Kind mit einer Tatsache konfrontieren, oder eher doch nicht?

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16 Antworten

Es gibt keinen schlimmeren Moment um jemanden zu belügen....wenn man taruert ist man besonders sensibel, angreifbarer als sonst. Und ein Kind trauert auch wenn man erzählt der Vater sei weg....denn hier kommt noch dazu das Kinder sich vorwerfen nicht gut genug zu sein für den Vater...nicht liebswert genug...es gibt auch Kinder, die dann komplett das Vertrauen verlieren. DU als Mutter hast es belogen (was irgendwann rauskommt, oder soll sich die ganze Familie auf Jahre hin verstellen?) und auch der Vater (der ja nur weg ist) ist für das Kind nicht greifbar.

Tod und Verlust gehören zum Leben dazu, egal wie sehr wie uns wünschen unsere Kinder davon fern zu halten. Aber nur so lernen sie damit umzugehen und auch zu leben.

Wenn du selbst Angst hast mit deinem Kind zu sprechen, was ich sehr gut verstehen kann, dann bitte eine vertraute Person dies zu übernehmen, oder evtl. auch einen Trauerbegleiter oder Therapeuten.

Alles Gute für euch!

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Kommentar von SaskiaUzumaki
21.03.2016, 14:49

Sowas ist mir zum Glück nicht passiert. Die Frage hat mich allerdings stark beschäftigt, weshalb ich hier verschiedene Meinungen dazu lesen wollte. Danke für deine Antwort. :)

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Man sollte ihm das kindgerecht sofort sagen. Etwa das Papa jetzt oben im Himmel ist oder irgendwie so. Man darf es nicht verschweigen.

Das Kind wird trauern, auf seine Art und man darf es dabei nicht allein lassen und das Thema nicht tabuisieren. Man muss immer gesprächbereit bleiben, so schwer es auch ist, wenn man selbst trauert.

Das Kind wird auch sonst merken, dass etwas nicht stimmt. Kinder haben Antennen dafür.

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Lügen ist immer schlecht.
Die Wahrheit ist gut. Natürlich muss sie schonend vermittelt werden.

Hoffnung wecken zu wollen wir es keine Hoffnung mehr gibt halte ich für grausam.

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Auch wenn es eine schlimme Sache ist oder wäre, verträgt sie nur die Wahrheit. Alles andere würde Kinder nur noch mehr verstören, wenn man ihnen nach Jahren mitteilen würde, dass der Vater schon seit Jahren tot ist.

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Eigentlich ist doch jeder Mensch in jedem Alter reif genug, mit der Realität umzugehen, oder? Was machen denn die Kinder in Ländern, wo das Sterben täglich vor der Haustür passiert?

Ok, diese Situation haben wir hier nicht, sollte das aber der Grund sein, einem Kind Märchen aufzutischen?

Was passiert denn ganz oft, wenn jemand im Teenager-Alter erfährt, dass seine Eltern gar nicht seine leiblichen Eltern sind?

Die Verletzung, die ein Mensch dann erfährt, ist um Welten heftiger, als wenn man mit Tatsachen aufwächst und durch seine Bezugspersonen Halt und Unterstützung erfährt!

Es gibt für alles eine kindgerechte Erklärung und dazu haben sich die Erwachsenen Gedanken zu machen! Wer ein oder sogar sein Kind belügt, sollte sich bei einer späteren heftigen Reaktion der Enttäuschung nicht wundern. Wer bitte möchte denn schon belogen oder getäuscht werden und wenn das dann sogar noch durch die engsten Bezugspersonen passiert, einfach unvorstellbar :-(

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Ich denke man sollte auf jeden Fall die Wahrheit sagen, da anders das Kind später sehr wütend werden würde und wie sie schon sagtend die Hoffnung verlieren würde. Natürlich muss man es richtig formulieren und "langsam", so dass das Kind es begreifen kann. Ebenfalls muss man offen für Gespräche sein, auch wenn man selbst trauert. 

Ich hoffe ich konnte helfen

lg

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Zu Option 1: Es ist nicht richtig, einem 7jährigen solch ein Märchen zu erzählen. Das geht auf keinen Fall. 

Zu Option 2: Woher weißt du, dass das Kind depressiv wird? Kinder trauern. Kinder trauern anders als Erwachsene. Jedes Kind trauert anders. Kinder brauchen eine gute Trauerbegleitung. Es ist wichtig und richtig, den 7jährigen wahrheitsgemäß und einfühlsam mit dem Tod zu konfrontieren.

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wenn man das Kind anlügt, wird es nicht nur traurig über den Tod des Vaters sein, sondern sich ständig Sorgen machen. Bei mir war es nur ein Hund und ich hatte trotzdem ständig Angst, dass jemand tot ist, und man mich nur anlügt. Jede Person die mehr als zwei Wochen nicht da war, war für mich potentiell tot. Ich würde dem Kind die Wahrheit sagen, es aber irgendwie harmlos formulieren.

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Lügen sind immer schlecht!
Ich würde ihm die Wahrheit sagen, dass ist verdammt wichtig.

Es gibt mittlerweile wirklich gute Kinder Bilderbücher zu dem Thema ,,Tod".

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Ich denke, hier kommt es im Einzelfall zum Beispiel auf das Kind selbst oder die entsprechenden Umstände an. Eine pauschale Antwort kann hier sicher nicht gegeben werden, sondern stets nur auf den konkreten Einzelfall bezogen.

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Selbstverständlich mit der Wahrheit. Alles andere geht ja gar nicht. Das ist Psychoterror de luxe.

Elternteile können nunmal sterben, das bedeutet nicht automatisch, dass ein Kind daran zerbricht oder depressiv wird. Jahrelang verar*cht zu werden finde ich wesentlich traumatisierender.

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Man erzählt es dem Kind natürlich. Kinder können mit einer schrecklichen Wahrheit besser umgehen als mit einer schrecklichen Lüge!

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Hoffnugen zu machen, macht es für das Kind nur noch schlimmer, wenn es eines Tages die Wahrheit erfährt. Am besten, man verpackt es irgendwie kindergerecht in eine Geschichte...

LG

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Erzähl ihm sowas wie z.B. dass Papa im Himmel ist und auf ihn aufpasst. Auch wenn er ihn nicht sieht. Sowas halt.

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Definitiv die Wahrheit. Familien gehen durch diese Lügen kaputt.

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Erzähl ihm einfach die Wahrheit, aber halt kindgerecht.

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