Kind hat Asthma...Arzt verklagen?

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14 Antworten

Frage mal anders herum: Was hat dein Bruder (und seine Frau) denn beim Arzt immer geäußert? "Tochter erkältet"? Haben sie bestimmte Symptome (Erstickungsanfälle) auch genau geschildert?

Als bei meiner Tochter eine Katzenhaarallergie festgestellt wurde, ist mir schon aufgefallen, dass sich die Symptome von einer herkömmlichen Erkältung unterschieden haben. Und daraufhin bin ich auch zu einem Allergiearzt überwiesen worden.

Oft liegt es auch an den Eltern, die glauben, dass Ärzte Hellseher sind. Und häufige Erkältungen bedeuten auch nicht immer Asthma. Es können auch "nur" chronische Bronchitiden sein, wie sie meine ältere Tochter als Kind hatte. Selbst als sich daraus mal eine Lungenentzündung entwickelt hatte.

Das Kind hat seine Hilfe in Form von Spray. Darüber hinaus kann auch mit einem Pari Boy inhaliert werden. Und wer arg betroffen ist, kann auch zu Kuren fahren. Das alles zu beantragen, liegt aber auch mit in der Verantwortung der Eltern, nicht nur der Ärzte.

Sage deinem Bruder, er soll nach dem Asthmaprogramm fragen. Kinder, die darin betreut werden, bekommen auch schneller eine Kur oder Asthmaschulung genehmigt.

Ach ja: Rauchende Eltern sind keine Hilfe bei Atemwegserkrankungen! Auch nicht dann, wenn sie an der frischen Luft qualmen. Ihre Klamotten stinken trotzdem!

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Nicht jeder, der an einer Allergie leidet und sie nicht therapiert, bekommt Asthma bronchiale. Den Begriff, den du suchst für das überschlagen von einer allergischen Rhinitis auf Asthma ist übrigens "Etagenwechsel" ;) 

Klar, hätte man eher darauf kommen können, dass das allergischer Genese ist, aber es kommt auch immer ein bisschen darauf an, was in der Anamnese gesagt wurde und wie alles geschildert wird. 

Für einen Kunstfehler, wie es immer heißt, reicht das nicht.

Und ja: Tabakexposition ist ein schöner Risikofaktor und Trigger für Asthma bronchiale und wiegt mehr als eine verschobene Behandlung der allergischen Rhinitis. ;)

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Du meinst also, es könnte eine ärztlicher Behandlungsfehler sein. Klar kann es sein. Aber ich warne dich gleich, so ein Prozess dauert leider 8-10 Jahre, da er über diverse Instanzen geht und ständig neue Gutachten erstellt werden. 

in Deutschland muss der Patient nachweisen, dass ein Fehler passiert ist. Du musst Unterlagen besorgen, musst diese Unterlagen zusammenstellen, und dann einem Gutachter vorlegen.

Es kostet also Kraft, Zeit und Geld. Nach wie vor bist du bei Ärztefehler nahezu auf verlorenen Posten und da die Ärztelobby massiven Einfluss auf die Politik hat, ändert sich auch nichts.

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Vielleicht helfen diese Hinweis ein wenig:

Eine Ärztin sagte mir, dass bei Atemschwierigkeiten (ich könnte mir vorstellen, unabhängig davon, wie sie entstanden sind) eine größtmögliche Einschränkung von folgenden Lebensmitteln hilft:

<> Milch <> Gluten (in Getreideprodukten) 

<> Zucker (auch keine Weißmehlprodukte) 

<> (Vielleicht auch kein Fleisch.)

Nach der Einnahme von Antibiotika (gegen das Leben) oder allgemein zur Stärkung des Immunsystems können Probiotika (für das Leben) helfen.

Bitte in der Apotheke beraten lassen, welches für ein Kind geeignet sein könnte.

(Für das Immunsystem hilft auch Ingwer (ein frisches Stück im Tee ziehen lassen, klein geschnitten in Linsensuppe/ Tomatensauce/ roh im Salat), bei Husten 1 - 2 Eßlöffel Olivenöl vor dem Schlafen einnehmen. Natürliche Kräuter - Mundspüllösung ohne Alkohol, geeignet ab 6 Jahren (bitte keine Fluoride, diese schaden nur)).

Meine Tochter hat seit 3 Jahren keine Atemnot mehr :-) .

Alles Gute :-) !

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Wir haben auch einen Hausstauballergiker in der Familie. Wenn er in einen Raum kommt mit Milben blüht er sofort auf. Wir waren auch bei etlichen Ärzten bis mal einer die Alergie festgestellt hat. Vorher auch Antibiotika, Ceterizin. Hypo haben wir nicht gemacht--da war er noch zu klein. Wir hatten wohl riesen Glück, daß es noch nicht zum Asthma gekommen war. Unser Arzt hat uns aber auch gewarnt wegen Asthma. Wir haben dann Encasings gekauft, zusätzlich noch Matratze und Betten/ Kopfkissen mit Milbiol (jetzt Milbopax) eingesprüht, Teppiche verbannt, Hyla-Staubsauger mit Wasserfilter, fast täglich gesaugt, Was macht man nicht alles!Es ist jetzt 16 Jahre her, dass die Allergie erkannt wurde und kein Asthma:).Wir haben übrigens auch einen Bekannten (schon über 50 Jahre alt), der leichtes Asthma aufgrund der Hausstaubmilben hatte. Dem haben wir auch unser Programm mit Bettbezügen, staubsaugen, Milbopax, Hyla Staubsauger usw. empfohlen--seit 1/2 Jahr hat er keine Asthmaschübe mehr. Also--nie aufgeben!

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Wir habe auch so einen Fall in der Familie.

Den Arzt würde ich nicht verklagen. Das wird nichts bringen. Aber es zeigt wieder, warum 50% der Antibiotika sinnlos verordnet werden.

Das Mädchen muss nicht unbedingt mit dem Spray leben. Das können nur Leute sagen, die noch nie einen Erstickungsanfall hatten.

Die Wohnung muss milbenfrei werden, Teppiche raus, Polster und Martratzen mit Milbiol, milbopax  o.ä. einsprühen. Als Vorhänge diese synthetischen  schiebedinger von Ikea.

So ist bei einem Familienmitglied das Asthma gänzlich verschwunden.

Und dein Bruder sollte vielleicht das qualmen lassen. Dem Mädchen sei zu wünschen, dass er sich das hier vielleicht durchliest. Auch Nordsee o.ä. kann gut unterstützen. Kinder tun mir so leid....

Das hier ist ganz interessant.

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Kannst du beweisen, dass der erste Arzt einen Kunstfehler begangen hat? Ist ein Allergietest bei einem Kindergartenkind mit oft laufender Nase vorgeschrieben? Kann das Rauchen deines Bruders nicht auch zum Asthma beigetragen haben? Wird der nun auch von dir verklagt?

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kannst du denn beweisen, dass das Kind bei einem früheren Allergietest kein Asthma hätte?

kannst du nicht und kann auch sonst niemand

es gibt nunmal schicksalhafte Ereigneisse, die man hinnehmen muss und für die man niemanden verantwortlich machen kann ...

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Meine Meinung:

Du solltest dich in der Tat da raushalten.

Die Eltern  des Kindes tun bestimmt alles damit es ihrem Kind gut geht.

Die Frage nach der Ursache von Asthma bronchiale ist nicht immer einfach zu beantworten. Bei Vermutung einer allergischen Ursache, kann ein Allergietest  Hinweise liefern.

Fakt ist - Ohne genaue Befundung ist hier keine seriöse Aussage möglich.

 Lg






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Komm mal wieder runter...
Beweisen kannst du gar nichts.
Die Kleine hat nunmal Asthma und bedarf einer gute Einstellung ihrer Beschwerden. Wichtig ist, dass sie immer ihr Notfallmedikament bei sich hat und ihr Umfeld weiß was tun ist, tritt ein Notfall ein.
Der Familie würde ich raten, mit dem Rauchen aufzuhören um das Geld für eine Reise an die Nordsee zu investieren. Vielleicht bekommt ihr das Klima und die wird gesundheitlich stabiler.

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Hallo Hallodri64,

schau dir mal diesen Blogartikel an:

http://hausstauballergie.weebly.com/

Hier wurde eine auf Dauer angelegte Form der Behandlung - Hyposensibilisierung beschrieben. Das soll helfen. 





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Also ich finde das auch unverschämt, wie die Ärzte heute vor gehen. Ich würde ihn auf jeden Fall anzeigen, wobei es bei Ärzten eher nutzlos ist

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Kommentar von Mokito
25.06.2017, 05:52

So ist es leider heutzutage :((

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