Kind (9) will sich nicht mehr mit Vater treffen-kann es gezwungen werden?

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Rechtlich kenn ich mich damit nicht aus, aber ich würde mein Kind da nicht hinschicken. Der Vater wird mit dem Grund argumentieren, dass du ihr iwas eingeredet haben wirst, weshalb sie nicht mehr hin will, deshalb sollte deine Tochter selbst sagen, wieso GENAU sie nicht hin möchte.

Du könntest ihr die Situation selbst erklären, dass ihr leiblicher Vater denkt, dass du sie dazu zwingen würdest zu sagen, dass sie nicht hin will und es wichtig ist, dass sie dem Richter (oder wem auch immer) selber sagt, wieso genau sie nicht hin möchte. Du kannst ja auch nicht genau wissen, weshalb sie nicht hin möchte..

Ich versteh nur nicht, wieso er vor Gericht überhaupt was zu melden hat - er hat dich doch bereits während der Schwangerschaft im Stich gelassen, wieso sollte er überhaupt irgendein Recht haben??

LG, Shivy

Nach 9 Jahren und wenn der neue Lebensgefährte von Mama schon Papa genannt wird muß man dem Kind irgendwann nix mehr einreden. Das geht dann ganz von Alleine^^

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@skyfly71

Richtig, Skyfly.

Es ist anzunehmen, dass das Kind selbst nicht "genau" weiß, warum es nicht möchte, sonst würde das von der Fragestellerin nicht so allgemein mit "Vorfällen und Erlebnissen" abgetan werden.

http://www.wera-fischer.de/pas.html

Zitat: "Das Kind zeigt sich dem manipulierenden Elternteil gegenüber loyal, indem es seine eigenen Bedürfnisse hinsichtlich des anderen Elternteils verleugnet."

Aber wahrscheinlich krieg ich bloß wieder Ärger mit der Fragestellerin.

"Hilfreichste Antwort"? - ich wusste gar nicht, dass Männer, die ihre Frau im Stich lassen, automatisch ihre Grunrechte verlieren! :-P

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@skyfly71

"Ich kenn mich rechtlich gar nich aus..., aber Kopf ab!" haha

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@JoeGranato

Jedenfalls beisst sich die Maus da in den Schwanz, oder wie sagt man?

Wenn der sorgeberechtigte Elternteil den Kontakt zum Umgangsberechtigten nicht (wozu er gesetzlich zum Kindeswohl verpflichtet ist) aktiv fördert, reicht das schon aus, um beim Kind einen Loyalitätskonflikt auszulösen.

Es gibt Möglichkeiten genug, das Kind einer regelrechten Gehirnwäsche zu unterziehen und dabei weiterhin mit weißer Weste dazustehen. (Die Mutter ist jetzt glücklich verheiratet, das Kind nennt den Mann der Mutter "Papa", wie süß!)

Parallel dazu ein "Erzeuger", der sich zwar in der Vergangenheit nur spärlich um sein Kind bemüht hat, jetzt aber seltsamerweise zum JA und Gericht rennt.

Warum tut er das- in den Augen der Mutter und ihrer glücklichen Familie sicher nur aus niedrigen Beweggründen, es kann ja gar nicht anders sein, er müsste doch langsam endlich verstehen, dass selbst das Kind ihn nicht leiden kann, den letzten Beweis liefert er jetzt selber- er will das Kind zwingen!

Diese Zusammenhänge sind äußerst komplex, selbst für einen psychologisch geschulten Vater wäre es schwierig, sich in so einer Situation immer richtig zu verhalten!

Die Machenschaften einer Mutter, die letztendlich zu PAS (siehe Link) und der Entsorgung des unehelichen Vaters führen, sind auf den ersten Blick kaum zu erkennen, selbst für sie selber nicht.

Die "natürliche Sorge" der Mutter um das Kind wird viel zu hoch gehandelt und muß bei Trennung der Eltern grundsätzlich in Frage gestellt werden!

http://www.wera-fischer.de/pas.html

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zwingen,Kontakt mit einem Mann zu haben,den sie kaum kennt,nicht vertraut und nicht leiden kann???

Ich bin überrascht... Es ist in 9(!) Jahren nicht gelungen, eine stabile Beziehung zwischen Vater und Tochter herzustellen? Da muß aber irgend was gaaaanz böse schief gelaufen sein.

Grundsätzlich hat der Vater ein Recht auf Umgang mit seinem Kind - auch gegen dessen Willen. Dies ist auch durchaus beim Familiengericht einklagbar. Natürlich kann man nicht mehr so ganz an dem Wunsch und Willen einer 9jährigen vorbei. Vermutlich wird das Gericht hier auch noch gemeinsame Gespräche beim Jugendamt, einer Erziehungsberatungsstelle oder bei einem Psychologen anordnen, um auf diesem Weg die Beziehung zwischen Vater und Tochter zu normalisieren.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das Kind zwingen kann zu einer Person zu gehen, zu der es nicht will.. Und es muss ja einen Grund geben, warum sie nicht zu ihrem Vater will. Vielleicht ist da ja auch was schlimmeres vorgefallen (Missbrauch oder so) ?? Man sollte denk ich auf jeden Fall die Gründe mitteilen, warum das Kind nicht zum Vater will.

der grund des kindes: massive lügen der mutter dem kind ggü - neue lebensgefährte ist papa etc. mutti hat das kind in einen massiven loyalitätskonflikt gestürzt und somit denkt das kind das es seine meinung ist, obwohl es nur spiegelt was die mutter denkt.

oh das kind kann gezwungen werden. wenn nötig wird es mit polizei und gerichtsvollzieher geholt.

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@Honey, Missbrauch vom Vater wäre in der Frage thematisiert worden, ist er aber nicht (was nicht ist, kann noch werden, wundern würde es mich nicht, macht die Sache einfacher).

Missbrauch durch die Mutter ist paradoxer psychologischer Natur, schwer verständlich, schwer zu beweisen, aber weitaus häufiger.

Pädophil ist ja auch viel leichter auszusprechen als Loyalitätskonflikt, nich wahr?

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