Die Konditionen sind von den Krankenkassen abhängig, jedes Kind muss per eigenständigem Vertrag abgesichert werden, eine Mitversicherung ist in der Privaten nicht vorgesehen.

Preis- und Leistungsunterschiede gibt es in diesem Bereich - wie jeder weiß - erhebliche.

Es sollte noch beachtet werden, dass es neuerdings Komplikationen geben kann, sobald das Kind volljährig geworden ist und der Vater es nicht mehr mitversichern will. Er kann dann nicht ohne weiteres die private Krankenversicherung bezüglich der Mitversicherung des Kindes kündigen, siehe

LG Köln, Urteil vom 10.10.2012 - 23 O 88/12 -

http://www.versicherung-recht.de/urteile/krankenversicherung/lg-koeln-urt-v-10102012---23-o-88-12--/index.html#814468a10b106f904

ich glaube das ist nicht so teuer, frag doch deine Krankenkasse

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