Kind Ja oder Nein, was will er denn?

21 Antworten

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Hallo!

Ich bin 29 und habe seit etwa einem Jahr schon den Wunsch ein Kind zu bekommen

Finde ich normal, natürlich, menschlich und gesund.

Er ist in allem aber so, dass er keine wirklichen Meinungen hat, alles
ändert sich ständig, seine Pläne ändern sich fast täglich und eigentlich
weiß er auch nicht was er will.

Auf die Gefahr hin, dass sich das für dich nicht wirklich geschmeidig liest, aber mal Hand auf's Herz:
Dir ergeht es doch genauso!
Du erkennst das Verhalten bei ihm. Aber kannst du dich darin auch selbst erkennen? Klar, das will man nicht immer sooo wahr haben, birgt aber angenehme Chancen, etwas zu klären, etwas Lästiges loszuwerden.  ;-)

Ich finde, dass du dich in einem Konflikt befindest:
Einerseits brodelt da der Wunsch nach Kindern in dir
und
andererseits zeitgleich die Angst davor.

Was stimmt denn mit diesem Mann nicht?

Wenn ich ehrlich schreiben darf, liegt es nicht nur an ihm, sondern an euch beiden, also auch an dir.

Ihr seid eben beide unentschlossen und habt es bisher versäumt, eine feste, konkrete Entscheidung zu treffen.
Weiter macht ihr vieles voneinander abhängig, weil ihr Angst davor habt, jeweils den anderen zu verlieren.

All diese Ängste haben bei euch die Herrschaft in eurem Leben. Sie geben den Ton an und lassen euch immer wieder nur zu faulen Kompromissen hinreißen, aber nie zu einer richtigen Entscheidung mal, der man dann treu bleibt.

Wer soll künftig bei dir das Sagen haben? Ängste oder dein Herz?

Würdest du dir selbst so treu sein, um auch ohne seine Unterstützung, um auch ohne seinen Segen ein Kind zu bekommen, weil es dein Herzenswunsch ist? Oder wirst du weiterhin alles von ihm abhängig machen? Oder wärest du bereit, es auch allein durchzuziehen?

Was eigentlich willst du? Ein Kind? Oder doch lieber keines, um mit ihm sicherlich zusammen blieben zu können? Obwohl ja nie was sicher ist und auch ohne Kind die Beziehung zu Bruch gehen könnte?

Stimmt es, dass du, um dir deinen Wunsch nach einem Kind erfüllen zu können, auf ihn angewiesen bist? Oder bist du in Wirklichkeit frei? Natürlich keine Frage, dass es zusammen viel viel schöner ist, klar, aber besser man rechnet mit allem, oder?

Wir waren letztens zusammen im Urlaub und er redete dann ständig nur von Kindern

Im Urlaub sind wir gelöster, entspannter und unseren Wünschen und Träumen näher, da wir einfach mal etwas mehr Zeit und Abstand für uns haben, weniger Stress.......
Da ist es ihm wohl eben mal passiert und rausgerutscht, bis ihn seine Angst wieder an sein Nein erinnerte.

Angst ist ein schlechter Ratgeber für's Leben, wie ich meine.

Immer wieder braucht man Eigenschaften wie Vertrauen, Selbstsicherheit, Mut....., um das Leben zu wagen, um die (selbstgemachten, selbsterdachten?) Hindernisse überwinden zu können, um dann seine Träume zu verwirklichen. Das macht dann Freude und Sinn.

Klar, ein Kind ändert alles, kann gut und gerne das bisherige Leben auf den Kopf stellen bzw. man tut dies mit einem Kind selbst.
Weiter hat es keinen Sinn, seine Kinder erziehen zu wollen, weil sie einem doch alles nur nachmachen.  ;-)  Natürlich, das kann immer wieder mal zum Haareraufen sein.
Aber was wäre schon ein Leben ohne Herausforderungen und Änderungen.
Fad und langweilig, was?   ;-)

Hab den Mut und das Vertrauen, dich von anderen unabhängig zu entscheiden!

PS:
Finde dich schon reif, also vom Alter her, würde da nicht mehr lange warten, denn es wird immer anstrengender nur noch, eher nicht mehr leichter, so alles zusammen meine ich.

Danke für deine Einschätzung. Ich glaube, dass ich ihm einfach auch zu viel machen lasse, was er will. Ich bin da in allem immer so, dass ich seine Wünsche vorne anstelle und er sich da auch schon dran gewöhnt hat.

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Zuhause nein, Urlaub ja, Zuhause nein....die Neins überwiegen von seiner Seite.
Für den plötzlichen Umschwung im Urlaub könnte ich mir 2 Gründe vorstellen.

1. Er weiß ja, daß du gern welche hättest und möchte die Urlaubsstimmung nicht kaputt machen.

2. Es hat vielleicht mit dem Umfeld zu tun. Im Urlaub ist man meist entspannter, gelöster und irgendwie fühlt sich alles richtig an.

Und dann hat einen der Alltag wieder. Grade wenn man erst frisch zurück ist, kann das momentan ein ordentlicher Stimmungsfall sein, denn die eventuell vorhandenen Probleme haben brav und treu daheim gewartet.

Was noch dazu kommt - so ein Kind ist ja eine ganz schöne Verpflichtung auch. Kann ein ganz schöner Belastungstest werden und ist mit Verantwortung verbunden.

Ein Hund, oder eine Katze wissen mit 3 Jahren in der Regel wie es läuft und wenn es nicht wirklich nicht paßt, dann kann man sie ins Tierheim geben. Da hat man bei Menschenkindern noch einiges vor sich. Kind ist von Umtausch- und Rückgaberecht ausgeschlossen ;-)

Und wenn dann vielleicht die Nachbarn schon so einen kleinen Schreihals haben, der ihn die halbe Nacht wach hält, oder ein Zwerg ihm mit seinen klebrigen Griffeln im Bus an die Hose patscht, dann ist man ganz schnell bei dem Gedanken "gut, daß es bei uns nicht so ist".

haha, ja aber ich glaube ( zumindest mir) da geht es den Frauen doch nicht anders, Angst hab ich auch davor, aber ich denke man muss auch mal Herausfoderungen annehmen, mein Freund geht immer den Weg mit dem kleinsten Widerstand, wo er das größte Vergnügen hat, bloß nicht anstrengen, nur im Sport macht er das, also überall da wo es um ihn geht, toll :D

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@deinalina

deinalina, was Sport angeht - da hast du ja auch was davon, wenn er gut in Form ist, oder?

So wie du ihn hier beschreibst - denkst du wirklich, er ist geeignet um mit so einem kleinen Pampersbomber klarzukommen? Vielleicht tu ich ihm unrecht, aber ich glaube eher, wenn du im sagen würdest, daß du schwanger bist, er erstmal vor lauter Panik vor ein Auto rennt.

Ich kann da nicht für mich sprechen - bin Single ohne Bindungsbedürfnis und kein Papa. Aber einige meiner Kumpels, wenn sie denn mal raus konnten/durften mit Familie (Partnerin Kind(er)), haben sich auch bei mir "ausgelassen".

Mit "Ich" ist es die nächsten 15-18 Jahre dann vorbei. Da gibt es nur noch "Wir". Bei allem was man tut. Und im Job sollte möglichst auch nichts schief gehen, weil das Geld gebraucht wird. Ganz weit weg, von einfach und unkompliziert. Vielleicht ist ihm das ein paar Nummern zu groß und er traut es sich nicht zu.

Zuhause hält man dann lieber den Mund um des lieben Friedens willen und weil man nicht als Schwächling dastehen will. Vielleicht ist deiner ja auch so einer.

Deinalina, ich hab schon verstanden, daß dir die "Kindersache" ziemlich wichtig ist. Von einem Schönwetterpapa habt ihr aber beide nix.

Du schreibst er ist ein eher unruhiger Geist, der sich schwer bis gar nicht festlegen kann. Offensichtlich hat er seine Lebensplanung noch nicht so weit wie du. Aber aus seiner Sicht kann ich es schon verstehen, daß das Kinderthema für ihn da eher nicht reinpaßt. Wenn alles noch so unsicher wirkt. Für Kind(er) sollte man sicher sein.

Problem ist nur, wenn du jetzt ankommst mit "da du das nicht geschafft hast, hab ich das mal übernommen und so machen wir´s". Er dann immer sagen kann - und auch wird - du wolltest es so, es war deine Idee, also sieh zu, wie du das hinkriegst.

Würde sagen, red doch mal vorsichtig bis neutral mit ihm wieso Baby so ein rotes Tuch für ihn ist und was das ändern könnte. Ich weiß nicht, wie es bei ihm zu Hause lief, wie seine Eltern so mit ihm umgegangen sind, aber möglicherweise sind nicht alle seine Gründe so bewußt und rational erklärbar.

Seine Freunde könnten vielleicht auch eine Informationsquelle sein.

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@XHeadshotX

Danke für den langen Beitrag, er ist halt auch einfach noch mal 2 Jahre jünger und mit 27 vielleicht auch noch nicht reif. Du hast aber recht, wenn du schreibst, das man aber bereit sein muss für sowas. Liebe Grüße

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Ich kann die Angst ja sogar total verstehen, er ist auch sehr freiheitsliebend und wir sind immer unterwegs mit dem Bus und arbeiten von dort aus, haben viel gesehen und waren viel reisen, er hat Angst das zu verlieren

Er ist in allem aber so, dass er keine wirklichen Meinungen hat, alles ändert sich ständig, seine Pläne ändern sich fast täglich und eigentlich weiß er auch nicht was er will.

Wer organisiert dann eure Reisen, wenn er seine Meinungen öfter wechselt als seine Unterhosen und er auch kaum weiß, was er will?

Freiheitsliebende Männer wollen in erster Linie sich ausleben. Alles, was sie auch nur in Gedanken einschränken könnte, veranlasst sie zur Flucht.

Kinder haben bedeutet insbesondere die ersten Jahre viel Zurückstecken und Zeit rund um die Familie zu planen. Wem das Angst und schlaflose Nächte bereitet, ist nicht bereit für Kinder.

Ehe du dich also verrennst und Jahre verschenkst, die nicht wiederkommen, solltest du als Erstes in dich hineinhorchen. Willst du Kinder? Wenn ja, wann siehst du dich als Mutter? Eiere bei dir auch nicht herum, werde dir klar darüber, was du willst. Sage klar, mit 32 oder 33 will ich definitiv Mutter sein.

Wenn er jetzt mit unter 30 Jahren noch nicht will, okay. Aber wenn er dann mal 30 ist und sich dann immer noch nicht festlegen will, wird es für dich Zeit für eine Entscheidung. Jünger wird keiner und bei Frauen tickt nun mal die berühmt-berüchtigte Uhr.

Suche das ruhige, aber klare Gespräch mit ihm. Sage ihm, dass du auf jeden Fall ein Kind möchtest.

Und wenn er sich auch in spätestens drei Jahren immer noch nicht vorstellen kann, Vater zu werden, akzeptierst du das, solltest ihm dann aber auch sagen, dass du dann nicht in dieser Beziehung bleiben kannst, weil du deinen Wunsch nicht seiner Entscheidung opfern willst.

In dieser Frage sollte es keine Herumeierei geben. Aber Ehrlichkeit. Und dazu gehören auch mal ein paar Gründe. Die er dir benennen können sollte, wenn er denn welche hat.

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