Kind hat Tiere bewusst umgebracht, was tun?

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12 Antworten

Finde ich ja super, dass Du Dir Sorgen um die Tiere machst. ICH mache mir Sorgen um das KIND!

Es ist ja wohl absolut nicht normal, dass ein 4jähriges Mädchen absichtlich a) einen Hund die Treppe runterwirft und dann auch noch b) ZWEI Kaninchen tötet und c) auch noch damit prahlt!

Unabhängig davon, ob Du der Meinung bist, der Vater sei ein "Asi" und die Mutter plem-plem oder so... das KIND muss geschützt werden, erstmal vor sich selbst.

Oder glaubst Du im Ernst, dass es Kinder gibt, die BÖSE geboren werden? Bei mir schrillen sämtliche Alarmglocken und ich denke darüber nach, was dieses arme Kind wohl erlebt haben muss, um sich so brutal seinen Mitgeschöpfen gegenüber zu verhalten.

Bitte melde das unbedingt dem Jugendamt, von mir aus auch anonym.

Dieses kleine Mädchen braucht DRINGEND (!!!) psychologische Betreuung.

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Kommentar von MichaelMachete
07.07.2016, 15:24

Wenn doch nur einer mal den Text lesen würde, meine Güte.

Das Jugendamt ist bereits informiert, wie du im letzten Absatz lesen kannst, mehr liegt nicht in meiner Macht - Da das Kind schon Betreuung erhält, sind mir die Tiere wichtiger, denn diese sterben!

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Kommentar von offeltoffel
07.07.2016, 15:25

Ich stimme deinem Beitrag in fast allen Punkten zu. Und ich will auch eigentlich keine Grundsatzdebatte aufbringen, aber...ich schätze schon, dass es Kinder gibt, die "böse" geboren werden. Ich wage hier keine handfeste Diagnose (zumal mir dazu die Ausbildung fehlt), aber es wäre zumindest denkbar, dass das Kind psychopathische Züge aufweist und nicht in der Lage ist, Empathie oder Reue zu empfinden. In diesem Fall wäre die Handlung krankhaft und kann durchaus auch angeboren sein.

Fest steht: das sollte sich ein Kinderpsychologe mal dringend anschauen, denn wir schon von anderen erwähnt: mit Tieren fängt es an.

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Kommentar von manuela91zig
08.07.2016, 07:15

mach der kleinen mal richtig Angst he

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Eine blöde Situation. Mein Gefühl sagt mir, dass ihr - bei aller Liebe für das Kind - auch an euer eigenes Leben denken müsst. Und wenn ihr solche Angst habt, sie in die Nähe eurer Tiere zu lassen, dann wäre die logische Konsequenz, dass ihr über den Kinderschutzbund dieses Kind nicht mehr betreut. Ist es denn möglich, dass sie stattdessen zu einem Ehrenamtlichen kommt, wo keine Tiere im Haushalt leben?

Vielleicht gibt es ja einen Weg das zu tun, ohne dem Kind dadurch zu schaden (denn offensichtlich kann es selbst am wenigsten dafür). Tierqäulerei im Kindesalter wird übrigens oft mit psychischen Störungen verknüpft. Ich fände es absolut vorrangig, dass das Kind von einem Kinderpsychologen untersucht wird.

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Kommentar von MichaelMachete
07.07.2016, 15:26

Ist leider aktuell nicht möglich, dass Kind psychologisch zu betreuen,  das Jugendamt hat dies bereits angefragt aber die Mutter weigert sich.

Ich bin leider der Einzige in der Familie, der einen Betreuerwechsel für das Kind gut heißen würden, "es wird schon nichts mehr passieren" so ungefähr. 

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Dieses Kind ist zweifellos verhaltensgestört und hat eine sadistische Ader. Aber Du wirst da wohl kaum etwas ausrichten können.

Ich kam einmal dazu, als der Sohn eines Neffen meiner Exfrau, ca. 7 Jahre alt, seine beiden Zwergkaninchen, die er kurz zuvor zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte (wie ich später erfuhr, mit therapeutischen Ansatz wegen seiner Verhaltensstörungen),  in einen auf der Wäscheleine verkehrt aufgehängten Pullover einfüllte und zusah, wie sie durch die Ärmel herausfielen und aus ca. 1 Meter Höhe auf die Erde plumpsten. Als ich ihn deswegen schalt und ihm drohte, Ähnliches mit ihm zu machen, wenn ich ihn noch einmal erwische, ließ er davon ab. Aber 14 Tage später waren die beiden Kaninchen tot. Ich habe die Familie dann aus den Augen verloren und weiß nicht, wie sich dieses Kind weiterentwickelt hat, ich glaube, er kam dann in ein Heim für schwer erziehbare Kinder.

Leider ist man gegenüber solchen gestörten Leuten (von denen es leider genug gibt, wie man immer wieder in den Zeitungen liest) weitgehend machtlos.

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Kommentar von MichaelMachete
07.07.2016, 15:44

Meiner Meinung nach hat das Kind auch schon eine starke psychische Störung, aber dessen Mutter lehnt das ganze ab und das Jugendamt tat bisher nichts, außer einen Vorschlag zu unterbreiten. 

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@ MichaelMachete

danach teilte uns die Mutter mit, dass das Kind die Tiere "totgekuschelt" hat

Wurde das Kind denn schon mal einem Psychologen vorgestellt?

Das "totgekuschelt"  hat mich an einen TV-Bericht erinnert, wo auch ein Kind seine Tiere so sehr gedrückt hat, dass sie gestorben sind.

Könnte es sein, dass das Kind irgendeinen Defekt hat, wie Autismus oder in der Richtung, wo Kinder anders reagieren, als üblich? Die nicht unterscheiden können, dass sie den Tieren wehtun.

Ich hoffe ich habe mich jetzt so ausgedrückt, dass ich richtig verstanden werde.

So wie du das beschreibst, muss dem Kind geholfen werden, denn so eine Reaktion von einer Vierjährigen ist nicht normal..

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Kommentar von MichaelMachete
07.07.2016, 15:41

Was die Mutter sagte, war zumindest laut Aussage des Kindes, gelogen - Die mutter schlief nicht, sondern war mal wieder mit ihrem PC beschäftigt - und die Tiere hat sie getötet, weil sie keine Lust mehr auf diese hatte, so war eben ihre Aussage.

Für das Kind sind Tiere nichts weiter als Spielzeug, sobald sie keine Lust mehr hat, werden diese halt "entfernt".

Autismus ist ausgeschlossen, ihr sonstiges Verhalten ist in keiner weise Auffällig, außer dass sie massiv lügt, auch gefährliche Dinge wie dass sie von meiner Mutter geschlagen worden wäre, was sie zwar nach kurzer Zeit wieder korrigiert hat, aber es ist schon nicht ohne..

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Ja, die Sorgen sind sicherlich berechtigt - aber wohl auch anders als Du sie siehst.

Das bedauernswerte Mädchen hat scheinbar die Hölle hinter sich, wird aber auch jetzt noch als Teil der Hölle betrachtet und hat damit keine Chance.

Es ist zwar gut, das Du Dir Sorgen um die Tiere machst, aber sei bitte realistisch. Wenn man ein Kaninchen ißt, ist man einen Tag satt - keiner denkt weiter. Wenn nun so ein Tier sein Leben scheinbar sinnlos dafür lassen muß, das dieses Mädchen irgendwann normal Leben kann, hat das Tier mehr als viele andere Tiere ein sinnerfülltes wunderbares Leben gehabt.

Auch Tiere haben sowas wie Gefühle, Stolz, Gut und Böse - exakt wie wir, nur bedingungsloser. Das jedoch erkennt wohl nur, wer wirklich ein Tier als guten  Freund hat oder hatte. Um die Katzen brauchst Du Dir keine Gedanken zu machen - gerade sie sind als erwachsene Tiere - wie der Hund auch - von Natur aus mit ihren Instinkten bestens auf so was vorbereitet und wissen genau, wann was wie zu tun ist. ( manchmal eine Art Natur-Psychologen )

Wenn nun das kleine 4jährige Mädchen sich wie das von Dir skizzierte Monster aufführt, macht sie das nicht aus angeborener Bosheit - die gibt es nicht - sondern als Ergebnis dessen, was sie in ihrem kurzen Leben erlernt und erlebt hat - und da scheint nicht viel Gutes gewesen zu sein.

Sorge dafür, das sofort fachliche Hilfe von Außen dazukommt, das die richtigen und wichtigen Wege gegangen werden - vor allem sorge dafür, das dieses Kind lernen kann, Leben und Gefühle zu erlernen. Bis jetzt scheint es nur ein dahinvegetieren gewesen zu sein. 

Jugendamt - vergiß es erst mal - setze Dich sofort mit dem Kinderschutzbund zusammen, und berichte von den Eindrücken - real - vorwurfsfrei und ehrlich. Dort wird man wissen, was zu tun ist, und es veranlassen. Sei darauf verdacht, das dort nicht alles so abläuft, wie Du es erwartest - man wird versuchen, die Hintergründe genau zu durchleuchten.

Ich wünsche Dir viel Kraft, und ich drücke dem Mädchen die Daumen.

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Kommentar von MichaelMachete
08.07.2016, 15:22

Meine Mutter arbeitet wie gesagt beim Kinderschutzbund, daher ist diese Stelle auch umfangreich über alles Informiert, daher habe ich auch nicht nach Hilfestellungen für das Kind gefragt, denn da wurde bereits von unserer Seite aus alles getan

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Melde das doch mal dem Tierschutzverein Deiner Stadt. Vielleicht haben die eine Idee, wie sie die "verwahrlosten" Tiere da raus holen können?!

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UMBEDINGT dem Tierschutzverein und dem Jugendamt melden.

Damit machst nicht nur du dir einen Gefallen, sondern rettest das nächste Haustier (falls das Mädchen noch eins bekommt).

Und die Kaninchen würd' ich vorübergehend im Haus behalten.
Sicher ist sicher.

Die Hunde kannst du natürlich nicht einsperren, einfach gut auf diese aufpassen!

Hoffentlich wird das bei euch geregelt, denn das ist schon echt heftig!

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Oje, es ist immer traurig, wenn man von solchen Geschichten hört. Aber ich denke nicht, dass das Internet seinen Senf in so einer heiklen Angelegenheit dazugeben sollte. Du schriebst, dass das Jugendamt versändigt ist. Dabei wird jetzt wohl erst einmal bleiben. Bis dahin denke ich nicht, dass das arme Mädchen euch weiter besuchen sollte. Katzen können sich wehren, Hundewelpen teils auch, aber in den Kontakt mit Kleinstalltieren darf das Kind auf keinen Fall mehr kommen!

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Vielleicht sollte jemand dem Kind mal erklären, dass Tiere auch lebewesen sind und keine Spielzeuge

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Kommentar von MichaelMachete
07.07.2016, 15:21

Das Kind sieht Tiere als Gegenstände, von jetzt auf Gleich wird dort kein Umdenken stattfinden.

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Kommentar von Meeeehh
07.07.2016, 15:23

ja, Stimmt

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Kommentar von offeltoffel
07.07.2016, 15:23

:D super Idee, da ist bestimmt noch keiner drauf gekommen. Ich stell es mir gerade bildlich vor. "Nein, nicht die Katze! Niiiiicht die Katze! Jetzt hast du schon wieder eine erwürgt - böses Mädchen!"

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Machst Du Dir um das Kind Sorgen oder um die Katzen? Für mich sieht es aus, als wären Dir die Katzen wichtiger als die Verhaltensstörung des Kindes.

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Kommentar von offeltoffel
07.07.2016, 15:19

Das könnte ich gut verstehen. Tierquälerei ist ein Unding, denn die armen Miezis und Kaninchen können ja nichts dafür, dass das Kind diese Störung hat.

Um das Kind selbst muss man sich natürlich auch Sorgen machen, aber sie ist ja nicht die Mutter, also kann sie es auch nicht zu ihrem zentralen Problem machen. Als Ehrenamtliche opfert sie Zeit und Nerven um zu helfen, da muss sie sich nicht ihre Tiere alle nach einander abschlachten lassen.

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Kommentar von MichaelMachete
07.07.2016, 15:20

Ja, ich mache mir mehr Sorgen um die Katzen, denn das Kind ist bereits in Betreuung etc. und das Jugendamt informiert, für die gequälten Tiere hat sich aber bisher keiner Interessiert.

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Jugendamt - soll der Mutter helfen

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Vielleicht sollte man nicht nur die Tiere aus der Gefahrenzone holen, sondern auch das Problem selbst beachten und dem Kind Hilfe suchen. Tierquälerei im Kindesalter ist kein gutes Zeichen...

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