Kind bei der Geburt Atheist?

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28 Antworten

Nein, Taufe usw. ist rein freiwillig. Ist eine persönliche Ansichtssache, ich werde meine Kinder wahrscheinlich auch nicht taufen lassen, das sollen sie selber entscheiden, wenn sie alt genug sind.

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Kommentar von HarterBubi05
31.08.2014, 20:33

Danke fuer deine ausfuehrliche Antwort !

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und hab meine Religion zu Atheist aendern lassen  

Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn. Atheismus ist die Abwesenheit von Theismus, also die Abwesenheit von Gottesglauben. Das kann doch keine Religion sein, zu der Du Deine Angelegenheiten (zu was auch immer) hast "ändern lassen"?

Eine Religion kann man nicht müssen müssen. Man kann allerdings unter Gewaltandrohung zur Ausübung von religiösen Kulten gezwungen werden. Falls Du im Islamischen Staat (IS) in Syrien oder Pakistan leben solltest, dann empfehle ich Dir, die regionale Religionspolizei, vertretungsweise die IS-Milizionäre, zu fragen, zu welchen Faxen Du Dein Kind abrichten musst, um Schaden von Dir und Deinem Kind abzuwenden.

Wenn Du in Europa lebst, und es bedroht Dich jemand wegen einer Religion oder wegen mangelnder religiöser Bekenntnisse Deines Kindes, dann kannst Du den Gewalttäter wegsperren lassen. Wenn niemand Dich oder Dein Kind wegen religiöser Angelegenheiten bedroht, dann muss Dein Kind auch keine Religion haben. Weshalb denn?

Wenn mich mein Kind bitten würde, am Religionsunterricht und/oder an religiösen Kulten teilzunehmen, würde ich ihm das keineswegs verwehren, weil derartige Ausgrenzungen im Kindesalter die Entwicklung beeinträchtigen können. Im Erwachsenenalter wird es ohnehin seine eigene Entscheidung treffen.

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Deine Frage setzt die FÄHIGKEIT voraus den Begriff Glauben erfassen zu können in irgendeiner Bedeutung. Dazu sind aber Neugeborene noch gar nicht fähig. Bis zur Entwicklung der Ich-Bildung, früher fälschlicherweise Trotzphase genannt, ist das neue Menschenwesen nichtstofflich mit seiner wichtigsten Bezugsperson, in der Regel der Mutter, so verbunden wie ein Rad an einer Achse mit einem anderen. Bitte gehe nicht davon aus dass etwa ab dem 5. Lebensjahr die Fähigkeit besteht Glauben in seiner Bedeutung zu erfassen. Also nach dem Ende der Ich-Bildung. Bei einigen Menschen mag diese Fähigkeit schon vorhanden sein, bei der Mehrheit aber nicht.

Die Beschneidung aus der bei uns die Taufe wurde dient lediglich dazu das neue Menschenwesen einerseits der Glaubensgemeinschaft vorzustellen und andererseits - hier kommt dann ein Widerspruch in sich zum Vorschein - es dem Schöpfer vorzustellen und zu widmen. Denn wenn davon ausgegangen wird dass ein angenommener Schöpfer eh allwissend und allschöpfend ist dann ist auch die Kenntnis von dem neugeborenen Menschen vorhanden. Werden aber Beschneidung bzw. Taufe in dem Sinne verstanden dass der neue Mensch der Glaubensgemeinschaft vorgestellt wird und sich diese verpflichtet den neuen Menschen im eigenen Verständnis zu erziehen macht der Ritus Sinn. Erziehung im Sinne von als Vorbild / Orientierungsgeber dienen ist dann eine tätige Verpflichtung der an diesem Ritus Teilnehmenden.

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Kommentar von LichtG
11.09.2014, 14:23
Denn wenn davon ausgegangen wird dass ein angenommener Schöpfer eh allwissend und allschöpfend ist dann ist auch die Kenntnis von dem neugeborenen Menschen vorhanden.

APPLAUS!

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Eine Religion im Sinne von "dran glauben" braucht ein Kind nicht. Ich würde immer die gesunde Skepsis eines Kindes fördern wollen.

Aber: Die europäische Kultur über viele Jahrhunderte lässt sich nur mit Kenntnis der christlichen Religion überhaupt verstehen. Der Isenheimer Altar oder die Johannespassion oder das Straßburger Münster sind sonst bloß ein Gemälde, ein Musikstück oder ein Gebäude.

Insofern bin ich der Meinung, das jedes Kind zumindest etwas über Religion lernen sollte, weil ihm sonst zuviel entgeht. Das ist eine Frage des Wissens, nicht des Glaubens.

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Kommentar von LichtG
11.09.2014, 14:34

Da stimme ich zu. Daher wäre es meiner Meinung nach sinnvoll den Religionsunterricht in Schulen komplett zu verändern. Konfessionsgebundener Unterricht ist meiner Meinung nach Verfassungswidrig und widerspricht der Säkularisierung. Er fördert schon von früher Kindheit künstliche Trennung in unterschiedliche Gruppen.

Es sollte gemeinsamen Religionsunterricht in wissenschaftlicher Form geben, da die Schule ein Ort des Wissens und nicht des Glaubens ist. ALLE sollten das selbe lernen.

Ich würde dazu grundlegend die hier verbreitetsten Religionen nehmen Christenheit, Islam, Judentum und dann deren Entstehung sachlich erklären (nicht aus Sicht der Religion). Dann deren wichtigsten Glaubenslehren kurz erklären und die Unterschiede zw. den Religionen/Lehren betrachten. OHNE WERTUNG! Und dann die gesellschaftlichen Einflüsse betrachten, wenn das Grundwissen vorhanden ist.

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Hallpo,

ein Kind muss keine Religion haben. Wenn du es taufen lassen willst, oder wenn du willst, dass es die Kommunion bekommt oder die Konfirmation, dann musst du es bei der Taufe einer Religion beitreten. Entweder lässt du es katholisch taufen, dann bekommt es mit 9 Jahren zur Kommunion oder du lässt es evangelisch taufen, dann hat es mit 14 Jahren Konfirmation.

In der Schule haben nur die gläubigen Kinder Religionsunterricht, die nichtgetauften Kinder (Atheisten) haben Ethikunterricht.

Wenn du möchtest, dass dein Kind eine Religion hat, solltest du aber auch schon ein wenig Kenntnisse über diesen Glauben haben, sonst kannst du keine Antworten auf seine Fragen geben.

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Muss es nicht. Leider hat sich in unserer Zeit die Kindstaufe eingebürgert, in früheren Jahrhunderten war sie nicht üblich und zeitweise sogar verboten. Für die Kirchen hat sich die Kindstaufe bewährt, denn leichter kommen sie nicht mehr zu neuen Mitgliedern. Ursprünglich wurde man getauft, wenn man sich bewußt für das Christentum entschieden hatte, also als Erwachsener. Heute muß das Kind diese Entscheidung viel zu früh, bei der Konfirmation bzw. Firmung treffen, wenn es seine Taufe bestätigen soll. Viele kritische Christen lehnen die Kindstaufe ab und überlassen es ihren Kindern, sich später aus freiem Willen taufen zu lassen. Das ist auch gut so. Es ist zwar gesellschaftlicher Konsens, aber es ist keine Pflicht, als Kind getauft zu werden.

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Natürlich nicht. Bin selber Atheist und meine Mutter hat gesagt, ich mache die Kommunion, Konformation (Kenne den Unterschied eh nicht) wann ich lust habe. Also wahrscheinlich nie. Bin EIGENTLICH selber katholisch, habe aber auch Ethik. in der Schule. Bei uns heißt das aber PP. (Praktische Philosophy). Für alle, die nicht an Gott und/oder andere Religionen haben.

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Kommentar von HarterBubi05
31.08.2014, 20:33

Danke fuer deine ausfuehrliche Antwort !

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Ein Kind muss gelegentlich zum Klo und im Alter einmal zu Grabe. Warum soll es eine Religion haben müssen? Als ob das noch nicht kurios genug wäre:

... hab meine Religion zu Atheist aendern lassen. 

Wie "lässt" man erstens "seine Religion ändern" ? Und dann auch noch zu der "Religion Nicht-Gottgläubigkeit", also Atheismus. Wenn Deine Religion die "Nicht-Gottgläubigkeit" zum Inhalt hat, dann ist meine Sportart das "Nichtschwimmertum", und meine Nachbarn betätigen sich als "Nichtradler", "Nichtraucher" und "Nichtsänger".

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Kommentar von HarterBubi05
02.09.2014, 15:06

Das letztere hat NICHTS mit der Frage zu tun.Es beantwortet nichts und ist einfach unnoetig.

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Ein Kind muss nicht unbedingt eine Religion haben, wird aber normalerweise in den Glauben oder Unglauben seiner Familie hineingeboren und waechst automatisch nach der Lebenseinstellung der Eltern auf, was sich allerdings waehrend der Entwicklung des eigenen Bewusstseins im Laufe der Jahre noch vollkommen aendern kann.

Deshalb kommt es aber keinesfalls als Atheist auf die Welt, genauso wenig wie es aufgrund einer Taufe nicht unbedingt Christ wird! Kleine Kinder brauchen eigentlich noch gar keine Taufe. Sie kommen gerade von Gott und sind Ihm sehr viel naeher, als ich mir jemals haette vorstellen koennten, wenn ich es bei meinen und anderen Kindern nicht selbst erlebt haette!

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Kommentar von chinly
02.09.2014, 03:09

Wie hat sich das geäußert?

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Kommentar von LichtG
11.09.2014, 14:43
Deshalb kommt es aber keinesfalls als Atheist auf die Welt,

Doch das tut es definitv, denn Atheismus bedeutet einfach nur, dass man keinen Gottglauben hat, Gottlos ist. Gottglauben muss man erlernen, weswegen jedes Kind von Geburt an ohne solchen sein muss und gar keinen haben kann. Ergo ist man Atheist bei Geburt an!

Fälschlicherweise denken aber viele Atheismus sei etwas aktives, eine Überzeugung, was aber de facto Unsinn ist. Wäre dem so, wäre "Nicht-Tennis-Spielen" auch eine Sportart.

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Jedes Kind ist von Geburt an NICHT Atheist und gehört keiner Konfession an. Laut Pearson Sozialpsychologie (Standardwerk) glauben Kinder bis zu einem Alter von mindestens 8 intuitiv an ein Leben nach dem Tod und eine Seele.
Zu glauben, jedes Kind sei von Geburt an Atheist, ist ein weit verbreiteter Irrtum.

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Kommentar von LichtG
11.09.2014, 14:00
Laut Pearson Sozialpsychologie (Standardwerk) glauben Kinder bis zu einem Alter von mindestens 8 intuitiv an ein Leben nach dem Tod und eine Seele.

Das ist absoluter Unsinn. Denn die Ideen von einem "Leben nach dem Tod" (was ein Paradoxon ist) und einer "Seele", sind religionsspezifische Lehren, die künstlich geschaffen, also erfunden wurden. Von Natur aus können Kinder nicht an so etwas glauben oder davon wissen, genausowenig wie sie von Geburt an demokratisch sein können.

Zu glauben, jedes Kind sei von Geburt an Atheist, ist ein weit verbreiteter Irrtum.

Nein, das ist absolut richtig! Das dies ein Irrtum sei kommt nur seitens Gläubiger, die das Wort Atheismus falsch benutzen.

Atheismus ist einfach nur Gottlosigkeit bzw. das vollständige Fehlen von Glauben an Götter. Es ist der natürliche Zustand jedes Menschen von Geburt an.

Wenn das falsch wäre, müsste jedes Kind EXAKT das selbe glauben und es könnte keine anderen Religionen geben!

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Jedes Kind ist von Geburt an Atheist. :)

Genauso wie auch jedes Kind von Geburt an Nichtraucher, Nichttennisspieler, Nichtjazzliebhaber, Nicht-HarryPotter-gelesen-haber und Nicht-Fahrradfahrer ist.

Atheismus in dieser passiven Form ist schlichtergreifend der Naturzustand eines jeden Kindes - Atheismus enthält ja nicht unbedingt eine aktive Ablehnung.

Daher:

Muss ein Kind bei der Geburt eine Religion haben

Nein.

Ein Kind soll komplett frei von sowas aufwachsen - wenn es erwachsen ist (oder mit 14 religionsmündig), kann es sich immer noch irgendwas raussuchen, wenn es möchte :)

Lg

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Kommentar von HarterBubi05
31.08.2014, 22:15

Danke fuer deine ausfuehrliche Antwort. Das am Anfang hab ich wirklich schlecht formuliert :D Danke

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Kommentar von JTKirk2000
01.09.2014, 00:48

Eine wirklich gute Antwort. Allerdings muss es nicht frei von jeder Religion aufwachsen. Wenn es sich aus eigener Entscheidung dafür entscheidet, so wie es bei mir der Fall gewesen ist, sollte es auch, wenn es sich im früheren Alter als mit 14 mit Religion befassen können. Es sollte in keiner Hinsicht, ganz egal ob für eine Religion oder gegen (eine) Religion bedrängt werden (so wie es auch bei mir war).

Ein Kind mag von Natur aus nicht an eine Religion gebunden sein, das ist wahr. Das bedeutet aber nicht, dass es von Natur aus keinen Glauben haben kann. Das Prinzip des Glaubens bezieht ebenso Vertrauen mit ein, ebenso wie Vertrautes, einschließlich dessen, was geistig ist. Da ein Kind noch nicht lange lebt, beurteilt es, je jünger es ist, weniger kritisch nach Maßstäben des irdischen Daseins und vertraut instinktiv umso mehr auf seine Eltern und darauf, was ihm auch in geistiger Hinsicht vertraut erscheint. Jedenfalls weiß ich das auch mit 38 Jahren noch mit Sicherheit von mir, denn für mich war es in meiner Kindheit so gegenwärtig, dass ich gelernt habe, damit so zu leben, es eben nicht abzulehnen. Ich hatte versucht es abzulehnen, indem ich es hinterfragte und schließlich an allem, was irgendwie tatsächlich ergründbar ist, erkannte, dass es wahr sein muss.

Es ist wahr. Man sollte ein Kind weder für eine Religion beeinflussen, aber ebenso gegen eine Religion, Ein Kind sollte seinen eigenen Glauben entwickeln können, unabhängig, ob dieser einer Religion entspricht oder nicht. Was in einer Kindeserziehung zählt, sind die Eigenschaften der Liebe, nämlich Güte, Vertrauen, Beistand, Verständnis und ähnliches. Bedrängnis egal in welcher Form, schon gar nicht Züchtigung, ist mit dieser Liebe nicht vereinbar.

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Nein, muss es nicht, aber es wird dann auch kein Atheist. Gläubig oder nicht gläubig zu sein ist ein persönlicher Gedanke, den man in dem Alter noch nicht haben kann.

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Kommentar von AllisterBundy
31.08.2014, 20:30

aber es wird dann auch kein Atheist

Es ist ein Mensch ohne Glauben an einen Gott und damit per definitionem Atheist.

Atheist zu sein, heißt nicht, GEGEN Gott zu sein oder Glauben abzulehnen, was du zu glauben scheinst.

Eine solche Einstellung würde einen zum Antitheisten machen.

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Ich denke sowas ist eine Lebenserfahrung die man machen muss. Ich für mich persönliche habe mich entschieden an nichts außer mich selbst zu glauben, aber es bleibt jedem selbst überlassen, es heißt ja nicht umsonst "glauben"

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Jetzt bin ich erwachen und hab meine Religion zu Atheist aendern lassen.

Das geht nicht, denn Atheismus ist keine Religion, sondern einfach nur der passive Zustand der Gottlosigkeit, den jeder Mensch von Geburt an hat.

JEDES Kind ist VON GEBURT AN ATHEIST!!!

Religionen sind dagegen künstliche Konstrukte! Kein Kind ist von Geburt an Christ, Moslem etc.!

Die Frage lautet nicht, ob ein Kind eine Religion haben muss, sondern vielmehr, warum man Kindern überhaupt eine Religion aufdrängt, anstatt ihnen ordentlich zu erklären was Religion ist, so dass es sich als Erwachsener Mensch selbst entscheiden kann, ob er in dieser Richtung etwas sein möchte oder nicht.

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Ein Kind wir als Mensch geboren. Es muss an nichts glauben!

Man sollte Kindern selber die Entscheidung überlassen ob sie glauben wollen und nicht nach einigen Wochen direkt in das Taufbecken halten, oder noch schlimmer beschneiden lassen.

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Ein Kind ist bei der Geburt tief gläubig - und seine Göttin heißt Mama.

Zur zweiten Frage: Nein, niemand muss eine Religion haben. Es ist eigentlich immer auch eine religionslose Option vorgesehen, ob auf der Schule, auf dem Amt oder wo auch immer.

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Kommentar von LichtG
11.09.2014, 14:25
Ein Kind ist bei der Geburt tief gläubig

Ist es nicht, denn Glaube ist künstlich und muss erlernt werden. Das was du meinst ist das instinktive Vertrauen der Mutter gegenüber, welches von Natur aus zum Schutz des Kindes dient und durch chemische Prozesse gesteuert wird.

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Wikipedia: "Atheismus (von altgriechisch ἄθεος átheos „ohne Gott“) bezeichnet im engeren Sinne die Überzeugung, dass es keinen Gott und keinerlei Götter gibt."

Über so etwas denken Kinder nicht nach. Die wissen nichts über einen Gott und kämen auch nie auf so etwas. Kleine Kinder sind eher so etwas wie pragmatische Agnostiker. "Ich weis nichts drüber, also geht es mich auch nix an. "

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Kommentar von LichtG
11.09.2014, 13:56

Der Wiki-Eintrag ist falsch (wie so vieles in bezug auf religiöse Themen).

Atheismus ist definitiv KEINE ÜBERZEUGUNG, sondern einfach nur die Abwesenheit von Gottglauben. MEHR NICHT!

Atheismus ist grundsätzlich passiv!

Kleine Kinder sind eher so etwas wie pragmatische Agnostiker. "Ich weis nichts drüber, also geht es mich auch nix an. "

Auch der Begriff Agnostiker ist hier falsch angewendet. Als Agnostiker sagt man, das man die Existenz Gottes nicht beweisen könne, aber auch das Gegenteil nicht. Daher leben Agnostiker atheistisch, also Gottlos. Allerdings können sie sich auch damit beschäftigen, allerdings vorurteilsfrei.

Kinder sind von Geburt an de facto Atheisten, also Gottlos.

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Nein, es muss auf keine Fall eine Religion haben. Ich finde auch am besten, wenn man nicht taufen lässt, dass kann das Kind später entscheiden.

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Kein Kind hat eine Religion bei der Geburt! Jede Art von Religiösität wird Kindern durch Erziehung, Umfeld, ... antrainiert. 

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Jedes Kind (jeder Mensch) wird als Atheist religionslos geboren und bleibt dies auch, bis es mit zunehmenden Geist sein Umfeld, die Welt, das Universum immer mehr zu hinterfragen beginnt. Bei diesem Prozess taucht dann auch irgendwann die Frage nach dem eigenen Woher und Wohin auf, sofern der Mensch nicht schon durch Familie und das kulturelle Umfeld auf Religionen und deren Inhalte hingelenkt wurde. Dies ist der Zeitpunkt, an dem der Mensch sich entscheidet, von nun an "aktiv" Atheist zu bleiben, oder einem scheinbar vorhandenen, tieferen "Bewusstsein" folgend, nach den Wurzeln allen Lebens zu fragen und zu suchen. Dabei entscheidet sich dann die weitere persönliche Einstellung zu Religion und Gottesglaube.

Alles andere, was christliche Kirchen, oder andere Religionen veranstalten und anbieten, um junge Menschen für sich zu gewinnen - Taufe, Konfirmation, Firmung, Beschneidung (- im Judentum und Islam), sind im Grunde Mittel der äußeren Beeinflussung. Sie bleiben wert-und inhaltslos, solange sich der Mensch nicht aus eigener Überzeugung dazu bekennt. - Das hast du ja auch an dir selbst erlebt.

"Muss nun ein Kind eine Religion haben?" - Im Prinzip nicht! - Mit wachem Geist wird es aber in seiner Entwicklung irgendwann von selbst Fragen stellen und die Antworten dazu prüfen und bewerten, um danach seinen eigenen Glaubens- und Lebensweg zu entscheiden.

Ich habe versucht mich auf eine neutrale Antwort zu beschränken. - Als Christ könnte ich aus meiner eigenen Erfahrung allerdings noch zusätzliche Erkenntnisse hinzufügen, welche im Gegensatz zur Religion und dem Glauben an einen Gott nicht mit den Begriffen, oder dem Schulfach Ethik bzw. Moral im Leben eines Menschen abgedeckt werden können.

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Kommentar von MeisterGlanz
01.09.2014, 09:38

Aus wissenschaftlicher Sicht falsch.

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