Kind im Kindergarten eine Gruppe hoch gestuft.

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Wir haben in unserer Gruppe auch Kinder ab 3 Jahren. Die Kinder aus der Krippengruppe, die für Kinder von 0-3 ausgelegt ist, wechseln also irgendwann zu uns hoch. Unser Ziel ist, dass sie im Regelfall schon mit 3 eingewöhnt sind. D.h. die meisten kommen schon ein bisschen vor ihrem dritten Geburtstag zu uns. Es gibt aber immer wieder Ausnahmen, bei denen das Kind bis zu einem halben Jahr vorher, aber manchmal auch später die Gruppe wechselt. Es gibt verschiedene Gründe dafür, z.b. wenn ein Kind ist von der Entwicklung her so weit ist, dass es eine größere Herausforderung braucht, sich bei den kleinen nur langweilt und einfach "bereit" ist, zu den großen zu kommen, oder das Kind hat ältere Spielpartner, mit dem es zusammen eingewöhnt werden soll, damit es ihm leichter fällt. Generell ist es so, dass wenn sie aus derselben Einrichtung kommen, und nur die Gruppe wechseln, das Ganze eigentlich recht flott über die Bühne geht (im regelfall). :) Man hat so eine gute Möglichkeit, das Kind auf den Wechsel vorzubereiten, weil man sich ja auch so im Alltag ständig über den Weg läuft, z.b. bei einem gemeinsamen Aufenthalt im Garten o.ä. Vielleicht kennt dein Kind seine neue Erzieherin sogar schon viel besser als du. :) Ich schaue eigentlich immer, sobald ich weiß, dass ein Kind zu mir wechselt, dass ich auch davor schon ein bisschen Kontakt aufbaue, indem ich mich kurz mit ihm unterhalte oder beschäftige, wenn ich es sehe. Und so hat man dann bereits einen guten Draht, wenn das Kind dann kommt. Ein bisschen solltest du aber schon aufpassen, denn ich habe auch schon Einrichtungen erlebt, in denen die Kinder in den Gruppen herumgewechselt werden, nur um Platz für neue Kinder zu machen. Da meldet sich dann ein neues Baby an, und es wird geschaut, wen man abschieben kann. Es geht also in erster Linie um den Vorteil des Kindergartens, und nicht um den des Kindes. Das ist aber zum Glück die Ausnahme! In der Regel solltest du den Erziehern schon so weit Vertrauen können, dass sie nur das beste für dein Kind wollen. Versuch einfach mal den Grund für den Wechsel herauszufinden. Frag die erzieherInnen, was dahinter steckt. Wenn es dabei um das Interesse deines Kindes geht, und sie dir alles gut begründen können denke ich, dass das schon alles okay sein wird. Und du bist ja auch noch da am Anfang, und kannst auch am allerbesten einschätzen, ob dein Kind sich wohl fühlt. Ich würde versuchen, zu vermeiden, hin und dann wieder zurück zu wechseln. Das verwirrt dein Kind nur.

Lg,

Neela

Unser Sohn hatte sich seinerzeit in einer kleinen Gruppe sehr wohl gefühlt, als er dann in eine größere sollte, hatte ich Bedenken, dem Wechsel aber zugestimmt, unter der Voraussetzung, dass er wieder zurückkann, wenn es nicht klappt. Ich habe mir extra frei genommen, um den Wechsel aus der Ferne zu beobachten. Es hat geklappt, aber es kommt immer auf das Kind an. Du solltest mit den Erzieherinnen vereinbaren, dass er zurückkann, wenn es gar nicht geht.

es wird ihn wohl nicht töten. kann man ja nicht mal mit dem wechsel von grundschule auf gymnasium/gesamtschule vergleichen.

Was möchtest Du wissen?