Kind mit 1Jahr in Kindergarten? An alle Mütter?

... komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Ein Kind ist kein Hund. Da verstehe mich bitte richtig. In diesem Alter ist an "angewöhnen" bitte noch nicht zu denken.  Zumindest nicht nach in unserer Gesellschaft üblichem Verständnis. 

Sinnvoll ist tatsächlich, in unserer Gesellschaft ein Kind so früh als möglich in Kindergärten anzumelden. Also nicht nur in einem. 

Wann das Kind dann tatsächlich da hingeht, lässt sich nicht an einer Zahl festmachen sondern an seiner Entwicklung. 

Das Kind sollte nicht mehr auf ausschließliche Geborgenheit durch seine erste Bezugsperson existentiell angewiesen sein. - Oberstes bitte zu beachtendes Kriterium. 

So weit mir bekannt, hat unsere Gesellschaft diesbezüglich heute irgendwelche Tests nötig. Und offensichtlich gibt es diese. Sei es, dass das Kind mal eine Probezeit dort verbringt, sei es, dass manche Experten tatsächlich Tests mit diesen schutzbedürftigen Wesen anstellen. 

In meinem Umfeld wurde und wird diese Frage einfach beantwortet: 

Kann das Kind für gedachte Zeit bei einer anderen Person friedlich den Tag / die ausgewählte Zeit verbringen? 

Wir Menschen kommen schon sehr unterschiedlich auf die Welt. Unsere Entwicklung verläuft dann zusätzlich sehr unterschiedlich. Eine pauschale Antwort ist also sinnfrei. 

Tatsächlich habe ich eine Schwester, die doch nun wirklich, wie wir alle, noch in normaler Familie mit Großeltern, Onkeln und Tanten, Cousins und Cousinen als regelmäßiger Kontakt neben Freundschaften aus der Nachbarschaft aufgewachsen ist. Und, obwohl sie nun wirklich sehr spät erst in den Kindergarten kam, riskierte sie lieber ihre Gesundheit, als da noch weiter hin zu sollen. - 

Gut. Krasses Negativ-Beispiel zu Deiner Frage. Soll aber verdeutlichen, dass eben keine Angewöhnung hier denkbar ist oder so. 

Was nun sogenannte Folgen angeht: 

Es gibt reichlich bis viele Studien. Und es gibt manche Fakten. 

Die Ursachen jener Fakten werden nicht gründlich erforscht. Da fehlt dann das Geld. Und Studien beachten nur einen eingeschränkten Zeitrahmen. Wir wissen aber heute, dass die ersten vier Lebensjahre lebensprägend sind. 

Verstehe mich also bitte recht: 

Ich sehe keinen Sinn darin, einen anderen Rat zu geben als sich nach den Bedürfnissen des Kindes zu richten. Es ist einmalig. Und Das ist gut so. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Unsere Kinder sind die ersten drei Jahre zuhause geblieben. Aber man muss fairerweise dazusagen, dass wir uns das leisten konnten und in der Zeit auch mit einem Gehalt über die Runden gekommen sind.

Der Kindergarten den sie besuchten hatte auch eine Krippengruppe ab einem Jahr und ich muss ehrlich sagen, dass mir die Zwerge manchmal ein bisschen leid getan haben, auch wenn die Erzieherinnen sich redlich um ein schönes, geborgenes Umfeld bemüht haben. Sicherlich ist das allerdings auch individuell. Das eine Kind kommt gut mit dem Krippenalltag zurecht, ein anderes dagegen geht dort unter.

Wenn ich die Entscheidung nochmal zu treffen hätte und das Kind früh zur Außer-Haus-Betreuung geben müsste, würde ich für den Anfang eine Tagesmutter bevorzugen und es erst in einen Kindergarten geben, wenn ich sicher wäre, dass das Kind dort zurechtkommt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von kiggasteffi
22.09.2016, 17:45

Beim Thema Tagesmutter muss ich sagen, wenn sich jemand entscheidet sein Kind auch in fremde Hände zu gebn, lieber doch in die Krippe. Denn hier hat es andere Kinder um sich und es ist der Wahnsinm was bereits hier bei der Sozialisation der Kinder passiert! Außerdem ist der Personalschlüssel in Krippen höher als im Kindergarten, wobei besser auf die Kinder eingegangen werden kann. Man sollte aber zuerst auf die Qualität der Krippe achten.

0

Mein Sohn ist mit 1 Jahr zur Tagesmutter und knapp 2 Jahren in die Kita gekommen. Leider gibt es immer noch massenhaft Leute die meinen, das wäre alles ganz schlimm fürs Kind- aus eigener Erfahrung sag ich nur: Schwachsinn. So ziemlich jedes Kind (also nach der Babyphase) gewöhnt sich schnell an eine Fremdbetreuung - mein Sohn ist jetzt fast 5 und es hat sowohl bei der Tagesmutter wie auch in der Kita noch nie ein Problem gegeben. In der Kita hören wir sogar ständig von den Erzieherinnen, dass wir das absolute Vorzeigekind hätten. Wichtig ist nämlich nur, wie man die verbleibende Zeit mit dem Kind nutzt- da wir diese intensiv nutzen und weitgehend auf Fernsehen und Computerspielen verzichten - haben wir trotzdem eine intensive und gute Bindung zum Kind. Jedem der was anderes behauptet kann ich nur sagen, dass Unbehagen bei dem Thema liegt bei euch selbst- Kinder kommen damit wunderbar klar.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du meinst vermutlich eine Krippe.

Mein Kleiner wird ab August in die Krippe gehen, 5 Stunden täglich. Er ist dann fast zwei Jahre alt (wird er im Oktober).

Wann der richtige Zeitpunkt ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Für mich habe ich entschieden, dass es mit ca zwei Jahren so ist. Das erste Jahr wollte ich auf keinen Fall, da die Kleinen in der Zeit so extrem viel lernen und man einfach was verpasst. Allerdings arbeite ich  schon lange wieder zehn Stunden/Woche, in der Zeit ist Knirps bei meinen Eltern. Immer nur Mama ist wohl auch nicht das Richtige.

Meine Schwester hat ihren Sohn die ersten zwei Jahre garnicht abgegeben und er hing ihr permanent am Rockzipfel. Als er dann in die Krippe kam, wurde es besser. Mein Sohn war mit drei Wochen für 20 Minuten für einen kleinen Einkauf bei meinen Eltern, ich habe da quasi direkt mit angefangen.

Im Endeffekt muss das jeder für sich entscheiden und den gesunden Mittelweg finden. Was nun der Mittelweg ist, ist wohl in jedem Fall anders. Ein klammerndes Kind ist aber genau so ungesund wie eine klammernde Muttter. Im Gegenzug ist es auch nicht richtig, ein Kind von anderen großziehen zu lassen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von gzmpwl
20.09.2016, 10:20

bin ganz deiner Meinung, Vielen Dank für die Information.

0
Kommentar von kiniro
20.09.2016, 14:15

*hasspruchschubladeauf* er hing ihr permanent am Rockzipfel *hassspruchschubladezu*

Natürlich warst du auch permanent bei deiner Schwester, um dein ätzendes Urteil darüber abgeben zu können.

Manche Kinder brauchen länger mehr Mama als andere.
Sie schon vor ihrer entsprechenden Reife von der Mutter zu trennen, ist mitnichten entwicklungsfördernd. 
Eher das Gegenteil ist der Fall.

0
Kommentar von gzmpwl
20.09.2016, 16:00

Super Antwort ! TygerLylly

1

Mit einem Jahr spielen Kinder noch lange nicht miteinander.

In dem Alter sind sie noch auf ihre Hauptbezugspersonen angewiesen und nicht auf austauschbare Windelwechsler und Fläschchengeber.

Wenn es absolut nicht anders geht, würde ich eher nach einer Tagesmutter bzw. Tagesoma schauen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von TygerLylly
21.09.2016, 09:41

Hast du selbst Kinder? Ich denke nicht, den sonst wüsstet du, dass die Kleinen in dem Alter auch schon miteinander spielen. Mein Sohn ist elf Monate, meine Nichte neun Monate. Selbst die beiden spielen miteinander. Zwar bauen sie keine Türmchen gemeinsam, aber Dinge werden zusammen erkundet und sie "unterhalten" sich auch.

0
Kommentar von kiggasteffi
22.09.2016, 17:53

Auch wenn die Kinder Nebeneinander statt Miteinander spielen, lernen sie hierbei trotzdem den Umgang mit anderen Kindern. Stress für die Kinder ist es nur, wenn sie nicht richtig Eingewöhnt wurden. Denn im Normalfall kommen die Kinder gern in die Krippe und freuen sich auch schon auf die anderen Kinder. Oftmals ist es sogar so das manche gar nicht mehr heimwollen und am liebsten die Mama auch noch mit reinholen.

0

Hallo gzmpwl!

Mit Fassungslosigkeit habe ich hier manche Antworten und Kommentare gelesen. Welch einen Shitstorm du hier über dich ergehen lassen musst, nur weil du eine Frage stellst. 😨

Dabei finde ich es sehr löblich von dir nach Erfahrungswerten anderer Eltern zu fragen, da es tatsächlich eine schwierige Entscheidung ist.

Jeder, der dich hier im Forum persönlich angreift und mit Vorurteilen und Beleidigungen nur so um sich wirft, hat deine Aufmerksamkeit nicht im geringsten verdient.

Meine Meinung zu dem Thema habe ich in meinen Kommentar unter der Antwort von Susii01 verfasst. Wollte das Ganze jetzt nicht nochmal in meine Antwort kopieren. 😜

Nimm dir von den Beleidigungen nichts an. Ich wünsche dir und deinem Kind alles Gute und hoffe, dass ihr die richtige Entscheidung für euch beide trefft. 🍀

Lg, Steffi

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also mein Kleiner ist mit 10 Monaten in die Kiga gekommen und es hat bzw. tut es immer noch wunderbar funktioniert. Es kommt natürlich immer auf das Kind an und ab wann die Einrichtung Kleinkinder nimmt. Wenn du eine Einrichtung gefunden hast dann melde dich an. Während der Eingewöhnungsphase wirst du sehen wie gut es funktioniert. das Geschwätz von weiter unten von wegen "Abschiebung" kannst du getrost ignorieren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Meine Tochter gibt ihr Kind (1 Jahr alt) in die KITA, da sie ihren Beruf

wieder ausüben möchte. Denke mal das ist der aller früheste Zeitpunkt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von nanamouskouri
20.09.2016, 12:55

Nein, es gibt private Krippen, die nehmen schon ab 3 Monaten auf. Es liegt halt bei den Eltern, ob sie das Angebot nutzen.

0

Hallo,

das Kind wird mit einem Jahr im Kindergarten nicht aufgenommen!

Erkundige dich wegen einer Tagesmutter!

Anmelden kannst du dein Kind schon für den Kindergarten, vielleicht sogar an zwei verschiedenen Stellen, Sicherheitshalber.

Emmy

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ist leider heut zu tage kaum noch möglich, sein kind 3 jahre zuhause zu lassen. Ein verdiener, ist zu wenig 😢manchmal ist es leider so. Mein Sohn kam mit 2,5 jahren in die kita. Aber wir mussten wirklich auf jeden cent achten. Ich würde mal sagen willkommen in Deutschland 😣

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von gzmpwl
20.09.2016, 10:03

Genau so sieht's aus

0

Was möchtest Du wissen?